Montag, 28. November 2022
„Gutscheine sind Lieblingsgeschenk der Österreicher“

Westfield Weihnachtsstudie 2022: Stationärhandel im Aufschwung

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 17.11.2022 | |  Unter der Lupe
Eine Umfrage von Integral im Auftrag von Unibail-Rodamco-Westfield, Betreiber der Shopping-Center Westfield Shopping City Süd und Westfield Donau Zentrum, zeigt: Österreich ist ein Gutscheinland und Nachhaltigkeit gewinnt auch beim Weihnachtseinkauf zunehmend an Bedeutung. Eine erfreuliche Nachricht ist: Laut Umfrage erlebt der stationäre Handel einen Aufschwung.

Österreich ist ein Gutscheinland. So ein Ergebnis der Weihnachtsumfrage von Integral im Auftrag von Unibail-Rodamco-Westfield, dem Betreiber der Shopping-Center Westfield Shopping City Süd und Westfield Donau Zentrum. Demnach schenken fast die Hälfte der Österreicher, die heuer Weihnachtsgeschenke besorgen wollen, Gutscheine (43%), mit einigem Abstand dahinter kommen Spielzeuge (30%), Bücher (27%) und auf Rang vier Bargeld (22%). Während Frauen beim Schenken deutlich öfter als Männer an Deko-Artikel, Spielwaren, Kosmetika, Parfüm sowie Bücher denken, verschenken Männer gerne Sport- und Freizeitausrüstung. Interessante Unterschiede sind zwischen den Altersgruppen zu beobachten: Während Gutscheine in allen Altersgruppen klar die Spitzenposition einnehmen, liegen auf Rang Zwei bei den jungen Käufern (16-29 Jahre) Sport und Freizeitausrüstung, bei den 30 bis 49-Jährigen Spielwaren und bei der ältesten Generation (50-75 Jahre) Bargeld. Beschenkt werden traditionell vor allem Familienmitglieder, insbesondere Ehe- oder Lebenspartner sowie Kinder. Mehr als jeder Dritte (37%) will auch Freunde beschenken, jeder Fünfte (22%) will sich selbst etwas gönnen.

Die Umfrage zeigt auch: Der Weihnachtseinkauf wird heuer nicht dem Zufall überlassen: 14% der Käufer planen ihre Weihnachtsgeschenke früher als in den Jahren vor Ausbruch der Corona-Pandemie zu besorgen. Einen signifikanten Unterschied gibt es bei den Altersgruppen. Jüngere Befragte (16-29-Jährige) lassen sich mit dem Weihnachtshopping tendenziell länger Zeit und kaufen später ein. Im Schnitt liegt das geplante Budget unter Käufern von Weihnachtsgeschenken heuer bei rund 320 Euro.

Nachhaltigkeit gewinnt auch beim Weihnachtsshopping zunehmend an Bedeutung

Das Thema Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Umgang scheint nun auch beim Thema Weihnachtsshopping angekommen zu sein. Beinahe die Hälfte (41%) der Käufer sagt, dass sie zumindest meistens darauf achten, ihre Geschenke in Geschäften zu kaufen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Damit sind Geschäfte gemeint, die beispielsweise Energiesparmaßnahmen setzen, Verpackungsmaterial reduzieren oder ökologische Alternativen anbieten.

Der stationäre Handel erlebt wieder einen Aufschwung

Mehr als acht von zehn Käufern (84%) wollen die Weihnachtseinkäufe heuer wieder lieber im stationären Handel erledigen, knapp sechs von zehn wollen auch online einkaufen. Jeder Fünfte (21 %) plant sogar heuer wieder häufiger in Geschäften einkaufen zu wollen. „Der Einkauf im stationären Handel punktet gegenüber dem Einkauf im Online-Shop vor allem durch das persönliche Erlebnis – das heißt die Möglichkeit, das Produkt vor Ort anzusehen, anzufassen und ausprobieren zu können. Für mehr als ein Viertel der Käufer spricht die persönliche Beratung für einen Kauf vor Ort“, sagen die Studienautoren.

Treiber für die Präferenz von Einkaufzentren sind laut Studie die kurzen Wege zwischen den Geschäften, die höhere Produkt- und Markenvielfalt unter einem Dach sowie die Witterungsunabhängigkeit. Besonders die jüngere Generation – 16 bis 29 Jahre – sowie Familien mit Kindern weisen eine überdurchschnittliche Affinität für das Weihnachts-Shopping in Einkaufzentren auf.

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