Donnerstag, 16. Juli 2020
Land NÖ und WKNÖ setzen erfolgreiche Aktion fort

NÖ „Reparaturbonus“ verlängert

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 06.04.2020 | | 1  
„Reparieren statt Wegwerfen – auch in Zeiten der Krise“, lautet das Motto und so verlängerten das Land NÖ und die WKNÖ den „Reparaturbonus“ bis Ende Mai. Im Bild: Wolfgang Ecker, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKNÖ (links im Bild), und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (rechts im Bild). (Foto: NLK Filzwieser) „Reparieren statt Wegwerfen – auch in Zeiten der Krise“, lautet das Motto und so verlängerten das Land NÖ und die WKNÖ den „Reparaturbonus“ bis Ende Mai. Im Bild: Wolfgang Ecker, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKNÖ (links im Bild), und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (rechts im Bild). (Foto: NLK Filzwieser) „Reparieren statt Wegwerfen – auch in Zeiten der Krise“, lautet das Motto von Land NÖ und WKNÖ, die den „Reparaturbonus“ nun bis Ende Mai verlängern.

Wie wir alle wissen, ist eine Reparatur von kaputten Elektrogeräten oft durchaus sinnvoll. 13.000 Tonnen Elektroaltgeräte landen in Niederösterreich jedes Jahr bei der kommunalen Abfallsammlung, wie das Land Niederösterreich informiert. Mit der Aktion „Reparaturbonus NÖ“ wollen Land, WK und Umweltverbände ein aktives Zeichen gegen die Wegwerf-Gesellschaft setzen. Ursprünglich war geplant, den Reparaturbonus des Landes mit April auslaufen zu lassen. „Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird die Aktion aber bis Ende Mai verlängert“, sagt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Und: „Wir setzen mit dem Reparaturbonus nicht nur bewusst ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und für einen sinnvollen Umgang mit unseren Ressourcen, sondern unterstützen auch unsere heimischen Betriebe, die es derzeit ohnehin schwer haben. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe können wir so unterstützen.“

Im Zuge der Aktion wird die Reparatur eines Elektrogerätes mit bis zu 100 Euro gefördert. Die Bilanz zeigt bisher: Über 5.800 Förderanträge wurden eingereicht und damit 375.000 Euro an Förderungen ausbezahlt. Über 300 Reparaturbetriebe in ganz Niederösterreich sind dabei Partner dieser Aktion. „Der Reparaturbonus ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein wertvoller Impuls für die heimischen Reparaturbetriebe. Die regionale Wertschöpfung, Unternehmen und Ausbildungsplätze werden gestärkt und handwerkliches Know-how gesichert. Und die Kunden bekommen einen zusätzlichen Anreiz, auf Unternehmen in ihrem Lebensumfeld zu setzen“, freut sich Wolfgang Ecker, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKNÖ, über die Verlängerung der erfolgreichen Aktion.

Die meisten Förderanträge

Laut Auswertung der bisherigen Förderanträge werden am meisten Waschmaschinen (20%) wieder repariert, gefolgt von Geschirrspülern (18%), Kaffeemaschinen (13%), Mobiltelefonen (12%) und Elektroherden (9 Prozent%).

Mit dem Reparaturbonus werden niederösterreichische Haushalte mit 50% der Kosten und maximal 100 Euro jährlich bei der Reparatur von Elektrogeräten unterstützt. Ziel sei es, die Anzahl an durchgeführten Reparaturen in Niederösterreich zu steigern und Elektrogeräte, die eigentlich noch repariert werden können, nicht wegzuwerfen.

Voraussetzungen

Das Gerät muss von einem befugten niederösterreichischen Reparaturbetrieb repariert werden, der auf www.reparaturfuehrer.at gelistet ist.

Die Einreichung zur Förderung erfolgt über ein Online-Antragsformular auf der Homepage des Landes unter http://www.noe.gv.at/noe/Abfall/Foerd_Reparaturbonus.html

Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at.

Kommentare (1)

  1. Ich finde deise Aktion sehr sinnvoll und ökologisch, für mich als Mechatroniker war sie überlebenswichtig! , da sich der Handel immer stärker ins Internet verlagert und wir dabei keine Chanze haben da mitzuhalten. Leider endet die Aktion trotz Verlängerung ende Mai. Uns wäre wegen der korona Kriese mit einer nochmaligen Verlängerung sicher geholfen, ich hatte 4 Wochen komlett zu und das Geschäft leuft nur schleppend an. Trotzdem DANKE

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