Donnerstag, 21. Januar 2021
Das Team von Energy3000 solar stellt sich vor (Teil VI: Einkauf und Technik)

Im Großen wie im Kleinen

Photovoltaik | Wolfgang Schalko | 17.12.2020 | |  
In der Technik-Abteilung befasst sich Bereichsleiter Heinz Schuld mit dem EPC-Geschäft, dh schlüsselfertige PV-Großanlagen über 1 MWp. In der Technik-Abteilung befasst sich Bereichsleiter Heinz Schuld mit dem EPC-Geschäft, dh schlüsselfertige PV-Großanlagen über 1 MWp. Eine Stelle, an der vieles zusammenläuft, ist die Abteilung Einkauf – so auch bei Energy3000 solar. Als Schnittstelle nach innen und außen dreht sich hier (fast) alles um Termine und Verfügbarkeiten. Auf einer anderen Ebene gilt das auch für die Technik-Abteilung des PV-Systemhauses, die sich mit der kompletten Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme von Großanlagen befasst.

Konsequentes Arbeiten im Hintergrund und ständige Kommunikation mit internen und externen Stellen – was sonst noch zu Aufgabengebiet und Berufsalltag gehört, schildern die Abteilungen Einkauf und Technik.

Richtig groß

Heinz Schuld, Thomas Schreiner und Florian Frauhammer bilden die Technik-Abteilung des PV-Systemhauses, die sich um das sog EPC-Business (Engineering, Procurement, Construction) kümmert – dh bei PV-Anlagen von 1 MWp aufwärts für schlüsselfertige Lösungen sorgt. Dafür sind natürlich zahlreiche Qualifikationen gefordert, die vom Projektmanagement und der Baukoordination über CAD Planungen und elektrotechnisches Wissen bis hin zu Logistik, Prozessplanungen und der Inbetriebnahme reichen. „Man muss flexibel bleiben und Kompromisse eingehen können, außerdem unregelmäßige Arbeitszeiten in Kauf nehmen und eine hohe Reisebereitschaft zeigen”, erklärt Heinz Schuld und ergänzt: „Und man muss witterungsunabhängig sein. Es gibt kein gutes oder schlechtes Wetter – wir sind draußen zuhause!”

Der besondere Reiz der Aufgabe liegt für Schuld in der Abwechslung: „Jedes Projekt ist wirklich anders: Die Planung muss jeweils neu gemacht werden, einmal liegt die Herausforderung bei der technischen Umsetzung, das nächste Mal bei der Finanzierung.” Zufrieden ist Schuld dann, wenn alles nach Zeit- und Finanzplan läuft und die „Portionen” für den Tag verarbeitet wurden – frei nach dem Motto: „How do you eat an elephant? One bite at a time…”

Die Basis für das Business

Der Einkauf bei Energy3000 solar eine zentrale Rolle – hier sind Organisationstalent, Planungsstärke und Verhandlungsgeschick gefragt.

Doris Renner, Natália Csákó und Michael Bairhuber sind bei Energy3000 solar für den Einkauf verantwortlich. Doch allein mit dem Beschaffen von Ware ist es nicht getan, wie die drei erklären: „Man muss natürlich die Verfügbarkeiten prüfen, Liefertermine und –mengen abstimmen sowie Forecasts ausarbeiten, aber auch die entsprechende Kommunikation mit Lieferanten und Speditionen pflegen und über Konditionen und Preise verhandeln.” Ergo kommt man in dieser Abteilung um Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, Menschenkenntnis und ein solides Selbstbewusstsein ebenso wenig umhin wie um Flexibilität, Organisationstalent und vorausschauendes Denken und Handeln. Eine gewisse Stressresistenz kann ebenfalls nicht schaden, ist man sich einig.

Im Mittelpunkt des Interesses steht die Abteilung naturgemäß immer dann, wenn es um die Verfügbarkeit von Produkten und Komponenten geht: Intern bedeutet das den engen Kontakt mit dem Innen- und Außendienst und ganz besonders mit dem Lager, nach außen hin neben dem ständigen Austausch mit Lieferanten über diverse Kommunikationsmedien – Telefon, Mail, Whatsapp, Videokonferenzen, etc – auch die Interaktion mit Kunden. Dementsprechend beschreibt Renner als größte Herausforderung: „Ruhe bewahren, obwohl man ständig gefragt wird.“ „Immer alles im Blick zu haben”, ergänzt Csákó und Bairhuber fügt hinzu: „Die Mengenplanung einige Monate im Voraus, die Übersicht über Verfügbarkeiten und das Lesen der langen Verträge.”

Da man Aufgaben ohnehin nur im Rahmen des Menschenmöglichen aufarbeiten könne, ist bei dem Trio also „cool bleiben” angesagt – gemäß dem Motto: Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht. Richtig Freude kommt in der Abteilung auf, wenn sich wieder einmal zeigt, dass sich durch die jahrelang aufgebauten Kontakte beinahe jedes Problem beseitigen lässt. Gute Beziehungen werden auch untereinander gepflegt, und das wissen alle zu schätzen: „Trotz der Unternehmensgröße ist die Atmosphäre freundschaftlich und familiär. Es ist ein tägliches Geben und Nehmen – jeder kann sich auf jeden verlassen.”

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