Donnerstag, 30. Juni 2022
Für ein stabiles Heimnetz

devolo: „Auch auf die Upload-Geschwindigkeit kommt es an“

Multimedia | Julia Jamy | 18.05.2022 | |  
Download- und Upload-Geschwindigkeit können sich mitunter deutlich unterscheiden. Download- und Upload-Geschwindigkeit können sich mitunter deutlich unterscheiden. (© devolo) Wenn über die Geschwindigkeiten von Internetanschlüssen gesprochen wird, geht es oftmals nur um einen Wert: um 50 oder 100 Mbit/s zum Beispiel. Dabei haben nahezu alle Internetzugänge für den Hausgebrauch streng genommen zwei Geschwindigkeiten – und eine der beiden wird laut dem deutschen Netzwerkspezialisten devolo viel zu oft vernachlässigt.

Internetanschlüsse sind keine Einbahnstraßen. Beim Musik-Streaming, Online-Gaming oder beim Surfen im Internet tauschen Online-Server und private Endgeräte schließlich Informationen und Daten in beide Richtungen aus. Daten werden entweder aus dem Internet auf private Geräte heruntergeladen (Download), oder sie werden von privaten Geräten in das Internet hochgeladen (Upload).

Knackpunkt

„Bei Angeboten zu Internetzugängen ist aber oftmals nicht auf den ersten Blick ersichtlich, dass sich Download- und Upload-Geschwindigkeit mitunter deutlich unterscheiden. Wird ein DSL-Anschluss zum Beispiel mit 50 Mbit/s beworben, so handelt es sich bei dieser Angabe sehr wahrscheinlich nur um die Download-Geschwindigkeit. Das Upload-Tempo dürfte eher bei 10 Mbit/s liegen – und beides sind theoretische Idealwerte, die in der Praxis selten erreicht werden. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass bei klassischen DSL-Anbindungen für Uploads meist nur die Hälfte der Datenrate zur Verfügung steht, die für Downloads bereitgestellt wird. Die genauen Konditionen variieren je nach Anbieter und Vertrag und sollten vor allem bei der Suche nach einem neuen Internetanschluss genau geprüft werden. Langsame Upload-Geschwindigkeiten werden nämlich immer häufiger zum Störfaktor.“, erklärt devolo.

Warum aber unterscheiden sich Upload- und Download-Geschwindigkeit überhaupt? Das sei vor allem historisch begründet, wie devolo erklärt. „Einerseits sind ältere Datenleitungen in ihrer Kapazität schlichtweg begrenzt. Andererseits war die Download-Geschwindigkeit in Privathaushalten über viele Jahre deutlich wichtiger. Wir haben vor allem konsumiert und heruntergeladen, aber nur selten produziert und hochgeladen. Genau dieser Umstand ändert sich jedoch zunehmend.“

Anwendungen

Es gibt verschiedene Anwendungsgebiete, für die eine höhere Upload-Geschwindigkeit sehr empfehlenswert oder sogar erforderlich ist. Die konkreten Anforderungen variieren auch innerhalb dieser Kategorien und je nach Intensität der Nutzung. So macht es laut devolo einen erheblichen Unterschied, ob man einmal pro Monat oder alle zwei Tage ein Video auf YouTube veröffentlichen möchte. Wer auf der Suche nach einem neuen Internetanschluss ist, sollte deshalb im Vorfeld die Anforderungen genau abstecken, um abschätzen zu können, wieviel Upload-Geschwindigkeit erforderlich ist. Zum Testen der Internetgeschwindigkeit empfiehlt devolo verschiedene Speedtest-Tools , die sich einfach und ohne Registrierung nutzen lassen, wie beispielsweise Speedtest.net von Ookla oder der RTR-Netztest der Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde.

Da die Upload-Bandbreite in vielen Fällen bereits vertragsseitig stark limitiert ist, sei es umso wichtiger, aus der verfügbaren Bandbreite das Maximum herauszuholen, erklärt devolo: „Hier ist vor allem der Standort des Internet-Routers entscheidend, der möglichst zentral und nicht zu weit entfernt von den Endgeräten platziert werden sollte. Das ist längst nicht in allen Haushalten möglich. Erschwerend kommt hinzu, dass Wände und Decken das WLAN-Signal zusätzlich ausbremsen. Abhilfe schaffen in solchen Fällen beispielsweise die modernen Lösungen zur Heimvernetzung von devolo. Mit den devolo Magic-Adaptern entsteht in wenigen Minuten ein stabiles und flexibel erweiterbares Heimnetz – sowohl kabelgebunden mit LAN-Anschlüssen oder kabellos per modernem Mesh-WLAN.“

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