Mittwoch, 1. April 2020
Ministerin Elisabeth Köstinger gibt Förderzusagen

150 Millionen Euro für den Breitbandausbau

Telekom | Dominik Schebach | 12.03.2020 | |  
Telekom-Ministerin Elisabeth Köstinger hat heute Förderzusagen in Höhe von mehr als 150 Mio Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze in Österreich erteilt. Es geht um den Ausbau des Glasfasernetzes. Telekom-Ministerin Elisabeth Köstinger hat heute Förderzusagen in Höhe von mehr als 150 Mio Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze in Österreich erteilt. Es geht um den Ausbau des Glasfasernetzes. (© Expert Luwy) Heute wurde von Telekomministerin Elisabeth Köstinger eine Förderzusage in Höhe von mehr als 150 Mio Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze in Österreich erteilt. Mit diesen Förderzusagen aus den Programmen Access, Leerrohr und Connect soll in rund 300 Gemeinden der Ausbau der Breitband Infrastruktur vorangetrieben werden.

„Die Investition in ein flächendeckendes, schnelles Breitband-Internet ist eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich“, ist Bundesministerin Elisabeth Köstinger überzeugt und ergänzt: „Von schnellem Internet profitieren einerseits die Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch die Unternehmen in den Regionen. Gleichzeitig machen wir Österreich zukunftsfit und tragen zur Chancengleichheit zwischen Stadt und Land bei.“

Mit diesen Förderzusagen werden laut Ministerin 33 Unternehmen Investitionen von über 300 Mio. Euro tätigen. Das Access Programm zielt dabei darauf ab, leistungsfähige Glasfasernetze weiter auszudehnen und damit größere Flächen mit zukunftssicheren Breitbandnetzen zu versorgen. Mit einer Fördersumme von 143 Mio. Euro wird der Breitbandausbau in 247 Gemeinden vorangetrieben. Wie die Ministerin mitteilte, sollen durch die Förderung Investitionen in zweieinhalbfacher Höhe ausgelöst werden. Den Großteil der Förderungen erhalten die Bundesländer Oberösterreich (56,9 Mio. Euro), Steiermark (50,2 Mio. Euro) und Niederösterreich (29,5 Mio. Euro).

Im Programm „Leerrohr“ erhalten zwölf Fördernehmer die Zusage und erhalten somit eine Fördersumme in der Höhe von rund 7 Mio. Euro. Dadurch werden insgesamt Investitionen in der zweieinhalbfachen Höhe der Förderungsmittel (17 Mio. Euro) initialisiert. Das Leerrohr Programm richtet sich vorrangig an Gemeinden, die Grabungsarbeiten durchführen oder dies vorhaben, um kostengünstig zusätzliche Rohre für neue Breitbandleitungen mitverlegen zu können.

Im Programm „Connect“ erhalten schließlich 32 Bildungseinrichtungen sowie sechs KMUs die Förderzusage für einen Glasfaseranschluss. Sie erhalten eine Fördersumme in der Höhe von rund 1 Million Euro.

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