Bundesregierung stellt Öffnungspläne vor

„Es ist mir bewusst, dass niemand Einschränkungen gerne hat. Egal in welcher Reihenfolge wir die Einschränkungen zurücknehmen, es ist immer für irgendjemanden falsch“, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz. „Fest steht, wenn wir das Infektionsgeschehen nicht unter Kontrolle halten, ist der nächste Lockdown im Jänner vorprogrammiert.“
Deswegen werde es weiterhin klare Einschränkungen geben, auch wenn nun Handel, Pflichtschulen sowie die körpernahen Dienstleistungen und Museen wieder geöffnet werden. Dazu gehört die Beschränkung auf einen Kunden/eine Kundin pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche, eine strenge Einhaltung der Abstandsregeln im Geschäft sowie eine Maskenpflicht im Handel. Menschenansammlungen im Handel – auch während der Weihnachtseinkäufe – sollen auf jeden Fall vermieden werden. Aufrecht bleibt die Ausgangsbeschränkung zwischen 20 und 6 Uhr.
Abgesehen von den Maturaklassen bleibt die Oberstufe im Distance-Learning. Ebenfalls geschlossen bleiben Hotellerie und Gastronomie bis mindestens 7. Jänner. Zumindest hoffe man die Infektionszahlen so weit zu senken, dass die Österreicher in kleinen Gruppen Weihnachten und Neujahr feiern können. Ein „strenges Grenzregime“ – sprich Einreisebeschränkungen – soll verhindern, dass durch einen verstärkten Reiseverkehr über die Feiertage die Infektionszahlen wieder nach oben schießen. Dazu müssen bis zum 10. Jänner Einreisende aus Risikogebieten nach Österreich zehn Tage in Quarantäne.
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