Samstag, 31. Oktober 2020
„Das brennendste Thema im Handel“

WKÖ-Handelsobmann Trefelik fordert „Freitesten“ aus Quarantäne

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 12.10.2020 | |  
Obmann der WKÖ Bundessparte Handel Rainer Trefelik. (Foto: WKÖ/Nadine Studeny) Obmann der WKÖ Bundessparte Handel Rainer Trefelik. (Foto: WKÖ/Nadine Studeny) Nicht nur der Handelsverband, auch die WKÖ Bundessparte Handel stellt eine Forderung, was die Covid-Testung von Handelsangestellten betrifft. So fordert WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik von der Politik, ein „Freitesten“ aus der Coronavirus-Quarantäne für Handelsmitarbeiter zu ermöglichen.

WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik fordert von der Politik, ein „Freitesten“ aus der Coronavirus-Quarantäne für Handelsmitarbeiter zu ermöglichen. „Nach zwei negativen Tests innerhalb von 48 Stunden sollten die Beschäftigten wieder in die Arbeit zurückkehren dürfen“, sagt Trefelik.

Man werde „ziemlich schnell“ zur „Coronavirus-Kontaktperson der Kategorie I“, inklusive einer bis zu zehntägigen Quarantäne, so der Handelsobmann. Aufgrund der steigenden Zahl an Kontaktpersonen und der damit verbundenen Quarantäne würden bereits viele Handelsbetriebe über fehlende Mitarbeiter und Probleme bei den Arbeitsprozessen berichten. Es gehe nicht um erkrankte Personen, sondern nur um Verdachtsfälle. „Ein ‚Freitesten‘ würde den Betrieben unendlich helfen“, sagt Trefelik. Das sei derzeit „das brennendste Thema“ im Handel.

Noch nicht diskutieren will der Handelsobmann vorerst über die Finanzierung der zahlreichen Tests. Zuerst müsse die Politik, die Möglichkeit für das „Freitesten“ schaffen. Zwei Coronavirus-Tests seien für die Betriebe auf jeden Fall billiger, als wenn der Mitarbeiter aufgrund der Quarantäne für zehn Tage ausfalle. Wie Trefelik berichtet, haben größere Handelsketten bereits eigene Testkapazitäten aufgebaut.

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