Samstag, 19. September 2020
„Solide Grundlage in schwächerem Marktumfeld geschaffen“

Ceconomy Bilanz Q1

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 10.02.2020 | |  
Ceconomy veröffentlichte die Bilanz für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Demnach sei der Black Friday 2019 „rekordverdächtig“ gut gelaufen, allerdings habe er sich erneut aufs Weihnachtsgeschäft ausgewirkt.

Der Umsatz der Ceconomy AG erreichte in den Monaten Oktober bis Dezember 2019 (Q1 des laufenden Geschäftsjahres) laut Unternehmensangaben rund 6,8 Mrd. Euro und verringerte sich damit währungs- und portfoliobereinigt um – 0,5% gegenüber dem Vorjahr. „Positiv trugen die erfolgreichen Aktionstage rund um den Black Friday bei“, berichtet Ceconomy. „Gegenläufig wirkten Vorzieheffekte und das dementsprechend schwächere Weihnachtsgeschäft sowie zeitliche Verschiebungen bei weiteren Kampagnen. Das berichtete EBIT, unter anderem einschließlich Ergebniseffekten im Zusammenhang mit dem Kosten- und Effizienzprogramm von rund 30 Mio. Euro, stieg um 84 Mio. Euro auf 319 Mio. Euro. Auch das prognoserelevante bereinigte EBIT verbesserte sich um 20 Mio. Euro auf 289 Mio. Euro“, so das Unternehmen weiter.

„Wir haben den Black Friday erfolgreich und profitabel abgeschlossen. Dazu kamen höhere Erträge aus Services & Solutions sowie rückläufige Personal- und Sachkosten in Deutschland. So konnten wir unser Ergebnis im ersten Quartal spürbar verbessern – trotz des intensiven Wettbewerbs und trotz des schwachen Marktumfelds, vor allem in Südeuropa. Wir sind auf einem guten Weg, unser Versprechen einzulösen und das Unternehmen zu transformieren. Das heißt: Wir fokussieren uns auf unser Kerngeschäft und richten unser Geschäftsmodell an den Bedürfnissen unserer Kunden aus“, sagt Dr. Bernhard Düttmann, CEO der Ceconomy AG.

In den Regionen zeigte sich beim Umsatz ein gemischtes Bild. „DACH war mit –0,2% nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Deutschland entwickelte sich rund um den Black Friday zwar sehr stark, entsprechende Vorzieheffekte auf das Weihnachtsgeschäft wirkten jedoch gegenläufig. Zudem ergab sich aus der Ankündigung eines anstehenden Produktreleases bei Spielekonsolen ein deutlich rückläufiger Umsatz im Segment Entertainment. Österreich war deutlich positiv“, erklärt das Unternehmen.

Das Wachstum im Online-Geschäft lag im ersten Quartal bei +4,3%. Damit erreichte der Online-Umsatz, der bereits bei 15,4% Umsatzanteil liegt, 1.043 Mio. Euro. Zu dieser Entwicklung habe vor allem der starke Black Friday beigetragen. Die Pick-up-Option wird weiterhin gut angenommen, wie Ceconomy sagt: „Im ersten Quartal wurde annähernd die Hälfte (47%) aller Online-Bestellungen im Markt abgeholt. Besonders erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Services & Solutions. Es verbesserte sich um +10% auf 373 Mio. Euro. Der Services & Solutions-Anteil am Gesamtumsatz beträgt somit 5,5%. Vor allem die solide Performance der Smartbar-Services wie etwa Display-Schutz oder Vor-Ort-Reparaturen, aber auch die Vermittlung von Garantieverlängerungen haben diese Entwicklung unterstützt“, sagt der Konzern.

Ceconomy blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Insgesamt haben wir in einem schwächeren Marktumfeld eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Gesamtjahr geschaffen.“

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