Sonntag, 26. Juni 2022
Anlagen bis 1.000 Kilowattpeak genehmigungsfrei

PV Austria: NÖ am Weg zur Entbürokratisierung beim Photovoltaik-Ausbau

Photovoltaik | Julia Jamy | 03.05.2022 | |  
In Niederösterreich werden ab Juni Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 1.000 Kilowattpeak (kWp) genehmigungsfrei und damit deren Umsetzung beschleunigt. In Niederösterreich werden ab Juni Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 1.000 Kilowattpeak (kWp) genehmigungsfrei und damit deren Umsetzung beschleunigt. Kürzlich beschloss der Niederösterreichische Landtag die Novelle des Niederösterreichischen Elektrizitätswesengesetzes. Mit dieser Reform werden Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 1.000 Kilowattpeak (kWp) – statt bisher 200 kWp – genehmigungsfrei und damit deren Umsetzung beschleunigt. Das Gesetz soll im Juni 2022 in Kraft treten.

„Endlich reagiert ein Bundesland auf den Ernst der Lage, um der Energieabhängigkeit zu entfliehen und setzt einen spürbaren Schritt in Richtung Entbürokratisierung der Energiewende. Niederösterreich legt damit das geforderte Tempo im PV-Ausbau vor, dem die anderen acht Bundesländer umgehend folgen müssen – zumal es keinen Grund für dieses Alleinstellungsmerkmal gibt.“, sagt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von Photovoltaic Austria (PV Austria) anlässlich der Entbürokratisierung in Niederösterreich.

Laut PV Austria soll der Wegfall der elektrizitätsrechtlichen Genehmigung für zahlreiche Sonnenstromanlagen direkt den Bürgern in NÖ zugute kommen, denn neben der Erleichterung der regionalen Energieproduktion sei es ein starkes Signal der Politik, dass der Wille zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion da sei. „Niederösterreich ist auch das erste Bundesland, das für seine Bürgern eine eigene Anlaufstelle zur Beratung und Unterstützung bei Genehmigung einrichtet und somit EU-Vorgaben gerecht wird. Zwar ist der erste Teil der Hausaufgaben erledigt, jedoch ist Niederösterreich im Bereich der Zonierung für Freiflächen säumig. Hier muss das gestartete Tempo beibehalten werden.“, so die PV Austria

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