Mittwoch, 12. Mai 2021
Zusätzliche Kapazitäten

Magenta errichtet neues Rechenzentrum in Graz

Telekom | Dominik Schebach | 08.03.2021 | |  
Ab 2022 soll das neue Rechenzetrum von Magenta Telekom in Graz in Betrieb gehen. Ab 2022 soll das neue Rechenzetrum von Magenta Telekom in Graz in Betrieb gehen. Im Auftrag von Magenta entsteht derzeit eines der modernsten Rechenzentren Europas in Graz. Dieses soll ab 2022 in Betrieb gehen und damit zusätzliche Kapazitäten für Gigabit-Internet, 5G-Mobilfunk und HD-Fernsehen für Kunden des Betreibers in der Steiermark und den südlichen Bundesgebieten bereitstellen. Aber auch für Geschäftskunden sollen von neue Produkten, wie der Bereitstellung von Rechenzentrumsflächen, profitieren. Errichtet und betrieben wird das neue Rechenzentrum von COOLtec Systems, die das gesamte Projekt plant und steuert.

„Mit dem neuen Rechenzentrum entsteht in Graz unser zweitwichtigster Infrastruktur-Standort in Österreich. Dank der zusätzlichen Kapazitäten werden wir unseren Kunden in der steirischen Landeshauptstadt und darüber hinaus auch in Zukunft überragende Produkte und Lösungen anbieten können. Das ist nur mit modernsten Rechenzentren, leistungsstarker Hardware und einer exzellenten Infrastruktur möglich. Ich freue mich, mit COOLtec Systems einen Partner gefunden zu haben, der diese hohen Ansprüche für das neue Rechenzentrum in Graz bestens umsetzen kann“, so Volker Libovsky, CTIO Magenta Telekom, zu dem kürzlich in Graz gestarteten Bauprojekt.

Nach der Inbetriebnahme ab 2022 werden auf einer Fläche von 1.120 Quadratmetern insgesamt 380 Serverschränke mit einer Leistung bis zu 3,6 Megawatt betrieben. Ausreichende Reserven sollen zudem zukünftige Erweiterungen ermöglichen. Doch Rechenzentren unterliegen im Augenblick vielen Veränderungen. Der Austausch von Daten ist rapide angestiegen, neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud-Computing sind im Einsatz und der Stromverbrauch ist in einer Weise angestiegen, wie es vor ein paar Jahren noch niemand vorhersehen konnte. Neben der Energieversorgung ist deswegen auch die Kühlung eine große Herausforderung: Rechenzentrumsbetreiber COOLtec setzt deswegen auf wassergekühlte Systeme sowie Klimaschränke indirekter freier Kühlung. So soll eine höchstmögliche Anlageneffizienz und Betriebssicherheit erreicht werden.

Die Energieeffizienz und damit eines der wichtigsten Kriterien eines Rechenzentrums wird weltweit anhand der Power Usage Effectiveness (PUE) gemessen, einem Wert der die verbrauchte Energie in Verhältnis mit der Energieaufnahme setzt. Während ein europäisches Rechenzentrum im Durchschnitt auf 1,3 PUE kommt, erreicht das von COOLtec Systems betriebene Rechenzentrum laut Magenta in Graz mit 1,15 PUE ein deutlich effizienteres und nachhaltigeres Ergebnis. Es ist geplant, das Rechenzentrum nach dem neuesten europäischen Standard für Rechenzentren (EN 50600) zertifizieren zu lassen. Um alle Anforderungen dieses hohen Standards umzusetzen, wird das Projekt von Frauscher Consulting begleitet, einem der renommiertesten Rechenzentren-Sachverständigen in Österreich.

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