Mittwoch, 21. April 2021
BIM Andreas Wirth ortet „reine Schikane”

Elektrotechnikgewerbe fordert rasche Korrektur der Maskenpflicht für Arbeiten im Freien

E-Technik | Wolfgang Schalko | 06.02.2021 | |  
Bundesinnungsmeister Andreas Wirth fordert eine sofortige Korrektur der neuen Regelungen, da diese nicht mit dem Arbeitsalltag auf Baustellen vereinbar seien. Bundesinnungsmeister Andreas Wirth fordert eine sofortige Korrektur der neuen Regelungen, da diese nicht mit dem Arbeitsalltag auf Baustellen vereinbar seien. (© WKO) Der Bundesinnungsmeister der Elektro-, Alarm-, Gebäude- und Kommunikationstechniker, Andreas Wirth, stimmt in die von Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster geäußerte Kritik mit ein: 2-Meter-Abstand und Mund-Nasenschutz auf Baustellen seien vollkommen lebensfremd und würden Arbeiten nahezu unmöglich machen.

Verärgert und verwundert zeigte sich Bundesinnungsmeister Andreas Wirth in Bezug auf die aktuellen Vorschriften in Zusammenhang mit den COVID-Maßnahmen für Baustellen: „Das österreichische Handwerk und Gewerbe hat in den letzten Monaten bewiesen, dass in der aktuellen Corona-Situation verantwortungsvoll gearbeitet wird und wir gerade jetzt einen wesentlichen Beitrag für Beschäftigung und regionale Wertschöpfung leisten. Es hat bislang keine Cluster auf Baustellen gegeben und dennoch dreht man uns jetzt mit der neuen Baustellenvorschrift eines 2-Meter-Sicherheitsabstandes und Mund-Nasenschutzes förmlich die Luft ab. Diese nicht zu rechtfertigenden Regelungen müssen sofort korrigiert werden. Unseren Mitarbeitern muss wieder Luft zum Atmen gegeben werden.“

Andreas Wirth, der 7.700 Elektrobetriebe mit mehr als 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertritt, erinnert zudem daran, dass ab dieser Woche ohnehin noch mehr getestet werden muss und daher die Maskenpflicht im Freien wie eine reine Schikane erscheint: „Unsere Kolleginnen und Kollegen müssen harte Arbeit verrichten, das geht mit einem Mund-Nasenschutz nicht. Wer solche Regeln aufstellt, der hat von der Arbeitswelt auf Baustellen keine Ahnung und schadet zudem der Wirtschaft und damit allen Österreicherinnen und Österreichern.“

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