Donnerstag, 16. Juli 2020
Handelsverband erfreut

Lockerungen und nächste Schritte

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 15.06.2020 | |  
Handelsverband Geschäftsführer Rainer Will begrüßt den aktuellen Schritt in der COVID-19-Lockerungsverordnung sowie das Konjunkturpaket der Regierung. (Bild: Handelsverband) Handelsverband Geschäftsführer Rainer Will begrüßt den aktuellen Schritt in der COVID-19-Lockerungsverordnung sowie das Konjunkturpaket der Regierung. (Bild: Handelsverband) Der österreichische Handelsverband begrüßt das Konjunkturpaket der Regierung und natürlich auch den Entfall der Maskenpflicht im Handel ab heute, den 15. Juni.

Vor kurzem wurde die Verordnung, in der der angekündigte Entfall der Maskenpflicht für den Handel ab 15. Juni 2020 normiert ist, veröffentlicht. (Das entsprechende Bundesgesetzblatt finden Sie HIER)

In der COVID-19-Lockerungsverordnung steht geschrieben, welche Sicherheitsmaßnahmen im Handel weiterhin zu beachten sind:

  • Beim Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister nicht eingehalten werden kann, sind nur zulässig, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Konjunkturpaket

Der Handelsverband zeigt sich sehr erfreut und nicht nur über die neue Lockerung, sondern auch über das geplante Konjunkturpaket der Regierung. Das Vorziehen der paktierten Steuerreform durch die Senkung des Eingangssteuersatzes von 25% auf 20% im heurigen Jahr werde den Konsum anzukurbeln, wie Handelsverband Geschäftsführer Rainer Will sagt. „Die Negativsteuer von 100 Euro pro Jahr für geringe Einkommen, die 450 Euro Einmalzahlung an Arbeitslose sowie die Zuwendung von 360 Euro pro Kind bilden drei Maßnahmen, die der Umsetzung der vom Handelsverband empfohlenen ‚Österreich-Schecks‘ entsprechen, um die Kaufkraft für jene zu stabilisieren, die von einer Lohnsteuersenkung nicht profitieren würden. Jetzt ist der Beschluss und das zeitnahe in Kraft setzen entscheidend.“

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