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Donnerstag, 20. Juni 2024
Erstmals schwarze Zahlen erwartet

shöpping: Viel erreicht, viel vor

Hintergrund | Wolfgang Schalko | 22.01.2021 | |  Wissen
Im vergangenen Jahr konnte shöpping, der Online-Marktplatz der Österreichischen Post, seine Stärken voll ausspielen: Während internationale Lieferketten immer wieder durch COVID-19 unterbrochen wurden, konnten die Österreicher*innen ihre Einkäufe problemlos bei heimischen Händler*innen tätigen. Mehrere hundert Händler*innen sind neu auf die Plattform hinzugekommen, die Zugriffe haben sich zu Spitzenzeiten verzehnfacht. Der Handelsumsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht, insgesamt wurden rund 500.000 Pakete über den Online-Marktplatz verschickt. Auch für 2021 wird ein deutlicher Zuwachs erwartet.

Ein deutliches Plus bei den Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr ist ein Zeichen dafür, dass die Österreicher dem heimischen Handel, und in weiterer Folge auch shöpping, ihr Vertrauen schenken. Das spiegelt sich auch in einer Marketagent.com-Umfrage wider, die im Zuge der Weihnachtseinkäufe durchgeführt wurde: Dabei wurde shöpping von den Österreichern an erster Stelle der heimischen Online-Plattformen genannt.

2021: Operativer Bereich positiv – Investitionen in Technik geplant

Erstmals seit der Gründung im Jahr 2017 soll die Plattform im operativen Bereich schwarze Zahlen schreiben. „Das ist ein stolzer Sprint, den wir mit shöpping in den letzten Jahren hingelegt haben. Wir wollen uns 2021 aber nicht auf unserem Erfolg ausruhen, sondern große Investitionen in die Zukunft tätigen und weiterwachsen. Dazu verbessern wir die Leistung der technischen Infrastruktur und bauen ein neues Frontend, um die User Experience weiter zu optimieren“, erklärt Robert Hadzetovic, shöpping-Geschäftsführer.

In Zukunft bietet shöpping auch verstärkt Gutscheine für Großkunden an, die diese an ihre Mitarbeiter oder Kunden weitergeben können. Gerade während des Weihnachtsgeschäfts und des zweiten Lockdowns hat sich großes Interesse an shöpping-Gutscheinen gezeigt, da diese auch direkt dem heimischen Handel zugutekommen. Zu den bestehenden Großkunden zählen etwa Banken, Energieversorger und Versicherungen.

Schon heute hat shöpping mehr als 1.100 österreichische Händler unter Vertrag, durch eine Kooperation mit myProduct.at können Nutzer mit einer einzigen Anmeldung insgesamt sogar Produkte von 1.600 Händlern bestellen. Für 2021 befinden sich mehrere hundert Händler in der Pipeline, die ihre Produkte ebenfalls auf dem Online-Marktplatz anbieten möchten.

„Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und wollen weiterwachsen. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir gemeinsam mit den Händlern aus ganz Österreich absolut konkurrenzfähig sind. Allerdings wollen wir uns nicht mit dominierenden US-Tech-Riesen messen, das ist nicht unser Ansatz. Wir wollen nicht die Champions League gewinnen, sondern österreichischer Meister werden, und ich glaube, da sind wir auf einem guten Weg“, so Hadzetovic.

Über shöpping

Der heimische Online-Marktplatz wurde 2017 von der Österreichischen Post AG als Start-up gegründet. Rund 40 Mitarbeiter sind bei shöpping tätig, insgesamt bieten 1.600 Händler über 2,5 Millionen Produkte an, die Zustellung erfolgt immer durch die Österreichische Post und damit CO2-neutral. Ab einem Bestellwert von 33 Euro ist der Versand kostenlos. Jedes Monat greifen mehrere hunderttausend Nutzer auf shöpping zu.

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