Freitag, 9. Dezember 2022
5. und 6. Mai 2022

Automobilimporteure launchen „Lange Nacht der Elektromobilität“

Elektromobilität | Julia Jamy | 20.04.2022 | |  
Am 5. und 6. Mai informieren über 1.200 Autohäuser rund um das Thema Elektromobilität. Am 5. und 6. Mai informieren über 1.200 Autohäuser rund um das Thema Elektromobilität. (© Pixabay) Ein „in dieser Form noch nie dagewesenes Projekt“ haben die österreichischen Automobilimporteure heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. So soll am 5. und 6. Mai 2022 erstmals die „Lange Nacht der Elektromobilität“ österreichweit stattfinden. Über 1.200 Autohäuser bieten an diesen beiden Abenden die Möglichkeit, sich rund um das Thema Elektromobilität zu informieren.

„Angelehnt an vergleichbare namensähnliche Aktionen wird bei über 1.200 Autohäusern an diesen beiden Abenden ein neues markenübergreifendes Konzept verfolgt. Die teilnehmenden Autohäuser bieten an diesen beiden Abenden die Möglichkeit, in festlicher und abendlicher Stimmung sich rund um das Thema Elektromobilität zu informieren. So gut wie alle Autohersteller haben sich verpflichtet, die strengen EU-Flottenziele zu erfüllen und bringen daher zahlreiche neue elektrifizierte Modelle auf den Markt. Vom Supersportflitzer über Kleinfahrzeuge hin zu Transportern und Kleinbussen – man kann sich bei dem Händler seiner Wahl einen guten Überblick darüber verschaffen, was die Zukunft bringt.“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.

Herausfordernde Zeiten

„Die Automobilbranche erlebt derzeit die herausforderndste Zeit seit langem.“, so Kerle weiter. „Die Transformation der Autoindustrie ist eine Jahrhundertaufgabe, daneben waren die letzten Jahre geprägt durch nicht enden wollende Krisen. Seit 2020 die Corona-Pandemie mit den Schließungen des Handels/der Schauräume sowie den unterbrochenen Lieferketten und Produktionsstopps in Folge der europaweiten Lockdowns. Hatte man im ersten Halbjahr 2021 im Autohandel noch so etwas wie Aufbruchsstimmung nach dem Krisenjahr 2020 gespürt, so wurde diese bald getrübt, als klar wurde, wie sehr die Automobilproduktion von Computerchips und anderen wesentlichen Zulieferteilen aus Asien abhängig ist. Die Nachfrage wäre und ist dagewesen, die Produkte waren und sind es nicht.“, so Kerle.

Starkes Signal

Die Automobilindustrie bekenne sich laut Kerle zum Klimaschutz, betone aber auch immer wieder, dass die individuelle motorisierte Mobilität leistbar bleiben muss. Dies sei in diesen schwierigen Zeiten eine Herausforderung. Man wolle darauf hinweisen, dass sich die Automobilwirtschaft ihrer Verantwortung bewusst ist und mit Hochdruck an sauberen und effizienten Technologien arbeitet. „Von der „Langen Nacht der Elektromobilität“ erwarte man sich ein starkes Signal pro Auto.“, so Kerle abschließend.

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