Mittwoch, 27. Januar 2021
Bundessparte fordert klare Perspektive für Wiedereröffnung

Trefelik: Lockdown-Verlängerung ein schwerer Schlag

Hintergrund | Dominik Schebach | 04.01.2021 | |  
Bundesspartenobmann Rainer Trefelik fordert eine klare Perspektive zur Wiedereröffnung des Handels. Bundesspartenobmann Rainer Trefelik fordert eine klare Perspektive zur Wiedereröffnung des Handels. Der Plan der Bundesregierung, das vorzeitige Ende des Lockdowns am 18. Jänner mit einem „Freitesten“ zu Covid-19 zu verbinden, ist am Widerstand der Opposition gescheitert. Damit endet der Lockdown allgemein erst am 24. Jänner. Ein schwerer Schlag für den Handel, wie Bundesspartenobmann Rainer Trefelik befindet. Er fürchtet, dass vielen Handelsbetrieben nun die Luft ausgehen könnte.

„Sich nicht freitesten zu können und damit eine weitere Verlängerung des Lockdowns in Kauf nehmen zu müssen, bedeutet für den heimischen Handel einen weiteren schweren Schlag. Was wir uns nicht leisten können, ist ein politisches parteipolitisches Ping-Pong auf dem Rücken der Betriebe, denen langsam die Luft ausgeht. Denn die Betriebe wollen und müssen öffnen können. Alles andere führt zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin dramatischen wirtschaftlichen Lage“, so Trefelik, heute Montag.

Die Handelsbetriebe benötigen eine klare Perspektive sowie zumindest kurz– und mittelfristige Planbarkeit. Teil dessen sei auch die noch offene Ausgestaltung der Hilfen für mittelbar von der Corona-Krise betroffene Zuliefer-Unternehmen. Gleichzeitig verwies Trefelik auch darauf, dass die im Jänner durch den Lockdown entstehenden wirtschaftlichen Einbußen angemessen abgefedert werden müssen.

Trefelik setzt in diesem Zusammenhang auf umfangreiche Schutzkonzepte, zu denen seiner Ansicht nach auch Massentests gehören: „Testungen mit möglichst hoher Beteiligung sind – neben der Erhöhung der Impfrate – das momentan wirksamste Werkzeug um Zeit und damit für die kommenden Wochen eine Perspektive zu gewinnen.“

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