Donnerstag, 30. Juni 2022
2. bis 6. Oktober 2022

Light + Building Autumn Edition: Effizientes Lademanagement für Elektrofahrzeuge

Energiezukunft Elektromobilität | Julia Jamy | 17.05.2022 | |  
„Es kommt jetzt darauf an, das Ladenetz beschleunigt auszubauen und die Anzahl der verfügbaren Ladepunkte kontinuierlich zu erhöhen. „Es kommt jetzt darauf an, das Ladenetz beschleunigt auszubauen und die Anzahl der verfügbaren Ladepunkte kontinuierlich zu erhöhen.", sagt Klaus Jung, vom Verband der Elektro und Digitalindustrie, ZVEI e.V. (© ZVEI e.V.) Von 2. bis 6. Oktober 2022 findet in Frankfurt die Light + Building Autumn Edition statt. Im Fokus stehen dabei intelligente und vernetzte Lösungen, zukunftsweisende Technologien sowie die neuesten Entwicklungen im Bereich von Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Neben dem öffentlichen Nahverkehr sind zukünftig Fahrzeuge mit alternativen Antrieben das Fortbewegungsmittel der Wahl. Die Automobilindustrie bietet bereits eine Vielzahl von Fahrzeugen an, die jedoch eine zuverlässige Ladeinfrastruktur benötigen. „Es kommt jetzt darauf an, das Ladenetz beschleunigt auszubauen und die Anzahl der verfügbaren Ladepunkte kontinuierlich zu erhöhen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Modernisierung der Elektroinstallationen in Wohneinheiten und Gebäuden. Rückgrat der Energiewende ist zudem die Koppelung der Sektoren. Damit sie gelingt, ist es nötig, sowohl Gebäude als auch den Verkehr zu elektrifizieren und zu digitalisieren. Die Technik muss hier auf dem gleichen Stand sein. Gelingt uns dies, können wir im Gebäudesektor gut die Hälfte des Primärenergieverbrauchs einsparen.“, sagt Klaus Jung vom Verband der Elektro und Digitalindustrie, ZVEI e.V

Effizientes Lademanagement

Bei der Modernisierung von Gebäuden sollte laut Jung zunächst eine genaue Bedarfsanalyse erfolgen, damit später ein sicherer und zuverlässiger Betrieb mit ausreichend Leistung möglich ist. „Die Art und Anzahl der Fahrzeuge ist wichtig, die den Standort zum Laden nutzen werden. Elementar sind auch die Ladeleistung der Fahrzeuge, die erwartete Parkdauer sowie das generelle Ladeverhalten. Zudem kann mit einem Leistungsmanagement der Bedarf an Anschlussleistung reduziert werden. Es bietet sich an, den Ausbau der elektronischen Infrastruktur mit stationären Batteriespeichern zu kombinieren. Dadurch reduzieren sich die Investitionen, Lastspitzen können vermieden werden. Außerdem sollte bereits in die Planung einfließen, wie viele Ladepunkte an einer Ladestation zur Verfügung stehen, und ob diese gleichzeitig mit voller Leistung betrieben werden.“, so Jung.

Ein Leistungsmanagementsystem sei laut Jung wichtig für die Steuerung verschiedener Ladevorgänge. „Es kann ergänzend zu einer Verstärkung des Netzanschlusses oder alternativ dazu eingebaut werden. Dadurch kann beispielsweise die Maximalleistung oder die Priorisierung von Ladevorgängen erfolgen. Gerade bei Mietobjekten mit sehr vielen Parteien kann es zur Vermeidung oder Reduzierung von kostenintensiven Ladespitzen beitragen oder einen Netzausbau vermeiden. Gleichzeitig kann ein Leistungsmanagement zur optimalen Nutzung von regenerativen Energien beitragen.“

Die neuesten Entwicklungen im Bereich von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Kombination mit nachhaltiger Stromversorgung sowie intelligente Lösungen für das vernetzte und automatisierte Gebäude werden auf der Light + Building Autumn Edition vom 2. bis 6. Oktober 2022 auf dem Gelände der Messe Frankfurt erlebbar sein. Begleitet wird sie durch die Light + Building Digital Extension vom 2. bis 14. Oktober 2022.

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