Samstag, 29. Januar 2022
Umfangreiche Servicekonzepte

Fronius definiert Nachhaltigkeitsstrategie neu

Hintergrund | Julia Jamy | 02.11.2021 | |  
Fronius will seine Nachhaltigkeitsstrategie neu definieren und wird dabei nach eigenen Angaben vom Leitsatz „Reparieren statt wegwerfen“ angetrieben. Fronius will seine Nachhaltigkeitsstrategie neu definieren und wird dabei nach eigenen Angaben vom Leitsatz „Reparieren statt wegwerfen“ angetrieben. (© Fronius International GmbH) Fronius will seine Nachhaltigkeitsstrategie neu definieren. Das Unternehmen setzt auf umfangreiche Servicekonzepte für sämtliche Produkte, die eine spätere Instandhaltung gewährleisten soll sowie die erste Lebenszyklusanalyse für Fronius Solar-Wechselrichter. Damit das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen gleichermaßen verankert ist, wurde nun ein strategisches Managementsystem für Corporate Social Responsibility eingeführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Fronius unterzieht aktuell die neue Generation an Solar-Wechselrichtern einer exakten Lebenszyklusanalyse, deren Ergebnisse am Ende wieder in die Produktentwicklung einfließen soll. „Diese Verbesserung passiert innerhalb der Lieferkette, bei der Fertigung oder dort, wo wir definitiv die größte Wirkung erzeugen: bei den Kundinnen und Kunden“, weiß Katrin Helmberger, Leiterin des Bereichs Corporate Sustainability. „Die Produktinnovationen von heute haben auch in 20 Jahren noch ihre Relevanz. Deshalb müssen wir uns gut überlegen, was wir jetzt auf den Markt bringen, da es erst morgen wirkt. Immerhin weisen die Produkte von Fronius eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer auf.“

Fronius Produkte durchlaufen deshalb in der Entwicklungsphase 13 verschiedene Prüfverfahren, um sie bestmöglich auf Qualität und Langlebigkeit zu trimmen, wie das Unternehmen verspricht.  Doch selbst beim besten Gerät lasse sich eine gewisse Abnutzung nicht vermeiden. Aus diesem Grund erarbeitet Fronius spezielle Servicekonzepte, die eine spätere Instandsetzung gewährleisten soll. Das Unternehmen wird dabei nach eigenen Angaben vom Leitsatz „Reparieren statt wegwerfen“ angetrieben.

(Bewusstseins-)Bildung im Fokus

Der nachhaltige Beitrag von Fronius könne immer nur so groß sein, wie der Beitrag jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters, wie das Unternehmen mitteilt. „Als Unternehmen müssen wir ein Bewusstsein für das Thema schaffen und die entsprechenden Rahmenbedingungen beisteuern. Wir können also Ladeplätze für E-Autos anbieten oder mit Kampagnen auf das richtige Mülltrennen aufmerksam machen. Die Umsetzung liegt bei jeder und jedem Einzelnen“, ist Helmberger überzeugt. Und es scheint Wirkung zu zeigen: Aufgrund der starken privaten Nutzung von E-Autos musste die Zahl an Ladestationen bei Fronius erhöht werden. Alleine an den Standorten in Oberösterreich gibt es mehr als 200 Ladepunkte. „Als Unternehmen wiederum können wir mit innovativen Technologien den Umweltschutz fördern – sei es durch höchste Effektivität bei Batterieladesystemen, zielgerichtete Verfahren in der Schweißtechnik oder grüne Wasserstofflösungen im Bereich der Solarenergie.“

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