Montag, 28. November 2022
81 Aussteller und 2.497 Besucher

Das war der Power-Circle 2022

Energiezukunft Elektromobilität | Julia Jamy | 24.05.2022 | |  
Volles Haus im Messezentrum Salzburg: 2.497 Besucher kamen zum Power-Circle 2022. Volles Haus im Messezentrum Salzburg: 2.497 Besucher kamen zum Power-Circle 2022. (© Reed Exhibitions Austria & Germany) Vom 18. bis 19. Mai stand das Messezentrum Salzburg ganz im Zeichen der Elektro-, Licht-, Haus- und Gebäudetechnik. Insgesamt kamen 2.497 Besucher zum Power-Circle 2022, um mit den 81 namhaften Ausstellern über die Themen E-Mobility und erneuerbare Energien zu diskutieren.

Der Power-Circle war ein kompaktes Format mit einheitlich gestalteten Expo-Cornern, das von Veranstalter RX Austria & Germany zwischen die regulären Salzburger Power-Days geschaltet wurde. Und damit, sagt Barbara Leithner, COO von RX Austria & Germany, war durchaus ein gewisses Risiko verbunden: „Wir haben lange über dieses Format diskutiert – mit dem Messebeirat und auch intern. Zu unserer großen Freude hat sich unser Zugang zum Format Messe bestätigt: Es lohnt sich, Neues zu wagen! Die Partner werden uns weiterhin vertrauen, wenn sie sehen, dass wir nicht stillstehen sondern uns permanent weiterentwickeln. Das ausgesprochen positive Feedback der Aussteller freut mich daher wirklich sehr.“

Eine Branche in Transformation

Zum neuen Format gehörte auch die Intensivierung des Content: Der Power-Circle bot zwei hochkarätig besetzte Talk-Runden zu den Themen E-Mobility und erneuerbare Energien. „Die Elektrotechnik befindet sich in einer massiven Transformation“, sagt Messeleiter Christian Konrad. „Diese Transformation findet natürlich auch bei den Ausstellern statt, und es ist schön zu sehen, wie sich das über neue Produkte auch auf die Elektriker überträgt. Ich habe den Eindruck, dass beide Seiten die Herausforderungen annehmen und dabei sind, die enormen Chancen, die sich hier ergeben, auch zu nutzen.“

Der Power-Circle“, sagt Christine Kosar, Head of Operations Industry bei RX, „war in dieser Form ein einmaliges Format, aber er hat uns allen bereits jetzt große Lust auf die Power-Days im kommenden Jahr gemacht.“

Das sagen die Aussteller

Was stand für die Aussteller beim Power-Circle 2022 im Vordergrung? „Im Vordergrund stand hier für mich das Persönliche, das Gespräch. Daher passt es auch, nur das Wesentliche zu zeigen und keine Reizüberflutung zu schaffen. Unser persönliches konkretes Ziel waren 100 qualitative Kontakte mit Besuchern – und das ist gelungen.“, sagt Stefan Kleinhans, Local Business Area Sales & Marketing Manager bei ABB.

Für Weidmüller-Marketingverantwortliche Sandra Schallerl gingen die Erwartungen vor allem in Richtung Networking – „aber es ist tatsächlich mehr geworden als ein Branchentreff“.

„Das Format des Power-Circle ist natürlich eine Übergangslösung zwischen den regulären Power-Days, und so war es ja auch gedacht. Meine Erwartungshaltung war, ehrlich gesagt, eher niedrig. Unter anderem, da es im Vorfeld durchaus auch negative Stimmen gab. Ich bin daher positiv überrascht, wir haben hier viele gute Gespräche geführt.“  sagt Thomas Farthofer, Vertriebsleiter bei Intercable Tools,  zu seinen Erwartungen:

„In gewissem Sinne war der Power-Circle für alle Seiten ein Experiment“, sagt Helmut-Klaus Schimany, CEO von BieM Austria. „Die Power-Days sind keine Fachmesse für Elektromobilität oder Energiewende, daher war es durchaus eine gewisse Challenge, diese Schwerpunkte zu setzen. Für die Aussteller bedeutet das ein gewisses Risiko, und man muss ehrlich sagen, dass beim Power-Circle nicht die Abschlüsse im Vordergrund standen, sondern diese zwei Tage geprägt waren von informellen Gesprächen. Die Aussteller gehen hier auch klar ein Stück weit in Vorleistung.“

„Ich halte das überschaubare und aufgeräumte Messekonzept für sinnvoll.“, meint etwa Günther Mosinzer, Sales Director Building Channels bei Schneider Electric. „Viele Aussteller haben es genutzt, um sich gut zu präsentieren. Das ist auch aus einem anderen Blickwinkel wichtig: Wir werden die Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam bewältigen, daher ist es essenziell, mehr Aussteller vor den Vorhang zu holen. Sich als großer Aussteller abzuschirmen, ist nicht mehr zeitgemäß.“

Auch für Karin Banas, Marketing Siemens Infrastructure, hat das Konzept funktioniert: „Es hat die Planung vereinfacht und vielleicht auch die Budget-Freigabe seitens des Konzerns. Wir wussten schon relativ früh, was wir hier präsentieren wollten, und haben unsere passenden Highlights herausgepickt.“

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