Sonntag, 7. März 2021
„Weg vom Präsenzdienst“

Magenta: Home Office ist angekommen

Telekom | Dominik Schebach | 20.10.2020 | |  
Für Maria Zesch, CCO Business & Digitalization Magenta Telekom, ist Home Office gekommen, um zu bleiben: Für Maria Zesch, CCO Business & Digitalization Magenta Telekom, ist Home Office gekommen, um zu bleiben: "„Mit den Erfahrungen aus dem Lockdown ist bei den österreichischen Unternehmen das Vertrauen in das Home Office gestiegen." Gibt es eine positive Folge von COVID-19, so ist diese der nun erfolgte Digitalisierungsschub für die österreichische Wirtschaft. Dies schlägt sich nicht nur in einem Anstieg der Internetnutzung in Österreich nieder, sondern auch in einer allgemeinen Akzeptanz von Home Office. Damit dieses allerdings auch erfolgreich ist, braucht es nicht nur eine gute Konnektivität, sondern auch die entsprechende Voraussetzungen in der Unternehmenskultur sowie die entsprechenden gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Maria Zesch, CCO Business & Digitalization Magenta Telekom heute im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte.

Home Office ist gekommen, um zu bleiben“, so Maria Zesch. Mit weitreichenden Folgen, wie die CCO Business & Digitalization Magenta Telekom betonte. „Mit den Erfahrungen aus dem Lockdown ist bei den österreichischen Unternehmen das Vertrauen in das Home Office gestiegen. Es kommt zu einem ,Weg vom Präsenzdienst‚, hin zu einem Output-orientierten Arbeiten. Während allerdings große Unternehmen schon viele Tools für remote Arbeiten einsetzen, sind KMU hier deutliche Nachzügler. Es ist deswegen eine klare Aufgabe für uns, diese Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen.“

Das Potenzial dafür ist jedenfalls enorm. Nach einer Untersuchung von Magenta könne rund jeder zweite Büromitarbeiter in Österreich zumindest teilweise

Die Veränderung bei den Nutzungsdaten zeigt, dass Home Office inzwischen in Österreich etabliert ist.

aus dem Home Office arbeiten. Damit ergeben sich auch Chancen: Einerseits können damit Unternehmen neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewinnen, die bisher z.B. zu weit entfernt wohnen oder wegen der Betreuungssituation nicht arbeiten konnten. Gleichzeitig eröffnet sich hier die Möglichkeit zur Einsparung von CO2 durch den Wegfall von Dienstreisen und der Reduktion beim Pendeln. Und schließlich entstehen damit natürlich auch neue Chancen für den ländlichen Raum, weil Arbeitnehmer mit der zunehmenden Digitalisierung nicht mehr an die Stadt gebunden sind.

Erste Erfahrungen scheinen dies zu bestätigen: Aus den Nutzungsdaten von Magenta lässt sich mehr Datenverkehr, ein viel größeres Telefonievolumen und deutlich weniger Roaming ableiten. Dazu kommen Umfragewerte, denen zufolge die Ansprüche ans Home Office steigen und die die zunehmende Wichtigkeit von Videotelefonie und Konferenz-Tools verdeutlichen. Darüber hinaus findet ein Umdenken in der Bevölkerung hin zu steigendem Vertrauen in die Digitalisierung statt. Alle diese Faktoren sowie eine sich verändernde Haltung zur Arbeitssituation auf Seiten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber deuten darauf hin, dass mit langfristigen Veränderungen bedingt durch den Corona-Digitalisierungsschub zu rechnen ist.

Eine gute Verbindung im Home Office genießt bei bei vielen Mitarbeitern inzwischen einen höheren Stellenwert als die Kantine, moderne Schreibtische oder der verfügbare Parkplatz.

Damit die Digitalisierung im Unternehmen langfristig gelingt, müssen allerdings auch die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören nach Ansicht von Zesch einerseits die passende Kultur im Unternehmen, um hybrides Arbeiten – die Kombination von Home office mit klassischen Büro – zu ermöglichen. Das stellt auch neue Anforderungen an die Führung der Mitarbeiter. Nicht zu vernachlässigen sind auch die richtigen rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Relativ klar seien dagegen die Anforderungen bei der Infrastruktur und den Lösungen. Hier hätte sich unter dem Eindruck von Corona (samt Videokonferenzen usw) eindeutig die Priorität von der notwendigen Hardware hin zur möglichst guten Konnektivität verschoben. „Die mit einem Unternehmen verfügbare Konnektivität schlägt unserer Erfahrung aus Kundengesprächen für die Mitarbeiter inzwischen Argumente wie Kantine, verfügbarer Parkplatz oder ob es einen moderne Schreibtisch gibt.“ Magenta hätte hier durch eine entsprechende Erweiterung des Angebots von Business-Tarifen, über Home Office-Bundles aus Laptop, Software, Router und Tarif bis hin zu Unified Communication-Angebote reagiert. Vertrieben werden diese Lösungen im KMU-Bereich über alle Kanäle wie Zesch betont.

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