Mittwoch, 12. August 2020
Digital Health in Zeiten von Corona

Telemedizin: Drei und Generali übernehmen Kosten auch im Mai

Über den Rand Telekom | Dominik Schebach | 07.05.2020 | |  
Die erfahrenen Wahl-Hausärzte von drd, wie hier z.B. Mag. Dr. Iris Weinberger, sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr für Videokommunikation verfügbar. Die erfahrenen Wahl-Hausärzte von drd, wie hier z.B. Mag. Dr. Iris Weinberger, sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr für Videokommunikation verfügbar. (© drd) Die Corona-Krise bringt einen Boom bei Online-Dienstleistungen. Davon ist auch der medizinische Bereich nicht ausgenommen. Nach dem erfolgreichen Start im April bleibt Österreichs erster telemedizinischer Dienst „drd“ dank Drei und Generali auch im Mai kostenfrei: Um das Infektionsrisiko in Wartezimmern auch im Mai so gering wie möglich zu halten, werden die drd-Partner Generali und Drei die Kosten von 49 Euro pro Konsultation oder wahlweise 10 Euro/ Monat im Abo-Modell für einen weiteren Monat übernehmen.

Österreichs erster telemedizinischer Hausarzt-Service „drd“ (doctors recommended by doctors) kommt seit dem Start Anfang April bei Patienten wie teilnehmenden Ärzten sehr gut an. Nach den ersten fünf Wochen rangiert die drd App mit einigen tausend Downloads bereits auf Platz 2 der MedizinApps im Google Play Store und Platz 4 im Apple App Store. Mit der Aktion von Drei und Generali steht drd allen Menschen in Österreich noch bis Ende Mai 2020 kostenlos zur Verfügung. Ein Internet- oder Handyvertrag bei Drei ist dafür nicht notwendig, ebenso wenig eine Versicherungspolizze bei der Generali.

„Weltweit ist die Nachfrage nach Telemedizin in der Corona-Krise um bis zu 670% gestiegen. Da wir mit „drd“ in Österreich Pionierarbeit leisten, gibt es noch keine Vergleichswerte. Dank drd sind 50% bis 70% aller hausärztlichen Konsultationen komplett ohne physischen Kontakt möglich“, so Dr. Clemens Billek, Gründer und CEO von drd und prophezeit: „Ein Erstgespräch via App wird ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags werden. Der Fokus bei der App liegt auf Datenschutz, Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit. Ziel ist es, dass auch die 90-jährige Großmutter unsere App benutzen kann und will.“ Laut Billek konnten in den ersten fünf Wochen seit dem Start von drd rund 90% aller eingegangenen Anrufe behandelt werden. Benötigte Rezepten wurden über die App oder nach Wunsch des Patienten gleich direkt an die Apotheke der Wahl übermittelt. Die Wartezeit bis zum Gespräch mit dem Arzt lag demnach in 95% der Fälle unter fünf Minuten.

Die erfahrenen Wahl-Hausärzte von drd sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr für Videokommunikation verfügbar. Nutzer der App melden sich für eine Konsultation an und werden vom Mediziner zurückgerufen, sobald dieser Zeit für eine neue Patientenbehandlung hat. Langwierige Telefonwarteschleifen fallen für die Nutzer der App damit völlig weg. Die Allgemeinmediziner geben medizinische Auskunft und erstellen bei Bedarf sofort ein Rezept, eine Überweisung oder auch eine Krankmeldung, sofern dies medizinisch vertretbar ist. Arzt und Patient können Dokumente wie Befunde, Überweisungen und Privatrezepte sicher austauschen. Den Patienten steht eine verschlüsselte digitale Gesundheitsakte zur Verfügung, mit der sie Ihre vertraulichen medizinischen Dokumente immer am Handy in Reichweite haben.

Digital Health

„Die digitale Arzt-Patienten-Konsultation hat seit der Corona-Krise einen enormen Zuspruch erfahren. Der Bedarf der Bevölkerung, ohne Ansteckungsgefahr rasch und unkompliziert ärztliche Fragen zu klären, ist groß und bestätigt unsere Initiativen im Bereich Digital Health“, erläutert Dr. Martin Sturzlbaum, Chief Insurance Officer Leben/ Kranken der Generali Versicherung.

„Mit drd tragen wir dazu bei, dass den Menschen in Österreich ein neuer telemedizinischer Dienst zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht. Der große Zuspruch ist für uns der Ansporn, im Bereich E-Health weitere Dienste in Österreich aufzubauen.“, so Rudolf Schrefl, Chief Commercial Officer von Drei.

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