Donnerstag, 30. Juni 2022
Studie: Volkswirtschaftliche Effekte zu Österreichs größtem Telekom-Betreiber

A1 Bruttowertschöpfung beträgt 2,3 Mrd Euro

Telekom | Dominik Schebach | 20.06.2022 | |  
A1 und Economica präsentieren heute, Montag, eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten von A1 in Österreich. A1 und Economica präsentieren heute, Montag, eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten von A1 in Österreich. Dass die Telekommunikation eine Schlüsselindustrie ist, ist schon länger klar. Nun hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Economica in einer Studie für A1 analysiert, welche volkswirtschaftlichen Effekte in Österreich durch den laufenden Betrieb und die Investitionen des Betreibers entstehen. Demnach beträgt der totale Wertschöpfungsanteil von A1 in Österreich etwa 0,65% oder rund 2,3 Mrd Euro.

Mittels eines „Satellitenkontos“ wurden neben den direkten Effekten, die unmittelbar bei A1 Group und A1 Österreich anfallen auch sämtliche indirekten und induzierten Effekte bestimmt, die sich durch Vorleistungen und durch Konsum der Beschäftigten in Österreich ergeben. „A1 gehört zu den tragenden Säulen unter den Unternehmen in Österreich, nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sie den Staatsbeteiligungen zuzurechnen ist, sondern vielmehr als Betreiber kritischer und damit sicherheitsrelevanter Infrastruktur“, erklärte Economica Geschäftsführer Univ-Prof. Dr. Christian Helmenstein heute, Montag, zu den Ergebnissen der Studie. „Die analysierten Effekte auf die Bruttowertschöpfung, Beschäftigung, Löhne und Gehälter sowie Steuern und Abgaben machen deutlich, welche wichtige und stabilisierende Funktion A1 auch in Zeiten einer schwierigen Wirtschaftslage zukommt. A1 fungiert hier sowohl als Stabilitätsanker der österreichischen Beschäftigung als auch als Treiber von Wirtschaftstätigkeit sowohl im Vorleistungsnetzwerk als auch durch signifikante Investitionen.“

Der direkte Bruttowertschöpfungseffekt von A1 beläuft sich demnach im Jahr 2021 auf 1.519,5 Mio. Euro. Durch den Intermediärverbrauch entstehe bei den österreichweiten Vorleistern von A1 ein indirekter Bruttowertschöpfungseffekt von 587,4 Mio. Euro. Zudem ist mit dem Einkommen der Beschäftigten und der Vorleister ein zusätzlicher Konsum verbunden, der sich in einem induzierten Bruttowertschöpfungseffekt von 188,3 Mio. Euro niederschlägt. In Summe über alle Effekte ergibt sich für 2021 eine totale Bruttowertschöpfung von 2.295,1 Mio. Euro. Mit jedem bei A1 erwirtschafteten Euro entstehen demnach weitere 0,51 Euro Bruttowertschöpfung in Österreich.

Im direkten Vergleich erzielt A1 etwa rund zwei Drittel der Wertschöpfung der gesamten Werbe- und Marktforschungsdienstleistungen in Österreich. Der totale Effekt übersteigt sogar die direkte Wertschöpfung des gesamten Sektors Tiefbauten und Tiefbauarbeiten. Angesichts der totalen Bruttowertschöpfung von rund 2,3 Mrd. Euro lässt sich jeder 155te – auf der Basis von 2019 – erwirtschaftete Euro in Österreich auf A1 zurückführen.

Für A1 Group CEO Thomas Arnoldner ist diese Studie natürlich eine Bestätigung: „Die Ergebnisse der vorliegenden Studie unterstreichen einmal mehr die Bedeutung von A1 für Österreich – auf nationaler und auf regionaler Ebene, wo die Investitionen in die digitale Infrastruktur einen bedeutenden Faktor für die zukünftige Standortauswahl von Unternehmen darstellen. Im Zentrum der A1 Unternehmensstrategie steht die Vision „Empowering digital life“, eine Strategie, die wir mit dem zügigen Ausbau der Infrastruktur, digitalen Innovationen und einem starken Nachhaltigkeitsfokus umsetzen. So sichern wir Arbeitsplätze, beleben die Innovationskraft und schaffen eine höhere Resilienz in der Wirtschaft sowie langfristig Vorteile im globalen Wettbewerb.“

Investitionen in die digitale Infrastruktur

Ein zentraler Punkt bei der Studie waren die Investitionen von A1 in die digitale Infrastruktur Österreichs. Das Gesamtvolumen der Investitionstätigkeit von A1 in Österreich im Jahr 2021 betrug rund 463,5 Mio. Euro. Etwa 247,6 Mio. Euro davon erzielen laut Economica-Studie wertschöpfungswirksame Effekte in Österreich und lösten österreichweit einen Bruttowertschöpfungseffekt von weiteren 149,5 Mio. Euro aus. Dabei sind mit jedem direkt generierten Euro an Wertschöpfung weitere 0,51 Euro über die indirekten und induzierten Effekte verbunden.

A1 Österreich CEO Marcus Grausam betont in diesem Zusammenhang den Ausbau des Glasfasernetzes und der 5G-Infrastruktur: „Mit Investitionen von heuer rd. 600 Millionen Euro stellen wir sicher, dass in Zukunft jedes Unternehmen und jeder Privathaushalt von den digitalen Möglichkeiten der Zukunft profitiert. Allein dieses Jahr hat A1 das Glasfasernetz bereits um mehr als 2.000 Kilometer auf 65.000 Kilometer erweitert, mehr als 700 zusätzliche 5G Standorte in Betrieb genommen und wird rd. 200.000 Haushalte direkt an das Glasfasernetz anschließen. Dabei achten wir darauf, dass diese Investitionen möglichst vielen Menschen zu Gute kommen und fokussieren uns auf den Ausbau sowohl in den Städten als auch im ländlichen Bereich. Damit schaffen wir langfristig einen deutlichen Vorsprung für ganz Österreich. Aber es gibt natürlich noch viel zu tun.“ Grausam verwies in diesem Zusammenhang nochmals darauf, dass A1 das Investitionsvolumen für die kommenden Jahre nochmals angehoben habe, um den steigenden Bedarf zu decken. Derzeit hat A1 rund 600.000 Haushalte direkt an das eigene Glasfasernetz angeschlossen.

 

 

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