Montag, 13. Juli 2020
Österreich soll Vorreiter bleiben

BEÖ: Mit Elektromobilität gestärkt aus der Krise

Photovoltaik Hintergrund | Wolfgang Schalko | 22.04.2020 | Bilder | |  
Die Coronakrise macht sich bemerkbar. Neuzulassungen von E-Autos sind erstmals rückläufig. Bis Ende März 2020 sind 2.428 vollelektrische E-Autos hinzugekommen, das sind um 4,5 Prozent weniger als bis Ende März 2019. Damit sind 4,4 Prozent aller Neuzulassungen E-PKW. Im vergangenen Jahr 2019 wurden insgesamt 9.242 E-Pkw neu zugelassen. Die Coronakrise macht sich bemerkbar. Neuzulassungen von E-Autos sind erstmals rückläufig. Bis Ende März 2020 sind 2.428 vollelektrische E-Autos hinzugekommen, das sind um 4,5 Prozent weniger als bis Ende März 2019. Damit sind 4,4 Prozent aller Neuzulassungen E-PKW. Im vergangenen Jahr 2019 wurden insgesamt 9.242 E-Pkw neu zugelassen. Vor der Krise zählte Österreich zu den Vorzeigeländern für Elektromobilität in Europa: Die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen stiegen Monat für Monat kontinuierlich an und die Ladeinfrastruktur wuchs auf über 5.000 Ladepunkte. Anfang April meldete die Statistik Austria erstmals leicht rückläufige Zahlen bei den Neuzulassungen. „Beim Weg aus der Corona-Krise dürfen Klimaschutz und Elektromobilität nicht auf der Strecke bleiben“, so Ute Teufelberger, Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ)

Im 1. Quartal wurden 2.428 vollelektrische Elektroautos neu angemeldet; das waren um 4,5 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahrs. Doch insgesamt stieg der Anteil der Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf 4,4 Prozent aller Neuzulassungen an. Der Bestand der reinen E-Autos in Österreich beträgt aktuell knapp 32.000.

Rückgänge an der Strom-Ladesäule

Im Zuge des vierwöchigen Lockdown kam es zu einem deutlichen Rückgang der Mobilität insgesamt. Die Menschen blieben zu Hause, arbeiteten im Home-Office und reduzierten ihre (E-)Autofahrten. „In dieser Zeit war Österreichs größtes und dichtestes Ladenetz uneingeschränkt in Betrieb, auch wenn die Nutzung je nach Region um 40 Prozent, zum Teil sogar bis zu 70 Prozent, zurück ging“, sagt Ute Teufelberger, Vorsitzende des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ). Das ergab eine im April durchgeführte Blitzumfrage unter den Partnerunternehmen des BEÖ.

Klimafreundlich und e-mobil aus der Krise

Die österreichischen Energieunternehmen haben in den letzten Jahren massiv in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert. „Wir sehen Elektromobilität aus Erneuerbarer Energie als einen wichtigen Baustein, um gestärkt aus der Krise zu gehen“, ist Teufelberger überzeugt. „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität müssen auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.“ Mit seinem 5-Punkte-Programm „Für mehr E-Mobilität in Österreich” bekennt sich der BEÖ zu den österreichischen Klima- und Energiezielen 2030. Es enthält konkrete Vorschläge, wie zum Beispiel notwendige rechtliche Anpassungen im Miet- und Wohnrecht. „Jetzt geht es darum die Weichen zu stellen, um den erfolgreichen Weg der Elektromobilität in Österreich weiter fortzuführen“, so Teufelberger abschließend.

Bilder
Waren im Februar 2020 noch 31.016 rein elektrisch betriebene E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs, so sind es mit Stand März 2020 mittlerweile 31.667. Das sind 0,6 Prozent des gesamten Pkw-Bestands in Österreich.
Waren im Februar 2020 noch 31.016 rein elektrisch betriebene E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs, so sind es mit Stand März 2020 mittlerweile 31.667. Das sind 0,6 Prozent des gesamten Pkw-Bestands in Österreich.
Mit Ende 2019 gab es in Österreich 29.523 Elektroautos. Die meisten in Niederösterreich mit 6.378 vor Oberösterreich und der Steiermark. Ebenfalls interessant: knapp zwei Drittel (65,45%) aller E-Autos in Österreich sind gewerblich genutzte E-Fahrzeuge.
Mit Ende 2019 gab es in Österreich 29.523 Elektroautos. Die meisten in Niederösterreich mit 6.378 vor Oberösterreich und der Steiermark. Ebenfalls interessant: knapp zwei Drittel (65,45%) aller E-Autos in Österreich sind gewerblich genutzte E-Fahrzeuge.

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