Freitag, 19. August 2022
Inflationsbremse Mobilfunk

FMK reagiert auf AK-Aussendung

Telekom | Dominik Schebach | 07.07.2022 | |  
KOstenbremse Mobilfunk: Der durchschnittliche Preis je Einheit ist in den vergangenen Jahren laufend gesunken. KOstenbremse Mobilfunk: Der durchschnittliche Preis je Einheit ist in den vergangenen Jahren laufend gesunken. Diese Woche hat die AK von einem „Preisschock für viele Handynutzer:innen 2023“ gewarnt. Jetzt hat das Forum Mobilkommunikation reagiert. Der Interessensverband der österreichischen Mobilfunker wies daraufhin, dass die Preise pro Einheit in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um 72% gefallen sind. Die Teuerung in der Telekommunikation betrug damit gerade einmal 1%.

Zu drastischen Worten griff die AK bei ihrer Warnung. Da wurde von Preisschock und Inflationshammer gesprochen. Im Hinblick auf Anpassungsklauseln warnte die Arbeiterkammer vor möglicher Preiserhöhungen im neuen Jahr und empfahl den Österreichern, sich nach preisgünstigen Alternativen unter den MVNOs umzusehen.

Tatsache ist jedoch, dass eine erst im Mai durchgeführte Analyse von tarife.at ergab, dass seit 2016 der Durchschnittspreis pro Einheit in den letzten fünf Jahren um 72 % gefallen ist und laut RTR Mobilfunk-Preisindex die Gesamtkunden-Tarife 2021 gegenüber 2019 um 5 % gesunken sind.

Die konstant konsumentenfreundliche Entwicklung der Mobilfunktarife wirkt damit tatsächlich als kräftige Inflationsbremse im gesamten, von der Statistik Austria mit „Nachrichtenübermittlung“ bezeichneten Bereich, der mit einer Teuerung von gerade mal 1 % auch in diesen Zeiten moderat ausfällt. Das erklärte Ziel der Betreiber laut FMK sei, die Tarife attraktiv und die Qualität der Netze auf höchstem Niveau zu halten.

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