Donnerstag, 30. Juni 2022
Studie zu Kaffeegenuss in Österreich

Jura: Homeoffice bringt neue Kaffee-Gewohnheiten

Kleingeräte Hintergrund | Julia Jamy | 19.01.2022 | |  
„Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice hat die Beziehung der Österreicher zu Kaffee noch intensiviert. „Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice hat die Beziehung der Österreicher zu Kaffee noch intensiviert.", so Annette Göbel, Leitung Verkaufsförderung Jura Österreich. (© JURA) Die Österreicher probieren im Homeoffice verschiedene Kaffeearten, investieren in neue Kaffeemaschinen bzw. -vollautomaten und trinken mehr Kaffee. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Jura Österreich und TQS Research & Consulting.

Der Wechsel vom Arbeitsplatz im Büro zum Schreibtisch in den eigenen vier Wänden blieb laut einer aktuellen Studie von TQS Research & Consulting im Auftrag von Jura Österreich hierzulande nicht ohne Auswirkungen auf den Kaffeekonsum. „Kaffee galt bereits vor der Corona-Pandemie als Lieblingsgetränk der Österreicher. Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice hat ihre Beziehung zu Kaffee noch intensiviert. Es wird nicht einfach nur mehr Kaffee getrunken – man beschäftigt sich mit den vielseitigen Aromen und Nuancen der schwarzen Bohne. Außerdem sind die Menschen dazu bereit, auf lange Sicht in den Kaffeegenuss zu investieren und einen neuen Vollautomaten zu kaufen“, so Annette Göbel, Leitung Verkaufsförderung Jura Österreich, in Bezug auf die Ergebnisse der Umfrage. Etwa die Hälfte der befragten Kaffeetrinker (51 %) arbeitete Anfang Dezember 2021 während des vierten Lockdowns in Österreich von zu Hause aus. Davon befanden sich 16 % drei bis vier Tage pro Woche und 10 % ausschließlich im Homeoffice.

Kaffeekonsum geht bergauf

Rund ein Drittel der Befragten (31 %) gab an, im Homeoffice mehr Kaffee als am Arbeitsplatz zu trinken. Als Grund für den gestiegenen Kaffeegenuss nannten 40 % der Befragten die größere Flexibilität beim Kaffeekonsum. Auch die bessere Kaffeemaschine zu Hause (17 %) und der Umstand, dass im Homeoffice mehr Konzentration notwendig ist (15 %), ließen die Österreicher öfters zur Kaffeetasse greifen. Für all jene, die beim Arbeiten zu Hause weniger Kaffee konsumieren (29 %), sind vor allem die fehlenden Gelegenheiten zum Kaffeetrinken mit Kollegen und Kunden ausschlaggebend.

Mehr Experimentierfreude beim Kaffeegenuss

Wie aus der Studie hervorgeht, rückte die Arbeit im Homeoffice den Geschmack des Kaffees verstärkt in den Fokus der Österreicher 40 % gaben an, sich intensiver mit Kaffee zu beschäftigten und offener für Neues zu sein. Davon haben 45 % verschiedene Kaffeebohnen und -röstungen getestet, 42 % sogar eine neue Kaffeemaschine oder einen Vollautomaten gekauft. Außerdem wagte mehr als ein Viertel (27 %) ein Genussexperiment und probierte verschiedene Kaffeevarianten.

Meist drei Tassen täglich – Cappuccino auf Platz eins

Die Österreicher zieht es laut Studie während des Arbeitstages zuhause mehrmals zur Kaffeemaschine. Fast die Hälfte (48 %) genießt mindestens drei Tassen Kaffee pro Tag. Immerhin 18 % davon gönnen sich sogar fünf Tassen oder mehr. Spezialitäten mit Milch stehen dabei auf der Hitliste der Lieblingskaffees ganz oben. 38 % der befragten Personen trinken im Homeoffice am liebsten Cappuccino, gefolgt von Milchkaffee (27 %) und von Latte Macchiato sowie Espresso mit jeweils 22 %.

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