Mittwoch, 4. August 2021
Es scheint fix: Baubeginn im Oktober 2021

Neues Amazon Verteilzentrum in Klagenfurt

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 15.07.2021 | |  
Im Oktober 2021 soll mit dem Bau des neuen Amazon Verteilzentrums in Klagenfurt begonnen werden. (Foto: Amazon) Im Oktober 2021 soll mit dem Bau des neuen Amazon Verteilzentrums in Klagenfurt begonnen werden. (Foto: Amazon) Großebersdorf, Wien Liesing, Wien Simmering. Wie die Schwammerln schießen sie in Österreich aus dem Boden – die Amazon Verteilzentren. Wie der ORF berichtet, ist auch schon der nächste Amazon Umschlagplatz fix, er soll in Klagenfurt am Südring eröffnet werden.

Amazon hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren stark in seine Logistik in Österreich investiert. Dem ersten Verteilzentrum im niederösterreichischen Großebersdorf im Norden Wiens am S1-Knoten Eibesbrunn (2018) folgte im Sommer 2020 das Lager in Wien-Liesing im Süden der Bundeshauptstadt nahe dem Autobahn-Knoten Vösendorf. Ein weiterer Umschlagplatz folgte dann dieses Jahr in Wien Simmering, unweit des Frachtenbahnhofs Wien-Kledering. Und nun ist Kärnten dran, wie der ORF berichtet.

„Das neue Amazon-Verteilzentrum am Klagenfurter Südring ist fix. Der ausverhandelte Grundstücks-Kaufvertrag über 3,6 Mio. Euro wurde am Dienstag einstimmig im Stadtsenat beschlossen. Baubeginn soll im Oktober sein, bis zu 190 neue Arbeitsplätze bei Amazon und ca. 600 zusätzliche bei Logistikpartnern und Zulieferern sollen entstehen.“

Amazon habe es eilig, nach Klagenfurt zu kommen. Der Konzern stehe unter Zeit- und Expansionsdruck, heißt es weiter. Deswegen konnte in Verhandlungen auch der Kaufpreis erhöht werden. „Statt wie im Vorvertrag ursprünglich 65 Euro soll Amazon 110 Euro pro Quadratmeter für das insgesamt 32.700 Quadratmeter große Grundstück zwischen Fernheizwerk und Magna zahlen“, so der ORF. Übrigens: Den Plänen zufolge sollen insgesamt 7.500 Quadratmeter als Verteilzentrum bebaut werden. Der Rest entfällt auf Logistikparkplätze.

„Wachstumspotenzial für Klagenfurt“

Wie der ÖVP-Stadtpolitiker Max Habenicht gegenüber dem ORF erklärte, sehe er durch die Ansiedelung von Amazon „großes Wachstumspotenzial für Klagenfurt“. Verhindern könne man es nicht, dann wäre das Lager in einer anderen Gemeinde entstanden. Im Handel sei man massiv gefordert, man müsse die Leistungen verbessern und es gebe ja auch in Klagenfurt Händler, die mit Amazon zusammenarbeiten …

 

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