Dienstag, 20. Oktober 2020
Meilenstein erreicht

Arçelik produziert weltweit CO2-neutral

Hintergrund Hausgeräte | Dominik Schebach | 22.09.2020 | Bilder | |  
CO2-neutrale Produktion: Durch ein Finanzierungsprojekt für energieeffiziente Kühlschränke hat Arçelik, der Mutterkonzern von Elektra Bregenz, die notwendigen Gutschriften im Konzern erreicht. CO2-neutrale Produktion: Durch ein Finanzierungsprojekt für energieeffiziente Kühlschränke hat Arçelik, der Mutterkonzern von Elektra Bregenz, die notwendigen Gutschriften im Konzern erreicht. Arçelik, der Mutterkonzern von elektrabregenz und der internationalen Marke Beko, hat die weltweite Klimaneutralität in der eigenen Produktion erreicht. Der Meilenstein im Umweltschutz wurde laut Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens durch eigene Emissionsgutschriften erreicht und unterstreiche Anspruch von Arçelik in Sachen Klimaschutz.

„Im Rahmen unseres Carbon Financing Projekts für energieeffiziente Kühlschränke in der Türkei haben wir zwischen 2013 und 2018 Gutschriften auf 305.407 Tonnen CO2e-Emissionsreduktionen erhalten. Diese Kohlenstoffgutschrift, die wir durch die Einführung innovativer Kühlschränke mit hoher Energieeffizienz auf dem türkischen Markt erhalten haben, ist die Frucht einer bedeutenden Umstellung von „Business as usual“ auf eine neue Technologie, die uns erlaubt hat, unsere globalen Produktionsstätten in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 kohlenstoffneutral arbeiten zu lassen. Für uns ist Nachhaltigkeit sowohl ein Muss für die Zukunft der Menschheit als auch ein profitables Geschäftsmodell,“ stellt Hakan Bulgurlu, CEO von Arçelik, fest.

Das Carbon Financing Projekt wurde von Arçelik im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft GAIA Carbon Finance eingeleitet. Die Kohlenstoffgutschrift von 305.407 Tonnen, die Arçelik über das Carbon Financing Projekt erhalten hat, wurde von der unabhängigen-Verifizierungsfirma RINA in Übereinstimmung mit dem Verified Carbon Standard geprüft. Das Unternehmen wird diese Gutschrift zum Ausgleich der direkten und indirekten THG-Emissionen (Scope 1 und Scope 2), die in den Jahren 2019 und 2020 in den weltweiten Produktionsanlagen erzeugt werden, verwenden. Dadurch erreicht es in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 in diesen Produktionsstätten die Klimaneutralität, ohne Kompensationsgutschriften zu erwerben, in Übereinstimmung mit der internationalen Spezifikation PAS 2060, die von Arçelik selbst validiert wurde.

Pläne für die Zukunft

Arçelik gibt sich allerdings mit dem Erreichten nicht zufrieden. Durch eine langfristige kohlenstoffneutrale Strategie in Übereinstimmung mit der Science-Based Targets Initiative (SBTi) plant das Unternehmen, das Carbon Financing Projekt für weitere vier Jahre fortzusetzen. Dazu sollen Investitionen in erneuerbare Energien und die Verifizierung seiner Maßnahmen in den firmeneigenen Recycling-Anlagen für Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE), durch die sich das Unternehmen in seinem Sektor differenziert, zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen. Bereits im Jahr 2017 hat sich Arçelik der SBTi unterworfen, und das Unternehmen setzt seine Bemühungen fort, seine Scope 1-2-3-Emissionsreduktionsziele weltweit endgültig festzulegen.

Im Einklang mit seiner langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie hat Arçelik seine Ziele für 2030 in seinem zwölften Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Bulgurlu äußerte sich dazu „Im Rahmen unserer Strategie ‚Respecting the World, Respected Worldwide‘ planen wir in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionen von 50 Millionen Dollar in erneuerbare Energien und Energieeffizienz zur Sicherung der Zukunft unseres Planeten.“

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„Für uns ist Nachhaltigkeit sowohl ein Muss für die Zukunft der Menschheit als auch ein profitables Geschäftsmodell,
„Für uns ist Nachhaltigkeit sowohl ein Muss für die Zukunft der Menschheit als auch ein profitables Geschäftsmodell," stellt Hakan Bulgurlu, CEO von Arçelik, fest.

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