Freitag, 5. Juni 2020
Branchenplattform versammelt alle relevanten Stakeholder an einem Ort

BTA 2020 will Skepsis gegenüber smarten Technologien zerstreuen

E-Technik | Wolfgang Schalko | 21.02.2020 | |  
Frisch, anders, themenbasiert: Indem die Wiener Branchenplattform alle relevanten Stakeholder an einem Ort versammelt, will die BTA 2020 bekannte Hemmschwellen gegenüber vernetzten Gebäudetechnologien durchbrechen. Frisch, anders, themenbasiert: Indem die Wiener Branchenplattform alle relevanten Stakeholder an einem Ort versammelt, will die BTA 2020 bekannte Hemmschwellen gegenüber vernetzten Gebäudetechnologien durchbrechen. (© Reed Exhibitions / Felix Braune) Dass das Gebäude der Zukunft vollvernetzt und smart ist, ist klar. Dass es dafür noch viele Hemmschwellen zu überwinden gilt, aber auch. Allen voran das Misstrauen gegenüber der Technik. Die Angst davor, gehackt oder überwacht zu werden. Wie viel muss die Technik von mir wissen? Und wenn die Technik das weiß, wer weiß dann noch davon?

Für Peter Engert entstehen diese Hemmschwellen durch Unwissen. „Nur mit umfassender Information gewinnen wir die Sicherheit hier die richtige Technologie smart einzusetzen“, ist der Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) überzeugt. Aber was heißt das nun für die BTA 2020 im neuen Kleid? Ganz klar: Ein Forum zu sein, wo Wissen gesammelt auftritt. „So bekommt man auch fundierte Entscheidungsgrundlagen in die Hand“, so Engert.

Zu breit: Weg vom lebenszyklusorientierten Ansatz

Hat 2019 ausstellerseitig gut funktioniert, will Veranstalter Reed Exhibitions Austria nun den Fokus auf die Zielgruppen schärfen. Markus Reingrabner geht weg vom lebenszyklusorientierten Ansatz: „Der war einfach zu breit“, so der Category Manager. Heuer will die BTA übrigens vor allem mit Best Practice-Ansätzen brillieren. „Eben eine Wissensplattform sein“, erklärt Reingrabner. Auf dem Programm stehen Vorträge und Talks im Fachforum, Workshops im Open-Lab und die Innovationen der Industrie in der Expo. Die Fragen, die die Fachwelt beschäftigen, bleiben dabei die gleichen: Wie wirken sich smarte Technologien auf Betriebskosten aus? Welche Zweifel plagen Bauträger bei vernetzten Produkten fürs Gebäude? Kurzum: Was braucht die Planung und die Ausführung vernetzter Gebäudetechnik wirklich?

Auch bei der Besuchermobilisierung geht die BTA 2020 neue Wege. Hand in Hand mit der Marketingagentur Starmühler werde gerade an einem neuen Kommunikationsfahrplan getüftelt, heißt es aus der konzeptionellen Führungsriege. „Die BTA adressiert Errichter, Planer und Ausführende“, so Reingrabner. Es gehe darum, den Nutzen smarter Gebäudetechnologien in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit für diese Zielgruppen aufzuzeigen.

Eckdaten:

  • Was? Fachveranstaltung für Gebäudetechnik, bestehend aus Fachforum, Expo, Open Lab und Networking
  • Wann? 30.09. – 01.10.2020
  • Wo? Messe Wien, Halle D, Eingang D, Trabrennstraße 7, 1020 Wien (U2-Station: Krieau)
  • Tickets: 18 Euro für Besucher

Weitere Informationen unter www.bt-austria.at

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