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Mittwoch, 24. April 2024
Zügiger Ausbau braucht neues Telekommunikationsgesetz

A1 versorgt bereits 3,8 Millionen Menschen mit 5G

Dominik Schebach | 15.04.2021 | |  
A1 kommt beim 5G-Ausbau zügig voran. Seit Anfang dieses Jahres hat der Anbieter rund 1000 neue 5G-Standorte in Betrieb genommen. Im Versorgungsgebiet von A1 wohnen damit – nach Angaben des Betreibers – 3,8 Millionen Menschen. Für den weiteren schnellen Ausbau fordert A1 Group CEO Thomas Arnoldner allerdings die rasche Umsetzung des neuen Telekommunikationsgesetzes ein.

„Erst mit einem flächendeckenden und hochqualitativen Zugang zu digitalen Medien, Services und Geschäftsmodellen lässt sich das volle Potenzial der Digitalisierung in Österreich entfalten. Wir tragen als Unternehmen aktuell noch mehr Verantwortung, denn die digitale Infrastruktur, in die wir jährlich rund 450 Mio. EUR allein in Österreich investieren, ist die Grundlage für künftiges Wachstum, höhere Innovationskraft und neue Perspektiven im ländlichen Raum. Das sichert Arbeitsplätze und bringt Wettbewerbsvorteile. Mit aktuell rund 1.500 5G Standorten versorgen wir bereits jetzt 3,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher mit 5G und kommen so unserem Ziel, Österreich 2023 flächendeckend mit 5G auszustatten, in großen Schritten näher. Das bleibt dennoch ein Kraftakt, und das neue Telekommunikationsgesetz wäre hier eine gute Chance, um einen schnelleren Breitbandausbau noch attraktiver zu machen“, so A1 Group CEO Thomas Arnoldner.

5G ermöglicht Bandbreiten von derzeit bis zu 1 Gbit/s, in weiterer Folge bis zu 10 Gbit/s. Damit wird es laut Arnoldner ein wichtiger Baustein für die Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellem Breitband sein. Durch niedrigste Reaktionszeiten im Millisekunden-Bereich werden Anwendungen in Echtzeit möglich, sei es für die Steuerung von Maschinen und Produktionsprozessen, im Bereich der Mobilität, oder für Unterhaltungsanwendungen. In Kombination mit einer höheren Energieeffizienz und mehr vernetzbaren Geräten pro Zelle bildet 5G auch die Basis für das Internet der Dinge und Smart Cities. Zudem ermöglichen Campus-Netze und Netzwork-Slicing neue Modelle, wie die Bereitstellung von dezidierten Netzwerkkapazitäten für spezielle Anwendungen. A1 will den 5G-Roll-out dieses Jahr deutlich vorantreiben, um den 5G Versorgungsgrad in Österreich weiter zu steigern. Der vor wenigen Tagen veröffentlichte Chip Netztest bescheinigte dem A1 Netz mit 74% in den Städten und 27% am Land die beste Verfügbarkeit unter den 5G Netzen im 3,6 GHz Bereich. Auch bei Messungen während Autofahrten erreichte A1 die schnellsten Downloads.

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