Samstag, 21. Mai 2022
Handelsobmann Trefelik fordert Unternehmenshilfen

WKÖ: Maßnahmen haben dramatische Auswirkungen auf den Umsatz

Hintergrund | Julia Jamy | 06.11.2021 | |  
Ab Montag werden die Corona-Maßnahmen wieder verschärft.Handelsobmann Rainer Trefelik befürchtet dadurch dramatische Auswirkungen auf den Umsatz im Handel. Ab Montag werden die Corona-Maßnahmen wieder verschärft.Handelsobmann Rainer Trefelik befürchtet dadurch dramatische Auswirkungen auf den Umsatz im Handel. Die Corona-Maßnahmen werden wieder verschärft. So wird bereits ab kommendem Montag eine 2G-Regelung gelten, wo bisher 3-G gegolten hat wie z.B. in der Gastronomie, Hotellerie oder bei körpernahen Dienstleistungen. Handelsobmann Rainer Trefelik befürchtet dadurch dramatische Auswirkungen auf den Umsatz im Handel und fordert Unternehmenshilfen als Ausgleich.

Nach dem Gipfel von Bundesregierung und Landeshauptleuten hat Bundeskanzler Alexander Schallenberg die neuen Maßnahmen verkündet. Die Stufen zwei und drei würden ab kommender Woche zusammengelegt und gleichzeitig in Kraft treten, sagte er gestern Abend. Das bedeute, dass ab Montag die 2-G-Regel (geimpft oder genesen) überall dort gelte, wo bisher 3-G gelte: in der Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen sowie Besuchen in Spitälern und Pflegeheimen.

Dramatische Auswirkungen

Handelsobmann Rainer Trefelik befürchtet dramatische Auswirkungen auf den Umsatz im Handel: „Jede Verschärfung der Maßnahmen bringt uns einem Quasi-Lockdown auch im Handel näher. Das Ausmaß der Umsatzeinbußen ist derzeit noch gar nicht absehbar“, sagt Trefelik und setzt Signale in Richtung öffentlicher Hand. „Es ist unbedingt notwendig, den Handelsbetrieben, die sich von der Krise noch nicht erholt haben, unter die Arme zu greifen. Gerade zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts, das für viele über Sein oder Nicht-Sein entscheidet, ist jede Verschärfung doppelt existenzbedrohend“, so Trefelik und fügt hinzu: „Gerade von Maßnahmen, die primär andere Bereichen wie etwa die Gastronomie betreffen, bleibt der Handel nicht verschont. Die Konsumlaune sinkt, wenn schärfere Maßnahmen im Kaffeehaus oder im Restaurant gelten. Außerdem hängt der Handel auch vom Tourismus ab. Viele Branchen sind vom Ausbleiben der Gäste aus dem Ausland stark negativ betroffen. Wenn es um finanzielle Entschädigungen geht, müssen unbedingt auch diese indirekten Aspekte berücksichtigt werden.“

Die heimischen Adventmärkte, die zum überwiegenden Teil im Freien stattfinden, stellen laut Trefelik keine Gefahr dar. „Ich kann nur immer wieder an die nicht geimpfte Bevölkerung appellieren: Lassen Sie sich impfen! Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderung bewältigen“, sagt Trefelik.

 

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