Freitag, 9. Dezember 2022
Red Zac Vorstand Peter Osel im E&W Interview

„Lei lafn lossn“

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 02.08.2022 | |  Menschen
30 Jahre ist es her, dass Peter Osel zu Red Zac gekommen ist. Damals nannte sich die Kooperation noch „Funkberaterring“ und das ist nicht das einzige, das anders war. Wie sich die Branche und auch die Kooperation im Laufe der Jahre verändert haben und mit welchen Gefühlen Peter Osel auf seinen bevorstehenden Ruhestand blickt, erzählte uns der Red Zac Vorstand im Interview in der E&W (Juli) Jubiläumsausgabe. Hier finden Sie zusätzlich einige in Print nicht veröffentlichte Passagen aus dem Gespräch.

Peter Osel ist 1992 zum Funkberaterring (seit 2005 Euronics Austria) gekommen. Da war er 35 Jahre alt. Ein Zeitungsinserat machte ihn auf die Genossenschaft aufmerksam. Es wurde ein „Franchisecontroller“ für das „Studio F“ gesucht. Osel nahm den Job an. „Somit war ich quasi der erste Außendienstler unserer Kooperation“, schmunzelt der Red Zac Vorstand heute.

Es waren noch ganz andere Zeiten, sagt Osel heute. „Wir waren noch Funkberater. Das ‚Studio F‘ war quasi ein genossenschaftliches Franchisesystem, das nur Mitgliedern zugänglich war. Mitglieder gab es rund 30, darunter richtig große, aber auch kleine, professionelle Händler.“

Der Job habe ihm von Anfang an gefallen, wie Osel berichtet. „Ich war über 50% meiner Zeit unterwegs bei den Händlern. Ich habe sie beraten, habe mit ihnen budgetiert, habe Marketingthemen besprochen. Damals gab es ein großes, fettes Handbuch, das ich versuchte mit jedem einzelnen Händler umzusetzen. Ich war quasi der Consultant der Funkberater – das war ein lässiger Job, zumindest solange es noch keine Mobiltelefone gab.“

Bis 1997 fungierte Peter Osel als Franchisecontroller. Danach arbeitete er als selbständiger Unternehmensberater für die Kooperation, bis er 2006 als Prokurist und „Geschäftsführer“ wieder eingetreten ist. Seit 2013 (nach dem statt einem ehrenamtlichen ein hauptamtlicher Vorstand gegründet wurde) ist Peter Osel als Vorstand der Kooperation tätig.

Das Interview

E&W: Ein Blick zurück: Wie hat sich die Branche bzw der Handel in den letzten 30 Jahren verändert?

Peter Osel: Der Handel hat sich stark verändert. Die Geschäfte sahen anders aus, es hingen noch Luster (die der Elektrohandel ja auch verkauft hat) über den Waschmaschinen. Früher gab es kaum IT und viele Produktgruppen – wie zB Handys oder Wearables – kamen erst im Laufe der Zeit hinzu. Die Händler hatten viel mehr Personal und dementsprechend auch viel mehr Zeit, um ihre Mercedes zu fahren.

Im Laufe der Jahre wurden die Margen geringer und auch die Mercedes wurden weniger. Die Händler mussten beginnen zu sparen. Sie bauten Personal ab und standen schließlich selber in ihren Geschäften und verkauften. Dieser Trend hält bis heute an, die Personaldecke ist äußerst dünn.

Wir mussten schauen, dass möglichst viele – vor allem administrative Dinge – automatisiert werden. Früher gab es eine Bestellung, es gab Leute, die diese Bestellung in Form von Faxen empfangen haben. Dann wurde das in den PC, in die Warenwirtschaft, reingeklopft. In unserem kleinen Lager, in Biedermannsdorf gab es einen Lageristen, der das Produkt verpackt und wegschickt hat. Dann wurde eine Rechnung geschrieben und mit der Post geschickt.

Als ich in die Branche kam, fanden sich in unserem Zentrallager nur Fotoartikel, etwas später kamen Telefone hinzu. Alles andere bekamen unsere Händler direkt von der Industrie. In diesem Punkt war die Welt früher ja noch in Ordnung. Doch die Industrie besuchte immer weniger Händler, führte Betreuungs- sowie Umsatzgrenzen ein, und so kam bei Euronics zwangsläufig das Logistikthema hinzu. Früher war es nicht notwendig, dass wir als Genossenschaft den Großhändler spielen, denn früher hat die Industrie noch funktioniert – heute ist das anders.

E&W: Wie hat sich die Kooperation noch verändert im Laufe der Jahre?

Osel: In der Zeit vor „Red Zac“ befanden sich die Funkberater in einer Abwärtsspirale. Wenn niemand etwas getan hätte, würde es die Organisation heute nicht mehr geben. Doch dann wurde „Red Zac“ aus der Taufe gehoben und plötzlich verzeichneten wir zweistellige Zuwachsraten.

Diese Marke hat Bewegung in die Branche gebracht. Diese Marke hatte eine unglaublich motivierende Kraft auf die Händler ausgeübt und plötzlich wurde da ausgemalt, dort renoviert und an anderer Stelle die Luster über den Waschmaschinen abmontiert.

Parallel ist die neue schrille Marke gut beim Konsumenten angekommen. Die Werbepräsenz war auch enorm. Jeden Monat war Red Zac mit einer Druckstrecke in den auflagenstärksten Tageszeitungen vertreten, es gab TV- und Radiospots. Red Zac war neu, frisch, interessant und spannend für die Konsumenten und das hat sich natürlich auch auf das Geschäft unserer aktiven Händler ausgewirkt.

E&W: Wer hatte den genialen Einfall mit Red Zac?

Peter Osel ist 1992 zum Funkberaterring (seit 2005 Euronics Austria) gekommen. Da war er 35 Jahre alt.

 

Osel: Unsere damalige Werbeagentur Schretter und Seeburger. Vor dem Zac (rund um 1994) war Speedy Gonzales das Werbegesicht der Funkberater. Doch die Rechte für die schnelle Maus wurden nicht verlängert, also musste etwas Neues her. Die Funkberater machten eine Ausschreibung und es gab zahlreiche Einreichungen. Die Agenturen machten großartige multimediale Präsentationen ihrer neuen Marketingideen. Schretter kam hingegen nur mit zwei Blättern Papier, darauf zwei Mal der Kopf des Zac, einmal in Magenta und einmal im Negativ. Schretter sagte: „Hier hätten wir etwas Klasses – aber das traut ihr Euch eh nie.“ Die Funktionäre waren wirklich dagegen, doch unsere damalige Marketing-Leiterin Irene Schantl war davon überzeugt und setzte den Zac beharrlich durch.

Die anderen Vorschläge waren schrecklich. So wurde zB ein „Dr. Funk Berat“ vorgestellt. Bei einem anderen Konzept saß Alfons Haider fernsehend in einem Ohrensessel und sagte: „Danke, lieber Funkberater.“ Das hätte niemanden vom Hocker gerissen.

Eines möchte ich noch hinzufügen: Der Zac bzw die Marke Red Zac wird bleiben! Ich sage das nur, weil manche Leute so ihre Befürchtungen haben.

E&W: Das heißt Red Zac hat das Ruder herumgerissen?

Osel: Ja, definitiv! Das typische Funkberater-Geschäft präsentierte sich damals mit einer Auslage, in der sich zwei Stecker, ein paar Kabel und drei tote Fliegen fanden. (Wobei es natürlich auch Ausnahmen mit schönen Geschäften gab.) 1990 kam MediaMarkt und das hat die Händler zusätzlich unter Druck gesetzt. Ich hatte das Gefühl, dass viele Händler nicht mehr an eine Zukunft glaubten. Viele Händler schauten nicht mehr auf ihr Geschäft, investierten nichts mehr. Die Frustration war auch nachvollziehbar, denn als MediaMarkt eröffnete, waren alle Konsumenten dort, und es dauerte zwei, drei Jahre, bis die Kunden erkannten, dass Beratung schon etwas Tolles ist, und wieder in den Fachhandel zurückkehrten.

Dieser MediaMarkt-Sog wirkt übrigens noch immer. Wie sonst soll man sich erklären, dass es Menschen gibt, die sich bei einer MediaMarkt-Aktion ab 5 Uhr in der Früh in eine Schlange stellen und bei Wind und Wetter warten? Es gibt halt einfach Menschen, die Preise kaufen. Deshalb hat MediaMarkt auch seine Daseinsberechtigung, denn diese Preiskäufer müssen ja irgendwie befriedigt werden. Und wenn sie es nicht bei MediaMarkt kaufen, dann gehen sie halt zum Hofer.

E&W: Wie stellen Sie sich den Handel im Jahr 2035 vor?

Osel: Grundsätzlich glaube ich, dass es immer einen stationären Handel geben wird. Es braucht die Interaktion zwischen Menschen, vor allem wenn es um den Kauf von teuren Produkten geht. Für ein Transistorradio braucht es keinen stationären Handel, aber für hochwertige Weißware, Fernseher oder wenn es um guten Ton geht, schon.

Die Unterstützung im Verkauf wird sich in Zukunft ändern. Ich gehe davon aus, dass es mehr Unterstützung geben wird, andersartig und digitaler. Wir haben immer versucht unsere stationären Händler möglichst gut zu unterstützen. Mit Verkaufstools – analog und elektronisch. Um die Jahrtausendwende haben wir sogar einen Red Zac-Shop kreiert. Dieser befand sich in Perchtoldsdorf und war sehr klein, lediglich ein bisschen Zubehör und Kleingeräte standen herum. In der Mitte befand sich ein PC mit unserem Artikelmanager.

Wir wollten mit diesem Testshop den Handel der Zukunft ergründen. Ein Handel, in dem wenig Ware ausgestellt wird, in dem mit Hilfe des Computers und eines Verkäufers aber beraten, informiert und verglichen werden kann. Wir waren damit unserer Zeit allerdings voraus. Um die Jahrtausendwende war es zu früh für so ein Konzept … wir haben diesen Testshop wieder geschlossen.

Damals wurde die Großfläche immer dominanter. Wir als stationärer Fachhandel konnten es ihr aber nicht nachmachen – mit den großen Flächen, auf denen so viel Ware ausgestellt wurde, das Lager, das man dafür brauchte … Also versuchten wir es mit dem anderen Extrem. In unserem Testshop (der übrigens so groß war wie ein durchschnittliches Büro heute) wurde nur Ware ausgestellt, die man schnell im Vorbeigehen mitnimmt, also zB. diverses Zubehör. Die größeren Geräte wurden mit elektronisch unterstützter Beratung angeboten. Dann konnten sie bestellt werden und wurden einige Tage später geliefert.

Auch heute kommen große Geschäft mit viel Ware gut an. Für die Konsumenten kann es ja nie genug Ware sein, denn dann können Sie schauen und gustieren. Aus diesem Grund (und weil ein kleiner stationärer Fachhändler keinen auf Großfläche machen kann) haben wir unseren smartZac, mit einer Software im Hintergrund, die sich sehen lassen kann. Denn sie ermöglicht dem Kunden in die gesamte Sortimentswelt von Red Zac einzutauchen. Das sind rund 17.000 Artikel!

Wir haben alleine 1.051 Kühl- und Gefriergeräte. Das zeigt was unsere Händler für ein Sammelsurium an Marken und Geräten haben. Das stärkt uns zum einen, schwächt uns aber auf der anderen Seite. Denn wenn wir uns auf bestimmte Hersteller, Marken und Typen konzentrieren würden, dann brächte das den einen oder anderen Vorteil … Die Konzentration war immer schon das Ziel unserer Kooperation, um gegenüber bestimmten Anbietern eine Marktmacht zu erzielen. Je mehr Marken wir haben, desto kleiner ist unsere Marktmacht …

E&W: Welche Herausforderungen sehen Sie auf den Handel zukommen?

Osel: Der Faktor Mensch wird die größte Herausforderung darstellen. Denn Menschen, die in der Lage sind gut zu verkaufen und die das auch gerne und nachhaltig tun, werden immer seltener. Unsere Händler suchen Personal noch und nöcher und finden nichts. Erschwert wird die Situation durch die Generation Z, die ja – wenn überhaupt – maximal halbtags arbeiten möchte. Darauf müssten die Arbeitgeber mit mehr Flexibilität reagieren. Generell glaube ich, dass es immer mehr darauf ankommen wird, wie gut und professionell Unternehmer mit ihren Mitarbeitern umgehen.

In unserer Branche wird es in Zukunft also nicht an tollen Produkten mangeln, sondern an Menschen, die diese Produkte beherrschen und verkaufen können. An diese Situation werden wir uns anpassen müssen.

E&W: Wir haben in Österreich drei Elektro-Fachhandels-Kooperationen. Es gibt Stimmen, die sagen, dass in Zukunft eine große Kooperation (statt drei kleinen) besser wäre. Was sagen Sie dazu?

Osel: Die drei Elektro-Kooperationen, die wir derzeit in Österreich haben, zusammenzulegen, wäre schwierig bis unmöglich. Der Teufel liegt im Detail. Ein Beispiel: Nicht jeder Kooperation liegt ein genossenschaftliches Modell zugrunde. Und wie regelt man das mit den Marken? Gibt es dann eine Kooperation mit drei Marken? Gibt es nur eine Marke? Welche ist das? Eine bereits bestehende? Eine völlig neue? Zudem sind alle österreichischen Elektro- Kooperation auch international kooperiert. Wir sind beispielsweise bei Euronics International. Wo wäre man nach einer Fusion Mitglied?

Die vielen Unterschiede auf einen Nenner zu bringen, wäre ein Gewaltakt. Sicher gäbe es Wege und Möglichkeiten, doch das würde einen enormen Aufwand bedeuten, ein Gewürgs mit Bauchweh und da stellt sich dann natürlich die Frage nach dem Wozu überhaupt?

E&W: Was war Ihr Highlight in den letzten 30 Jahren?

Osel: Da gibt es viele. Auch das zu bewerten ist schwierig.

Ein Highlight war damals in der Pyramide in Vösendorf, als unseren Mitgliedern erstmal der Red Zac präsentiert wurde. Keiner wusste, ob die neue Marke bei den Mitgliedern gut ankommen wird, was etwas heikel war, denn eigentlich war schon entschieden, dass der Zac umgesetzt wird. Schretter und Seeburger hielten dann eine große, motivierende Ansprache und es war erstaunlich: Niemals wieder sah ich so viele hochmotivierte Händler auf einem Haufen wie damals. Es war schön anzusehen und in dem Moment wusste ich, dass ich bei einem richtig tollen Verein gelandet bin.

Ich kann mir nicht vorstellen wo und wer wir heute wären, wenn es keinen Red Zac gegeben hätte. Vielleicht wäre etwas anderes gekommen – keine Ahnung. Aber ich bin mir sicher: Wenn alles beim Alten geblieben wäre, dann wäre ich heute nicht mehr in diesem Unternehmen.

E&W: Worauf sind Sie richtig stolz?

Osel: Ich habe viel gearbeitet, viel geleistet und viel zustande gebracht. Ich habe Händler vor dem Konkurs gerettet und andere Händler in den Konkurs geschickt, weil es besser für sie war. Für mich stand immer das Wohl der Händler im Vordergrund. Und es hat keinen Grund einen Händler dazu zu bringen, dass er sich immer weiter durchbeißt und durchquält, wenn es keine Aussicht auf Erfolg gibt. Das konnte und könnte ich nicht verantworten. Deshalb begleitete ich sie lieber bei ihrem Konkurs oder Ausgleich. Ich sagte ihnen, dass sie keine Angst haben müssten, dass das so vielen Unternehmen passiert. Ich machte ihnen klar, dass sie sich nicht genieren müssten, half ihnen dabei heil durch das Prozedere durchzukommen, sodass sie danach wieder neue Möglichkeiten hatten.

Eine Zeit lang (im vorigen Jahrtausend) war Betriebs-Euthanasie meine Haupttätigkeit. Es war mir immer sehr wichtig, dass das Schicksal eines Händlers und seiner Mitarbeiter mehr Gewicht hat, als die Tatsache, dass es einen Betrieb gibt, der Umsatz macht, sodass es Einnahmen gibt. Das ist meine Grundeinstellung – insofern bin ich ein bisschen auf mich selber stolz.

Und auf noch etwas bin ich stolz. Solange ich hier bin, haben die Menschen hier im Haus immer gerne hier gearbeitet. Das heißt, das Betriebsklima war immer gut.

Ich bin auch stolz darauf, dass das Unternehmen so dasteht, wie es dasteht, mit genügend Eigenkapital und Konzepten, um auch in Zukunft existieren zu können. Wir waren immer einen Schritt voraus – und das sind wir noch immer. Wir stehen einfach immer auf dem Gaspedal.

Stolz bin ich auch darauf, dass ich unsere Händler durch die Corona-Krise navigiert habe, in dem ich sie immer rechtzeitig aufgeklärt habe über neue Bestimmungen und Vorgaben, in dem ich die seitenlangen Richtlinien kurz zusammengefasst und in verständliches Deutsch übersetzt habe.

Ich bin auf unseren Automatisierungsgrad stolz. Dabei könnte es sogar noch besser funktionieren, wenn unsere Geschäftspartner genauso professionell agieren würden – vor allem unsere Spedition.

E&W: War früher alles besser?

Osel: Es gibt schon Dinge, die besser waren früher. Zum Beispiel die Entscheidungsfähigkeit der Industrie in Österreich. Früher gab es hierzulande noch Industriekapitäne mit Handschlagqualität, mit denen man etwas vereinbaren konnte. In vielen Fällen ist das heute nicht mehr so. Vielerorts dominieren heute die Konzernsoldaten, die nichts zu sagen und nichts zu entscheiden haben. Wobei, … zu sagen haben sie schon etwas, nämlich immer dasselbe, das man ihnen eingetrichtert hat.

Früher war zudem nicht alles so schnelllebig. Man hatte mehr Zeit zu überlegen, ob es sinnvoll ist bestimmte Dinge zu tun. Heute muss man oft so schnell entscheiden, dass man Gefahr läuft das Falsche zu tun. Auf Grund der hohen Geschwindigkeit macht man Dinge oft nicht gründlich genug. Deswegen freue ich mich auf meine Pension, denn da kann ich die Dinge dann wieder langsamer angehen.

E&W: Apropos Pension. Sie gehen mit Ende des Jahres in den Ruhestand. Was werden Sie am meisten vermissen?

Osel: Auf jeden Fall die Menschen mit denen ich hier Tag für Tag zu tun habe. Vielleicht auch die Gewohnheit hier zu arbeiten und jeden Tag in mein Büro zu fahren? Ich weiß es nicht. Mein Leben wird sich auf jeden Fall stark verändern. Was mir wirklich fehlen wird, werde ich dann sehen.

E&W: Was wird die Branche an Ihnen vermissen?

Osel: Also, was die Branche an mir vermissen wird, ist mir eigentlich ziemlich egal. (lacht) Und sonst … wenn ich hier im Unternehmen alles ordentlich übergebe, dann wird mich hoffentlich niemand vermissen. Jeder ist ersetzbar irgendwie.

E&W: Haben Sie schon Pläne was Sie mit ihrer neu gewonnenen Freizeit anstellen werden?

Osel: Nein, ich habe keinen Plan. Ich weiß nur, dass ich in meiner Pension dieses und jenes machen werde. Und falls Langeweile aufkommt, dann werde ich sie genießen.

Ich möchte EINMAL kein Ziel haben. Ich möchte eine Zeit lang nichts tun müssen, nichts tun wollen, einmal keinen Zwang haben aktiv zu sein. Ich möchte Generation Z sein und einfach in den Tag hineinleben. Oder wie die Kärntner so schön sagen: Ich möchte es lei lafn lossn

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