Freitag, 24. September 2021
Volles Potenzial der neuen Mobilfunkgeneration nutzen

Drei: Startschuss für nächste 5G-Evolutionsstufe

Telekom | Dominik Schebach | 02.07.2021 | |  
Matthias Baldermann, CTO von Drei, zum europaweit ersten Testbetrieb von 5G Standalone: „Nach dem Pandemiejahr 2020 beweisen wir mit einem der ersten 5G Standalone Testbetriebe in Europa erneut unsere Vorreiterrolle. Basierend auf einem gemeinsamen neuen Core-Netz werden wir in wenigen Monaten den kommerziellen Betrieb von 5G Standalone starten. Matthias Baldermann, CTO von Drei, zum europaweit ersten Testbetrieb von 5G Standalone: „Nach dem Pandemiejahr 2020 beweisen wir mit einem der ersten 5G Standalone Testbetriebe in Europa erneut unsere Vorreiterrolle. Basierend auf einem gemeinsamen neuen Core-Netz werden wir in wenigen Monaten den kommerziellen Betrieb von 5G Standalone starten." Als erster der drei großen Telekomanbieter hat Drei im Juni an seinem Unternehmensstandort in Wien Floridsdorf und Umgebung den Testbetrieb für die nächste 5G-Evolutionsstufe gestartet: 5G Standalone. Diese soll mit ihrer eigenständigen Infrastruktur eine noch leistungsfähigere Internetanbindung, noch geringere Latenzzeiten sowie eine noch stabilere Verbindung ermöglichen.

„Drei war in Österreich der erste reine 3G Anbieter. Wir haben mobiles Internet für Zuhause massenmarkttauglich gemacht und unser 4G Netz als erster Betreiber österreichweit gestartet. Nach dem Pandemiejahr 2020 beweisen wir mit einem der ersten 5G Standalone Testbetriebe in Europa erneut unsere Vorreiterrolle“, erklärt dazu Matthias Baldermann, CTO von Drei. „Basierend auf einem gemeinsamen neuen Core-Netz werden wir in wenigen Monaten den kommerziellen Betrieb von 5G Standalone starten. Mit dem größten 5G Netz Österreichs werden wir Haushalten und Unternehmen in jedem Winkel des Landes neben sehr schnellem Internet das volle Potenzial von 5G bringen.“

5G Standalone kommt anders als die bisherigen 5G Angebote erstmals ohne ein LTE-Kernnetz aus. Reaktionszeiten lassen sich dadurch gegenüber den bisherigen 5G Verbindungen nochmals halbieren. Auch können sich statt bisher bis zu 100.000 Personen und Geräten mit 5G Standalone nun bis zu 1 Million Personen und Geräten pro Quadratkilometer mit dem Internet vernetzen. Dazu kommt der Umweltfaktor: Der Energieverbrauch von 5G Standalone-Geräten wird laut Drei um fast 20% reduziert.

„Viele Eigenschaften“, betont deswegen Baldermann, „die wir mit 5G Netzen verbinden, werden mit 5G Standalone erst tatsächlich Realität. Im Rahmen des größten Netzausbau-Programms in der Geschichte von Drei werden wir mit 5G Standalone Türen für neue Geschäftsfelder öffnen. In Zukunft können wir Qualität und Geschwindigkeit in unserem Netz maßgeschneidert auf die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen. Vergleichbar mit einer vielspurigen Autobahn, können wir auf jeder Spur jene Geschwindigkeit anbieten, die Kunden benötigen, können ganze Spuren für Kunden und Bereiche reservieren, die auf eine ständig verfügbare Verbindung angewiesen sind und ermöglichen Verbindungen beinahe in Echtzeit – man kann also zurecht bei 5G Standalone als nächsten Evolutionsschritt sprechen.“

Konkret werden mit 5G Standalone Dienste wie Network Slicing oder auch ein Campus Netz möglich. Damit können z.B. Teile der Kapazitäten für einzelne Anwendungen reserviert werden oder ein Unternehmen seine interne Vernetzung mit 5G verwirklichen. Genauso lassen sich in Zukunft zum Beispiel Fahrzeuge, Maschinen, Drohnen oder medizinische Geräte praktisch in Echtzeit verlässlich steuern. Aber auch für Online Gamer, für Virtual oder Augmented Reality Anwendungen zuhause eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten. Firmen und ihre Mitarbeiter können dadurch noch besser remote von unterwegs, im Home Office oder an unterschiedlichen Standorten arbeiten.

Für den kommerziellen Start von 5G Standalone hat Drei bereits im Vorjahr eigene 5G Lizenzen für 700 und 1.500 MHz-Frequenzen ersteigert, die das Unternehmen in vollem Umfang für 5G Standalone einsetzt. Das Herz des neuen Drei Netzes wird ein gemeinsames Core-Netz, in dem alle Technologien von 2G, 3G, 4G bis 5G integriert sind. Im Endausbau will Drei die gesamte österreichische Bevölkerung – auch in den entlegensten Gemeinden – mit 5G Standalone erreichen.

 

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