Dienstag, 28. September 2021
Extreme Belastung

Corona: Handelsangestellte werden im Stich gelassen

Hintergrund | Julia Jamy | 14.09.2021 | | 2  
Wie bereits gestern berichtet, ist die Corona-Pandemie eine herausfordernde Zeit für den Handel. Jetzt meldet sich auch die Gewerkschaft zu Wort. Die Personalvertreter orten eine Symbolpolitik zu Lasten der Angestellten im Handel – was nichts Gutes für die anstehenden KV-Verhandlungen erwarten lässt.

 „Der Ärger unter den Beschäftigten über die verordneten Corona-Schutzmaßnahmen im Lebensmitteleinzelhandel ist groß. Die Impfquote in diesem Bereich ist überdurchschnittlich hoch. Viele haben sich nun endlich Erleichterungen erwartet. Stattdessen müssen nun wieder alle eine FFP2 Maske tragen, die nachweislich eine extreme Belastung für körperlich schwer arbeitende Menschen darstellt.“ , sagt die für den Handel zuständige Wirtschaftsbereichssekretärin der Gewerkschaft GPA, Anita Palkovich.

„Völlig unverständlich ist auch, dass sich wirkungsvolle betriebliche Schutzmaßnahmen, wie Kundenbeschränkungen, Hygienevorschriften oder Plexiglasscheiben nicht in der Verordnung finden. Man wird den Eindruck nicht los, dass hier reine Symbolpolitik zu Lasten einer besonders belasteten Beschäftigtengruppe betrieben wird, während Arbeitgeber und Einkaufszentrumsbetreiber aus der Verantwortung entlassen werden“, so Palkovich.

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Kommentare (2)

  1. so schlimm ist die FFP2 auch wieder nicht. Ich trage sie jetzt über ein Jahr täglich von 9-18Uhr und bin noch nicht ganz deppat…..

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    1. Man kann hald nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Ich persönlich halte sie auch aus trotz Schichtdienst und körperlicher Arbeit. Ich seh aber sehr wohl bei Kollegen/Kolleginnen, die sich sehr plagen damit.

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