Samstag, 18. Januar 2020
„Let’s be smart - Smart Village“ zeigt vier Lebenswelten

Sonderausstellung auf der imm cologne 2020

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 09.12.2019 | |  
Die „Let’s be smart - Smart Village“-Sonderausstellung auf der Kölner Messe imm cologne 2020 zeigt in vier Lebenswelten einen zukunftsorientierten, aber zeitgemäßen und realistischen Umgang im Spannungsfeld neuer Technologien und realistischer Mehrwerte. (Bild: Messe Köln) Die „Let’s be smart - Smart Village“-Sonderausstellung auf der Kölner Messe imm cologne 2020 zeigt in vier Lebenswelten einen zukunftsorientierten, aber zeitgemäßen und realistischen Umgang im Spannungsfeld neuer Technologien und realistischer Mehrwerte. (Bild: Messe Köln) Auf der imm cologne 2020 wird in Halle 4.2 auf rund 800 qm die fünfte Ausgabe der Sonderausstellung „Let’s be smart - smart village“ präsentiert, die mit einem neuen Konzept an den Start geht. Die Messebesucher können dabei in vier individuellen „Häusern“ die „Zukunft erleben“, wie Veranstalter Köln Messe erklärt.

Die Zukunft erleben heißt es im Smart Village auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne in Köln: Sharing Economy, Solardachziegel, Elektro DeLorean, Multiroom Audio, Home-Care-Robots und eine raumsparende Sauna sind nur einige der Dinge, denen sich „Let’s be smart – smart village“ in Halle 4.2 auf rund 800 qm widmet. Die fünfte Ausgabe der Sonderausstellung startet mit einem neuem Konzept: In vier individuellen „Häusern“ können die Messebesucher smarte Lebenswelten für Familien oder generationengerechtes Wohnen, für den städtischen Loft oder nachhaltige Micro-Living-Konzepte entdecken.

Umfrage

Eine Umfrage der Interhyp AG aus dem letzten Jahr beschäftigte sich damit, welche Vorstellungen Verbraucher mit dem so genannten „Smart Home“ verknüpfen. Die Ergebnisse zeigen: Für eine Mehrheit (55%) sind Smart Home-Technologien immer noch vorwiegend aus Sicherheitsgründen interessant. Auch zur Regelung von Wärme und Licht würden sich 49% bzw 46% der Befragten für eine Smart Home-Lösung entscheiden, denn dabei lässt sich Energie sparen. Erst weit dahinter folgen Themen wie Medien und Unterhaltung (33%) oder Gesundheit/Komfort/Wellness (24%). „Dieses Ergebnis zeigt, dass dem Verbraucher das volle Potenzial von Smart Home-Anwendungen noch wenig bewusst ist“, sagt die Köln Messe, die in der „Let’s be smart – smart village“-Sonderausstellung auf der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne 2020 anhand unterschiedlicher Wohnsituationen demonstriert, was alles möglich ist und wie gut sich Hightech und Wohnlichkeit verknüpfen lassen, werden.

Vier Häuser, vier Lebenswelten, viele integrierte Anwendungen

Die vier Häuser im „Smart Village“ setzen jeweils andere Schwerpunkte und zeigen Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Köln Messe beschreibt: „In allen Szenarien steht der Nutzen für den Bewohner im Mittelpunkt. Planer und Endverbraucher finden hier eine zukunftsorientierte, aber zeitgemäße und realistische Umsetzung smarter Anwendungen für Architektur und Einrichtung. Während das klassische Smart Home die Wohnsituation einer Kleinfamilie in einem städtischen Randgebiet oder einer Kleinstadt wiedergibt, wo smarte Lösungen das Familienmanagement erleichtern können, steht das Smart Loft mit extra Home Office für eine genussorientierte urbane Lebenswelt. In der Smart Residenz wiederum wird exemplarisch die Wohnsituation mit den speziellen Anforderungen im Alter nachgestellt, wo Ambient Assisted Living (AAL) den Alltag maßgelblich erleichtern kann. Das Tiny House thematisiert die Idee einer Reduktion auf das Wesentliche und steht exemplarisch für eine konsequent ökologische Ausrichtung – symbolisiert durch einen Garten; die neuen smarten Technologien werden hier in Bezug auf die Themen Energie, Ökologie und Entschleunigung präsentiert und versprechen dabei ein Höchstmaß an Komfort im Einklang mit der Natur.“

Die Let’s be smart – smart village-Sonderausstellung versteht sich als Labor, in dem smarte Interior-Lösungen vorgestellt werden, deren Potentiale für einzelne Nutzer oder die Gesellschaft geprüft und hinterfragt werden sollen. Dafür präsentiert die Ausstellung Produkte und Services verschiedener Branchen, Hersteller und Gewerke, die in ganzheitliche und nutzerorientierte Wohnwelten integriert sind. „So ermöglicht das Ausstellungskonzept den Besuchern eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Technik im Verhältnis zu der eigenen Lebensrealität, repräsentativ abgebildet in vier zeitgenössischen Wohn- und Lebensszenarien“, erläutert der Veranstalter.

Die seit 2015 in Kooperation mit der Initiative Let’s be smart organisierte Smart Home-Sonderausstellung wird von internationalen Herstellern und Dienstleistern aus den unterschiedlichsten Branchen getragen, darunter Basalte, Bega, Biffar, Ecap Mobility, ekey, imi, Floating Office, Interlübke, Klafs, Marburger, Miele, Naber, Oase, Medisana, Rotpunkt, Rheinenergie, Schaeffler, Schramm und XtoBOX. Entsprechend wird es neben smarten Lösungen aus den Bereichen Hausautomatisierungssysteme in Form von Aktiv-Lautsprechern und anderen Multiroom Audio-Komponenten diverse intelligente LED-Lichtsysteme für Wohnmöbel wie das Bett, die Küche und den Garten zu entdecken geben sowie schlaue Zutrittslösungen für Haus- und Wohnungen, die die Sicherheit im Alltag unterstützen. Auch Elektromobilitätslösungen für den urbanen Raum fehlen nicht. Es gibt Raumsparlösungen wie eine per Zoom herausfahrbare Sauna, die eingefahren gerade mal 60 cm misst, oder einen platzsparenden, bei Bedarf herabsinkenden Arbeitstisch, um nur einige von den in der Ausstellung Let´s be smart integrierten Neuheiten im Bereich Smart Home zu nennen.

Besucher der Ausstellung können sich in vier täglichen Führungen (in Deutsch und Englisch) Highlights der im Smart Village vorgestellten Lösungen und Anwendungsbeispiele genauer erklären lassen. An den jeweiligen Stationen erfahren sie in Gesprächen mit den jeweiligen Herstellern Hintergründe zu den einzelnen Produkten und können in Dialog mit ihnen treten.

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