Donnerstag, 15. April 2021
Langsam endet ihre Geduld

WKÖ Trefelik: „Handel braucht die Öffnung am 8. Februar“

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 28.01.2021 | |  
Auch WKÖ Handels-Obmann Rainer Trefelik fordert die Öffnung des Handels am 8. Februar. (Bild: WKÖ) Auch WKÖ Handels-Obmann Rainer Trefelik fordert die Öffnung des Handels am 8. Februar. (Bild: WKÖ) Auch Rainer Trefelik fordert die Öffnung des Handels am 8. Februar. „Betriebe stoßen bei der Liquidität an ihre Grenzen. Jede zusätzliche Schließungswoche macht es schwieriger“, so der Obmann der WKÖ Bundessparte Handel.

„Der Handel ist bereit, alles zu tun, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Doch die Betriebe wurden schon zu oft vertröstet, langsam endet ihre Geduld. Sie brauchen endlich eine Perspektive“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich. „Und diese muss ein verlässlicher Öffnungsplan mit Starttermin 8. Februar sein“, so der Handelsobmann weiter.

Grund für das Drängen auf Öffnung sei nicht zuletzt die Liquiditätssituation der Betriebe: „Diese ist schon jetzt bei sehr vielen Unternehmen bedenklich. Jede zusätzliche Woche Lockdown verschlimmert die Liquiditätsengpässe“, warnt Trefelik. Die Schäden, die dabei verursacht werden, seien teilweise irreparabel. Daher sei es nötig, so rasch wie möglich Öffnungsschritte zu setzen.

Die Unternehmen haben auch schon Vorbereitungen getroffen, um ein sicheres Aufsperren zu gewährleisten, wie Trefelik berichtet. „Zusätzlich sorgen Teststrategien und das Tragen von FFP2-Masken für Schutz vor Ansteckungen für Mitarbeiter und Kunden. Dazu kommt, dass die Handelsbranche generell sehr sicher sei. Die Clusterbildungen erfolgen anderswo. Sämtliche Statistiken bestätigen, dass die Ansteckungen vorrangig in der Familie und Freizeit erfolgen, aber nicht im Handel“, so Trefelik.

Handelsverband Forderung

Der Handelsverband stößt ins selbe Horn. Handelsverband GF Rainer Will forderte gestern ebenfalls die Öffnung des gesamten Handels am 8. Februar. „10.000 stationäre Händler kämpfen um´s wirtschaftliche Überleben, es ist keine Liquidität mehr vorhanden, 100.000 Arbeitsplätze wackeln“, so Will. (elektro.at berichtete)

 

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