Mittwoch, 21. April 2021
„Der stationäre Handel ist für die Verbraucher wichtiger denn je“

Offerista-Studie: „Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 23.09.2020 | |  
Wenn Covid-19 eines verändert hat, dann unser Einkaufsverhalten. Wie sehr, das hat die Offerista Group Austria in ihrer Studie „Kaufverhalten im Wandel“ unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen ua., dass sich die Österreicher wieder sicherer fühlen, häufiger einkaufen gehen und froh darüber sind, dass die Maskenpflicht im Supermarkt wieder eingeführt wurde.

Die Offerista Group Austria ging in ihrer Studie „Kaufverhalten im Wandel“ ua den Fragen nach, wie Corona unser Einkaufsverhalten beeinflusst, wie wir uns beim Shoppen fühlen und ob sich etwas grundlegend geändert hat. Nachdem Offerista das Thema Kaufverhalten nun schon zum dritten Mal abgefragt hat (Ende März 2020, Mitte April 2020 und jetzt im Juli 2020), sieht man sehr gut wie sich das Kauf- und Konsumverhalten in den letzten Monaten verändert hat.

Die Studienautoren sagen: „Es ist wieder mehr Normalität beim Einkaufen eingekehrt. Mitte April gaben lediglich 30% an, sich beim Einkaufen wie vor Corona zu fühlen. Ende Juli gibt bereits mehr als jeder Zweite (57%) an, dass für ihn das Einkaufserlebnis wieder so ist, wie vor Corona. Auch die Angst, sich beim Einkauf anzustecken, ist von 26% (April) auf 16% zurückgegangen.“ 

Häufigeres Einkaufen …

Die Studie zeigt: Die Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen. Im März gab jeder Zweite an, nur einmal die Woche im stationären Supermarkt einzukaufen. Ende Juli waren es 37%, die nur einmal die Woche ihren Einkauf erledigen. Dementgegen ist die Anzahl der Personen, die wieder täglich shoppen gehen, von 5% (März) auf 17% gestiegen.

Seit der Wiedereröffnung des gesamten stationären Handels Mitte April 2020 haben 58% aller Mehrfachantworten der Teilnehmer ergeben, dass sie seit dieser Wiedereröffnung zwischen ein bis fünf Mal stationär eingekauft haben. Darüber hinaus zeigt sich jeder Zweite froh, dass der stationäre Handel wieder geöffnet hat und nutzt dies auch. Budgetär gesehen, geben 55% genauso viel Geld aus wie vor Corona. Mehr als ein Drittel der Befragten gibt aktuell im Lebensmitteleinzelhandel mehr Geld aus.

„Es wird zunehmend mehr auf Regionalität und Qualität geachtet“, sagen die Studienautoren. Je älter die Befragten sind, desto mehr Wert legen sie auf diese beiden Kriterien. Insgesamt ist die Wichtigkeit von Qualität im Vergleich zu Mitte April von 21% auf 31% gestiegen.

… und das gerne mit Maske

Mit 24. Juli 2020 wurde die Maskenpflicht in den österreichischen Supermärkten wieder eingeführt. Mehr als zwei von drei Befragten (68%) geben in der Erhebung Ende Juli an, froh darüber zu sein, dass dies geschehen ist und so wieder mehr Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen werden. Insbesondere die Personen in der Zielgruppe 55+ zeigen sich darüber begeistert (78%). Weniger als ein Fünftel der Befragten gibt an, von der Wiedereinführung der Maske im Supermarkt genervt zu sein.

„Wie schon in den letzten beiden Studien zum Thema Kaufverhalten, hat sich auch dieses Mal gezeigt, dass der stationäre Handel für die Verbraucher wichtiger ist denn je. Die Befragten zeigen sich froh, dass der gesamte stationäre Handel wieder geöffnet ist. Die Österreicher gehen wieder häufiger einkaufen, das Bewusstsein für Regionalität und Qualität steigt kontinuierlich. Und auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht in den Supermärkten wurde sehr positiv aufgenommen“, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer der Offerista Group Austria.

Die Studie

Als Basis der dritten Studie „Kaufverhalten im Wandel“ der Offerista Group Austria diente eine Stichprobengröße von 1.248 Personen im Alter ab 18 Jahren im Erhebungszeitraum von 27. Juli bis 3. August 2020. Durchgeführt wurde die Umfrage mittels Fragebogen über die hauseigene App wogibtswas.at.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.