Mittwoch, 18. Mai 2022
Markt für TV-Geräte in Deutschland 2021

gfu: Umsatzrückgang bei TV-Geräten

Hintergrund | Julia Jamy | 28.01.2022 | |  
Insgesamt wurde 2021 ein Umsatz von 4,1 Milliarden Euro bei TV Geräten in Deutschland erzielt. Das entspricht einem Minus von 7% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurde 2021 ein Umsatz von 4,1 Milliarden Euro bei TV Geräten in Deutschland erzielt. Das entspricht einem Minus von 7% im Vergleich zum Vorjahr. (© HEMIX) Wie die gfu berichtet, entwickelte sich 2021 der Umsatz bei TV-Geräten in Deutschland rückläufig. So wurde im Vergleich zum Vorjahr ein um 7% geringerer Umsatz von 4,1 Milliarden Euro erzielt. Gleichzeitig haben Kunden durchschnittlich 16% mehr für ihren neuen Fernseher ausgegeben.

Der Markt für TV-Geräte in Deutschland musste laut gfu für das Gesamtjahr 2021 einen Rückgang bei den Stückzahlen von 20% auf knapp 5,9 Millionen verkaufte Geräte hinnehmen. Gleichzeitig stieg der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte um 16 % auf 694 Euro deutlich.

Im Vorjahr entwickelte sich der Markt Pandemie-bedingt laut gfu „außergewöhnlich positiv“, da sich viele Verbraucher auf eine Freizeitgestaltung in den eigenen vier Wänden fokussierten und in Home Electronics-Produkte investierten. Verglichen mit 2019, ergibt sich im Markt für TV-Geräte für 2021 allerdings noch immer ein Umsatzplus von 10%.

Trend zu größeren Bildschirmen setzt sich fort

Außerdem habe sich der anhaltende Trend zu TV-Geräten mit größeren Bilddiagonalen und hochwertiger Ausstattung in der Pandemie ebenfalls verstärkt. So beträgt der Umsatz bereits mehr als 65 Prozent. Die noch relativ junge Produktgruppe der OLED-Geräte erreichte 2021 erstmals die Marke von einer Milliarde Umsatz.

„Die beiden vergangenen, durch die Pandemie maßgeblich beeinflussten Jahre unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den Vorjahren und führten zu teilweise stark verändertem Konsumverhalten. Am Beispiel der TV-Geräte zeigt sich deutlich, dass insgesamt weniger Stück, jedoch zu einem höheren Preis gekauft wurden. Dies ist einerseits durch Preissteigerungen, bedingt durch unterbrochene Lieferketten und Chipmangel, aber auch am stetig wachsenden Konsumententrend hinzu Premium-Produkten zu erklären. Die Verbraucher:innen entschieden sich demnach bei Neuanschaffungen zu größeren oder besser ausgestatteten Geräten und gaben durchschnittlich mehr Geld pro Anschaffung aus“, erklärt Sara Warneke, Geschäftsführerin der  gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

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