Mittwoch, 27. Januar 2021
SES-Studie in Österreich

„Einkaufen im Laden bleibt hoch im Kurs“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 11.11.2020 | | 2  
Nach dem Corona-bedingten Ausfall der Frühjahressaison setzt der stationäre Handel umso mehr auf die kommenden Wochen bis Weihnachten - die umsatzstärkste Zeit für den Handel im Jahr. In einer repräsentativen Umfrage wurde die Einstellung der Österreicher zum stationären Handel erhoben. Das wichtigste Ergebnis: „Für den weitaus größten Teil der österreichischen Bevölkerung weist der stationäre Handel eine hohe Wichtigkeit auf. Der negative Einfluss von multinationalen Online-Handelsplattformen, verbunden mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, Kaufkraftabfluss und negativen Veränderungen des Stadtbilds rückt immer mehr ins Bewusstsein.“ (Bild: SES Spar European Shopping Centers) Nach dem Corona-bedingten Ausfall der Frühjahressaison setzt der stationäre Handel umso mehr auf die kommenden Wochen bis Weihnachten - die umsatzstärkste Zeit für den Handel im Jahr. In einer repräsentativen Umfrage wurde die Einstellung der Österreicher zum stationären Handel erhoben. Das wichtigste Ergebnis: „Für den weitaus größten Teil der österreichischen Bevölkerung weist der stationäre Handel eine hohe Wichtigkeit auf. Der negative Einfluss von multinationalen Online-Handelsplattformen, verbunden mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, Kaufkraftabfluss und negativen Veränderungen des Stadtbilds rückt immer mehr ins Bewusstsein.“ (Bild: SES Spar European Shopping Centers) Der Shoppingcenter-Betreiber SES Spar European Shopping Centers hat vom Linzer Market-Institut die Einstellung der Österreicher zum stationären Handel erheben lassen. Das wichtigste Ergebnis: „Für den weitaus größten Teil der österreichischen Bevölkerung weist der stationäre Handel eine hohe Wichtigkeit auf. Der negative Einfluss von multinationalen Online-Handelsplattformen rückt immer mehr ins Bewusstsein.“

Eine jüngst vom Linzer Market-Institut im Auftrag von SES Spar European Shopping Centers österreichweit durchgeführte Studie mit 1.000 Befragten belegt die hohe Bedeutung des stationären Handels in unserem Land: „Für 65% wird der stationäre Handel als wichtig und vor allem als wesentlicher Arbeitgeber und Steuerzahler gesehen. Sauberkeit, Sicherheit, Parkplätze, Shopmix und Inspiration sowie die persönliche Beratung sind jene Faktoren, die Österreichs Konsumenten am stationären Handel darüber hinaus besonders schätzen.“

Bewusstsein für negative Auswirkungen des Online-Handels ist groß

Vier von fünf Österreichern schätzen die Folgen des Einkaufens auf Online-Plattformen vor allem hinsichtlich des Verlusts von Arbeitsplätzen und des Kaufkraftabflusses als problematisch ein, wie die Studie weiter ergeben hat. 40% der Befragten seien sogar selbst oder in ihrem unmittelbaren persönlichen Umfeld davon betroffen, dass durch eine Schwächung des stationären Handels und die Stärkung des Online-Handels Arbeitsplätze verloren gehen.

Ebenso vier von fünf Befragten sehen in der Schwächung des stationären Einzelhandels in Einkaufsstraßen und Shopping-Centern und der damit verbundenen Veränderung des zukünftigen Stadt- und Straßenbildes eine negative Entwicklung. Knapp Dreiviertel der Befragten ist das geringere Steueraufkommen großer ausländischer Onlineplattformen in Österreich bekannt. 90% sehen dies als problematisch an. Auch schlechte Arbeitsbedingungen und die klimaschädlichen Pakettransporte in diesem Bereich sind vielen Konsumenten ein Dorn im Auge.

Krisen-Zeiten verstärken solidarisches Bewusstsein

Das Ergebnis der Umfrage bestätige die persönlichen Erfahrungen in den SES Shopping-Centern, wie Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung von SES Spar European Shopping Centers, erklärt: „Auch wenn die Bewegungsfreiheit in der Corona-Krise manchmal eingeschränkt ist, gibt es doch bei vielen Konsumenten das Bewusstsein, dass der Einkauf im stationären Handel nicht nur mit guter Beratung und – vor allem in der Weihnachtszeit – mit einem schönen Kauferlebnis verbunden ist, sondern auch Arbeitsplätze gesichert und die Kaufkraft im Land gestärkt wird. Diese Verbundenheit und Solidarität sowie der frühe Start der Weihnachtseinkäufe in unseren Malls sind trotz aller verbleibenden Unsicherheiten ein positives Signal, das uns vorsichtig optimistisch stimmt.“ Übrigens: Rund 10% der Befragten gaben laut der aktuellen Studie an, heuer bereits im September oder noch früher mit den Weihnachtseinkäufen begonnen zu haben.

Kommentare (2)

  1. Einer der größten österreichischen Betreiber von Shoppingcentern, gibt eine Studie über den stationären Handel in Auftrag – und dann dieses Ergebnis – welche Überraschung…

  2. Vier von fünf Österreichern schätzen die Folgen des Einkaufens auf Online-Plattformen vor allem hinsichtlich des Verlusts von Arbeitsplätzen und des Kaufkraftabflusses als problematisch ein, wie die Studie weiter ergeben hat.
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    Hat die Studie auch herausgefunden, wie viele von denen dann aber doch bei Amazon und CO einkaufen?

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