Sonntag, 28. November 2021
Mehr Luft und Planungssicherheit für Unternehmen

WKÖ und Wirtschaftsbund begrüßen Unterstützungsmaßnahmen

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 21.01.2021 | |  
Die österreichische Wirtschaftskammer und der österreichische Wirtschaftsbund begrüßen die von der Bundesregierung angekündigte Verlängerung von Investitionsprämie und Härtefall-Fonds. (Bild: Andreas Hermsdorf/ pixelio.de) Die österreichische Wirtschaftskammer und der österreichische Wirtschaftsbund begrüßen die von der Bundesregierung angekündigte Verlängerung von Investitionsprämie und Härtefall-Fonds. (Bild: Andreas Hermsdorf/ pixelio.de) Die Bundesregierung hat die Beihilfen für Unternehmen noch einmal nachgeschärft. Begrüßt wird das von der Wirtschaftskammer und vom Wirtschaftsbund. Ua. die Verlängerung des Härtefall-Fonds bis Juni sowie die Anpassung bei der Investitionsprämie seien wichtige Stützen für heimische Unternehmen.

Die österreichische Bundesregierung teilte gestern am 20. Jänner 2021 mit, dass die Beihilfen für die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen fortgesetzt werden (elektro.at berichtete). WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf sagt dazu: „Viele Betriebe, quer durch alle Branchen, wurden von der Corona-Krise hart getroffen und können jede Unterstützung dringend brauchen.“

Zur – auch von der Wirtschaftskammer geforderten – Verlängerung des Härtefall-Fonds sagt Kopf: „Das ist eine wichtige Akut-Entlastung, besonders für Kleinst- und Kleinunternehmer, weil es ihnen mehr Luft verschafft und Planungssicherheit gibt. Der Härtefall-Fonds wird nach wie vor dringend benötigt. Allein im Dezember haben so viele Selbständige Anträge gestellt, wie in keinem anderen Antragsmonat zuvor. Aktuell läuft das zehnte Beantragungsmonat des Härtefall-Fonds.“

Ebenso erfreulich sei die geplante Anpassung bei der Investitionsprämie, die von zahlreichen Unternehmen gefordert wurde. „Aufgrund der aktuellen Einschränkungen können erste Maßnahmen oft nicht fristgerecht bis 28. Februar 2021 gesetzt werden. Daher wird him Nationalrat eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, um die Frist für das Setzen erster Maßnahmen wie etwa Bestellungen, Lieferungen oder Anzahlungen um drei Monate bis 31. Mai 2021 zu verlängern“, so Kopf, der – auch mit Blick auf die steuerliche Entlastung für FFP2-Masken – betont: „Gerade jetzt müssen wir alle Hebel in Richtung Entlastung der Betriebe in Bewegung zu setzen. Jede Maßnahme zählt.“

Auch der Wirtschaftsbund meldete sich zu Wort. Zur Verlängerung der Investitionsprämie heißt es: „Die Verlängerung der Investitionsprämie hilft, Investitionen zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. So schaffen wir Planungssicherheit für unsere Unternehmen und setzen wirtschaftlich wichtige Impulse – auch für die Zeit nach der Krise.“

Bislang seien 80.000 Anträge für die Förderung eingegangen, die wiederum ein Investitionsvolumen von 28 Milliarden Euro ausgelöst haben. Die Fristverlängerung für das Setzen der ersten Investitionstätigkeit wird nun auf drei Monate bis 31. März verlängert. „Die Bundesregierung hat somit ein starkes Signal für unsere Betriebe gesetzt, die aufgrund der aktuellen Einschränkungen erste Maßnahmen oft nicht fristgerecht setzen konnten,“ sagt WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Wichtig sei jetzt, ausreichend Mittel für die heimischen Betriebe zur Verfügung zu stellen, damit Investitionen im maximalen Ausmaß ermöglicht werden. Eine Verlängerung der Frist zwischen Antrag und Projektabschluss würde Betriebe und Mitarbeiter laut Egger noch weiter unterstützen.

Zielgerechte Investitionsanreize sind ein wichtiges Werkzeug, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe aufrechtzuerhalten. Die Investitionsprämie hilft dabei den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern“, so der WB-Generalsekretär abschließend.

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