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Samstag, 15. Juni 2024
Online-Plattform Kaufhaus Österreich offiziell vorgestellt

„Österreichs Eck im Internet“

Hintergrund | Dominik Schebach | 30.11.2020 | | 5  
Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer haben heute, Montag, die Plattform Kaufhaus Österreich offiziell den heimischen Medien vorgestellt. Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer haben heute, Montag, die Plattform Kaufhaus Österreich offiziell den heimischen Medien vorgestellt. Heute haben Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer die neue rot-weiß-rote E-Commerce-Plattform Kaufhaus Österreich auch offiziell vorgestellt. Die neue Plattform soll allerdings nicht ein neues österreichisches Amazon werden, sondern österreichischen Kunden die Möglichkeit geben, gezielt bei heimischen Händlern einzukaufen.

Es ist eine Metaplattform. Als solche soll die Plattform den Kunden einen einfachen Zugang zu den Webshops österreichischer Betriebe bieten. Denn heimische Unternehmen können ihre Online-Shops kostenlos auf der Plattform registrieren. „Immer mehr Österreicher kaufen online. Deswegen ist es wichtig, konkrete Schritte zu setzen und den großen Internet-Konzernen die Stirn zu bieten. Mit der Plattform schaffen wir ein österreichisches Eck im Internet“, erklärte BM Margarete Schramböck heute bei der Präsentation die Plattform. „Da wollen wir dem österreichischen Handel eine Bühne bieten, wo er sich präsentieren kann.“

Österreichische Wertschöpfung und österreichische Jobs

Die Plattform Kaufhaus Österreich ist seit 30. November online.

Das Ziel sei klar definiert, wie Schramböck betonte. Denn die Plattform soll Jobs in Österreich sichern und heimische Wertschöpfung generieren. Dazu hofft man seitens Bundesministerin und WKÖ den Trend zur Regionalität nutzen zu können. Schließlich kaufen schon viele Konsumenten bewusst regionale Lebensmittel und diesen Gedanken wolle man auf andere Produktbereiche ausdehnen, wie Schramböck unter Verweis auf das Motto von Kaufhaus Österreich „Kauf‘ digital, geht auch regional“ erklärte.

„Mit der neuen Plattform können österreichische Kunden in ganz Österreich bummeln. Damit bieten wir die Infrastruktur, über die österreichische Wertschöpfung generiert werden kann“, erklärte dann auch WKÖ-President Harald Mahrer bei der Präsentation. „Die Österreicher haben im ersten Lockdown das Online-Shoppen entdeckt. Uns war es deswegen wichtig bereits vor dem Weihnachtsgeschäft zu starten. Zum Start sind bereits an die 1000 österreichische Shops und wir werden diese Initiative auch stark bewerben. Wir wollen damit zeigen, dass man auch online regional unterwegs sein kann.“

Plattform und kein Shop

Kaufhaus Österreich geht laut Mahrer auf eine Idee der Bundesministerin zurück. Auf der Plattform können sich ab sofort österreichische Webshops kostenlos registrieren. Auch das Bundesgremium des Elektro- und Einrichtungsfachhandels hat dazu bereits seine Mitglieder mit informiert. Entwickelt wurde Kaufhaus Österreich in den vergangenen drei Monaten vom Bundesrechenzentrum gemeinsam mit externen Partnern. Betrieben wird die Plattform von der Bundeswirtschaftskammer. Kaufhaus Österreich bietet neben dem Endkundenbereich auch einen frei zugänglichen Teil für Unternehmen. Dieser Teil soll österreichische Unternehmen dabei unterstützen, mit ihrem Angebot online zu gehen, eine eigene Webseite bzw Shop zu schaffen, und diesen erfolgreich zu betreiben. Dazu sollen auch Tutorials über die Plattform angeboten werden. Die Werbung für das Kaufhaus Österreich startet am kommenden Mittwoch.

„Wir wollen damit keine Kopie von Amazon schaffen“, betonte Schramböck. „Unser Ziel ist es, dass die österreichischen Unternehmen von den Konsumenten auch im Web gefunden werden.“ Der Verkauf und das Fullfillment liege weiterhin in der Verantwortung der einzelnen Händler.

Der jetzige Start soll die Plattform noch vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft etablieren. Allerdings sei das Kaufhaus Österreich noch nicht fertig, wie Mahrer erklärte: „Wir haben auf der technischen Seite noch einiges für das kommende Jahr geplant. Und wir hoffen, dass wir bis Jahresmitte 2021 einige tausend Shops auf der Seite haben werden.“

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Kommentare (5)

  1. „Die Werbung für das Kaufhaus Österreich startet am kommenden Mittwoch.“
    NOCH MEHR GELD zum Fenster raus – oder in irgendjemands Allerwertesten rein-blasen??
    Also die Alternative zu angeblichen 700.000 EURO ist in der Google-Suche das Land auf Österreich einzustellen. Lt. „Kaufhaus Österreich“ gibt es in meiner Gegend NICHT EIN Geschäft in dem man ein Notebook kaufen könnte. Klar… hätte sich halt ein Händler registrieren müssen… BlaBla… Das geht aber auch so:
    https://www.google.at/search?q=Notebook&cr=countryAT mit mehr Treffer und ohne unsummen Steuergeld.

  2. Es wurde doch schon alles über diesen sinnlosen Shop im anderen Artikel geschrieben. Und jetzt kommen diese BlaBla Ausreden, vermutlich so lange bis keiner mehr was über diese offensichtliche Geldvernichtung wissen will.

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