Mittwoch, 21. April 2021
Außergewöhnliches Jahr brachte Nachfrageschub

Magenta 2020: Wachstum in allen Bereichen

Telekom | Dominik Schebach | 26.02.2021 | | 1  
Das vegangene Jahr war auch für Magenta außergewöhnlich, wie CEO Andreas Bierwirth bestätigte: „Digitale Dienstleistungen waren daher noch nie so wichtig wie heute. Dieser enorme Nachfrageschub hat uns im Vorjahr beflügelt und auch die massiven Roamingverluste kompensiert. Das vegangene Jahr war auch für Magenta außergewöhnlich, wie CEO Andreas Bierwirth bestätigte: „Digitale Dienstleistungen waren daher noch nie so wichtig wie heute. Dieser enorme Nachfrageschub hat uns im Vorjahr beflügelt und auch die massiven Roamingverluste kompensiert." 2020 war für Magenta ein außergewöhnliches Jahr. Die Corona-Krise brachte eine bisher nie dagewesene Anforderungen an die Infrastruktur und stellte damit auch die Relevanz von leistungsfähigen Breitband-Netzen unter Beweis. Trotz der erhöhten Anforderungen und Entfall bei Roaming konnte der Betreiber seinen Umsatz weiter leicht steigern, seine Kundenbasis in Mobilfunk und Festnetz steigern sowie auch die Investitionen in die Infrastruktur aufrechterhalten.

„Keine Frage, 2020 war ein außergewöhnliches Jahr. Wir waren gefordert wie noch nie, aber wir haben auch geliefert, wie noch nie“, erklärte CEO Andreas Bierwirth bei der heutigen Pressekonferenz. „Wir alle sind seit März 2020 im Home-Office, Home-Schooling oder mussten erstmals online einkaufen. Digitale Dienstleistungen waren daher noch nie so wichtig wie heute. Dieser enorme Nachfrageschub hat uns im Vorjahr beflügelt und auch die massiven Roamingverluste kompensiert.“

Wachstum

Insofern hätte das unvorhersehbare Corona-Jahr auch die Wette, welche das Unternehmen mit dem Kauf der UPC eingegangen sei, eindrucksvoll bestätigt. So hat Magenta trotz Krise im Geschäftsjahr 2020 weiter zulegen. Der Umsatz wuchs auf 1,301 Mrd Euro (+2%), wobei die steigende Nachfrage nach Breitband-Internet, die gute Nachfrage nach 5G-Smartphones sowie das gute Wholesale-Segment die Halbierung des Roaming-Bereichs ausgleichen konnten. Das bereinigte EBITDA (nach Leasing) legte durch die Nutzung von Synergien und Optimierung der Kostenstruktur auf 495,8 Mio Euro zu (+6%). Deutlich erhöht wurden die Investitionen in die Infrastruktur. Aufgrund der sprunghaft gestiegenen Nachfrage ab März wurden Netzinvestitionen deutlich erhöht bzw vorgezogen. Somit flossen 268 Mio Euro in den 5G-Ausbau und die Gigabit-Upgrades im Glasfaserkabelnetz (+11%).

Auf der Kundenseite konnte Magenta ebenfalls zulegen. So gab es im Jahr 2020 es einen Zuwachs von 56.000 Mobilfunkkunden und ein Plus von 24.000 Breitbandkunden. Die Zahl der Mobilfunkkunden im Netz von Magenta Telekom lag somit per Ende 2020 bei 5,07 Millionen SIM-Karten (inklusive HOT) und damit um rund ein Prozent über dem Vorjahreswert von 5,02 Millionen SIM-Karten. Die Zahl der Breitbandkunden (Glasfaserkabel-Internet und DSL) wuchs um knapp vier Prozent auf 635.000 Anschlüsse (2019: 612.000 Anschlüsse). Bei TV folgte die Entwicklung dem internationalen Trend: Die Zahl der TV-Kunden (Lineares TV) ging leicht zurück und reduzierte sich um 2,8% von 433.000 auf 421.000 Teilnehmer, spürbares Wachstum gab es dagegen bei der Zahl der Nutzer der Magenta TV-App.

Bierwirth geht davon aus, dass sich die gestiegene Bedeutung von Breitband für die Endkunden auch in den kommenden Monaten als ein Wachstumstreiber für das Unternehmen erweisen werden. Das zeigt sich auch bei den Breitband-Neukunden, von denen wählt derzeit mehr als Drittel Tarife mit mehr als 250 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit. Gleichzeitig sei aber auch klar, dass damit auch die Anforderungen der Endkunden steigen. „Das Jahr 2020 hat Verhaltensänderungen bei den Endkunden gebracht. Home Office ist gekommen, um zu bleiben. Für das Jahr 2021 ist es deswegen unser Ziel, unseren Kundinnen und Kunden ein noch besseres Erlebnis im Internet zu bieten“, erklärt deswegen Bierwirth. „Wir haben ein neues Investitionsprogramm gestartet und treiben den österreichweiten Ausbau von 5G voran und werden heuer die letzten 100.000 Haushalten im bestehenden Glasfaserkabelnetze zu Gigabit-Netzen aufrüsten. Damit werden per Jahresende 1,5 Millionen Haushalte und Betriebe in Österreich gigabitfähig sein.“

Poleposition

Der beschleunigte Ausbau beweise laut Bierwirth zudem, dass Österreich für den Mutterkonzern Deutsche Telekom inzwischen zum Kernmarkt gehöre. Damit verbunden sei auch der Anspruch, eine führende Position im Markt einzunehmen. Dazu gehört auch der weitere Ausbau der 5G-Versorgung, wo Bierwirth nun – aufgrund der erworbenen Frequenzen – einen strukturellen Vorteil für Magenta gegenüber den Mitbewerbern sieht.

Kommentare (1)

  1. „Auf der Kundenseite konnte Magenta ebenfalls zulegen. So gab es im Jahr 2020 es einen Zuwachs von 56.000 Mobilfunkkunden…….“

    Und wie schaut die Kundenentwicklung ohne HoT und die M2M-Kunden aus ? mfg

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