Sonntag, 7. März 2021
+20% bei Kartenzahlung

BCG-Umfrage: Immer weniger Bargeldzahlungen

Über den Rand | Stefanie Bruckbauer | 12.08.2020 | |  
Corona-bedingt wird immer weniger mit Bargeld bezahlt, wie BCG herausgefunden hat. (Bild: Claudia Hautumm/ pixelio.de) Corona-bedingt wird immer weniger mit Bargeld bezahlt, wie BCG herausgefunden hat. (Bild: Claudia Hautumm/ pixelio.de) Die Corona-Krise hat nicht nur das Einkaufsverhalten, sondern auch die Zahlungsgewohnheiten der Österreicher verändert. Wie eine Umfrage der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, sind zB. Bargeldzahlungen um 39% zurückgegangen, Mobile Banking hat hingegen deutlich zugenommen.

Bargeldzahlungen sind hierzulande also um -39% zurückgegangen, Zahlungen mit Debitkarten um +20% und Internetbanking um +16% gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung der Boston Consulting Group.

Demnach haben sich 7% der über 500 Befragten aufgrund der Krise zum ersten Mal für digitale Kanäle angemeldet. Weltweit waren es 16%. „Der geringe Anstieg ist dadurch begründet, dass schon vor der Krise ein hoher Anteil der Österreicher digitale Kanäle genutzt hat“, sagen die Experten der BCG.

Mobile Banking im Vormarsch

Auch Mobile Banking hat laut BCG deutlich zugenommen. Jeder Fünfte in Österreich plant Bankfilialen künftig weniger oder nach Beendigung der Krise gar nicht mehr zu nutzen. Das Vertrauen der Österreicher in Banken ist mit 83% übrigens hoch – zum Vergleich: International liegt dieser Wert bei nur 70%.

Für die täglichen Bankgeschäfte nutzten die Österreicher während der Pandemie Mobile Banking (56%), Bankomaten (44%) und die Homepage der jeweiligen Bank am PC (40%). 17% besuchten eine Bankfiliale, 13% kontaktierten ihre Betreuungsperson bei der Bank.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.