Samstag, 28. März 2020
SOTI-Studie „The State of Mobility in Retail“

„Kunden wollen das digitale Einkaufserlebnis im Geschäft“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 11.02.2020 | | 1  
Die aktuelle Studie von SOTI „The State of Mobility in Retail“ zeigt, dass die Deutschen das digitale Einkaufserlebnis im Geschäft wollen. (Bild: Ikea) Die aktuelle Studie von SOTI „The State of Mobility in Retail“ zeigt, dass die Deutschen das digitale Einkaufserlebnis im Geschäft wollen. (Bild: Ikea) Die neueste Studie des IoT- und Mobile-Management Unternehmens SOTI beschäftigt sich damit, welche digitalen Services von einem zeitgemäßen Einkauferlebnis erwartet werden. Demnach sind die Erwartungen an mobile Technologien besonders hoch. Diese sollen nicht nur ein gesteigertes Shoppingerlebnis bescheren, sondern auch ein schnelleres sowie sichereres.

Die Ergebnisse der jüngsten SOTI-Studie „The State of Mobility in Retail“ zeigen: Drei Viertel der deutschen Verbraucher (74,1%) glauben, dass der Einsatz mobiler Technologien das Kauferlebnis im Geschäft steigert. Noch wichtiger ist, dass die Kunden gleichzeitig ein schnelles und sicheres Einkauferlebnis erwarten. Von den 1.000 deutschen Befragten denken zudem 64,2%, dass mobile Technologien, egal ob von ihnen selbst oder von einem Verkaufsmitarbeiter genutzt, zu einem schnelleren Einkaufserlebnis beitragen könnten. Dabei spielt für ein ideales Shopping-Erlebnis bei über einem Drittel der Befragten (33,1%) die Sicherheit ihrer persönlichen Daten die größte Rolle. Obwohl gegenüber der Kundenansprache mittels Technologien wie Gesichtserkennung oder Beacons in Deutschland die Skepsis (67,9%) überwiegt, konnte sich immerhin nahezu ein Fünftel (19,3%) der Befragten vorstellen, durch ein digitales Erlebnis mehr Geld im Laden auszugeben und 17,4% länger darin zu verweilen.

Die Studie macht deutlich, welche digitalen Services von einem zeitgemäßen Einkauferlebnis erwartet werden:

  • Weit vorne liegt mit 42,6% der Einsatz einer Selbstbedienungskasse (Self-Checkout), die dem Kunden das schnelle eigenständige Bezahlen ermöglicht.
  • Fast ein Drittel wünscht sich Technologien wie Scan-as-you-shop (29,4%) und rund ein Viertel Digital Signage (23,5%).
  • Doch insbesondere die Kombination aus schnellem digitalem Einkauf und persönlichem Service findet Anklang: So wünschen sich 40,5% der Befragten die Möglichkeit einen Warenkorb im Internet zu bestellen und zu den üblichen Öffnungszeiten im Laden abzuholen (Click & Collect).

„Die Kundenerwartungen ändern sich laufend. Das ideale Einkaufserlebnis vereint heute die Vorteile moderner Technologien wie Effizienz und Geschwindigkeit mit den traditionellen Stärken des Handels wie persönliche Beratung und Service“, erklärt Stefan Mennecke, Vice President of Sales, Central & Eastern Europe bei SOTI. „Kunden wollen keine Zeit beim Warten an der Kasse verschwenden oder lange nach einem Produkt suchen müssen. Darauf muss der stationäre Handel reagieren: Mobilgeräte und IoT bieten viele Möglichkeiten, den Einkauf im Ladengeschäft für Kunden und Händler schnell und komfortabel zu gestalten. Eine zentrale Mobilitäts- und IoT-Management-Strategie spielt dabei eine wichtige Rolle, um die unterschiedlichen Geräte einsatzfähig zu halten und einfach und sicher zu verwalten. Beispielsweise können so Software-Updates unkompliziert ausgeliefert und Wartungen schnell ausgeführt werden. Das verringert Ausfälle und Kosten für die Händler.“

Bargeld ist Nr. 1

Ähnlich wie die Österreicher bevorzugen auch die deutschen Konsumenten das Bargeld. So geben 42,2% gibt Bargeld als bevorzugtes Zahlungsmittel an. In Schweden sind es im direkten Vergleich nur 13,7%. Trotzdem nutzt auch in Deutschland die Mehrzahl der Befragten digitale Bezahlverfahren wie Kartenzahlung mittels PIN oder Unterschrift (26%) oder kontaktlose Kartenzahlung (21,3%). Zahlungen per Mobiltelefon (6,1%) oder Wearables (3,7%) bleiben jedoch weiterhin die Ausnahme.

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