Sonntag, 28. November 2021
Ceconomy Bilanz GJ 2020/21

Mehr Umsatz trotz Corona

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 29.10.2021 | |  
Ceconomy veröffentlichte die Bilanz für das Geschäftsjahr 2020/21. Diese zeigt: Der MediaMarkt (und Saturn) Mutterkonzern hat im Geschäftsjahr 2020/21 trotz der Filial-Schließungen in der Corona-Krise den Umsatz gesteigert. Grund für das Plus ist das starke Onlinebusiness. Ceconomy richte den Fokus nun auf den Black Friday und auf das Weihnachtsgeschäft.

„Das vergangene Geschäftsjahr hat gezeigt, dass der Markt für Unterhaltungselektronik
grundsätzlich ein attraktiver Wachstumsmarkt ist. Zugleich haben wir bewiesen, dass wir über ein stabiles Geschäftsmodell verfügen. Wir konnten unseren Umsatz über das Niveau vor der Pandemie steigern, obwohl die COVID-19-Einschränkungen insbesondere in Deutschland viel gravierender waren als im Jahr zuvor. Ich danke allen unseren Mitarbeitern für ihre harte Arbeit und ihr Engagement bei der Bewältigung der Pandemie-Auswirkungen und der Beratung unserer Kunden. Wir haben damit eine gesunde und robuste Grundlage für die weitere Umsetzung und Beschleunigung unserer Omnichannel-Strategie geschaffen. Jetzt richtet sich unser Fokus auf das wichtige Black Friday und Weihnachtsgeschäft. Trotz möglicher Unsicherheiten bei den Lieferketten blicken wir zuversichtlich auf das erste Quartal. Wir sind gut vorbereitet und werden unsere Kunden bestmöglich bedienen – auf allen Kanälen. Wir haben gezeigt, dass wir gut mit Herausforderungen umgehen können“, sagte Dr. Karsten Wildberger, CEO von Ceconomy und MediaMarktSaturn.

GJ 2020/21 vorläufige Ergebnisse

Ceconomy informiert: „Der Umsatz stieg dank anhaltend hoher Nachfrage nach Consumer Electronics und erfolgreicher Marketingkampagnen um +3,8% (flächenbereinigt: 4,1%). Das starke Wachstum im Online-Geschäft kompensierte den (durch längere temporäre Marktschließungen bedingten) Umsatzrückgang im stationären Handel.“

Besonders stark nachgefragt waren laut dem Unternehmen Spielekonsolen, Fernseher, Computerhardware sowie Telekommunikationsprodukte und -zubehör. Unter Vorjahresniveau lag hingegen der Umsatz in den Kategorien Entertainment und Fotografie.

Der Online-Umsatz wuchs um +64,9% auf 6,9 Mrd. Euro. Der Online-Umsatzanteil erreichte damit 32,5% des Gesamtumsatzes (im vergangenen Geschäftsjahr 2019/20 waren es noch 20,2%).  „Die Conversion Rate verbesserte sich, die Pick-Up-Rate lag bei 38%, die Webshops verzeichneten rund acht Millionen registrierte Neukunden“, berichtet Ceconomy.

Der Umsatz von Services & Solutions sank um -2,4%. Dies aufgrund der temporären Marktschließungen und geringerer Kundenfrequenz in den Märkten, wie Ceconomy sagt. „Dennoch gab es eine solide Nachfrage nach Garantieverlängerungen und Smartbar-Services sowie eine deutlich wachsende Nachfrage nach Online-Services. Der Umsatzanteil von Services & Solutions betrug 5,2% des Gesamtumsatzes (im Geschäftsjahr 2019/20 waren es 5,4%)“, so das Unternehmen.

 

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