Montag, 28. November 2022
Black Friday Sale-Umfrage

Steigende Preise, geringe Rabatte erwartet

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 23.11.2022 | |  Unter der Lupe
„59% der befragten deutschen Konsumenten haben bereits ihr Konsumverhalten verändert, indem die Ausgaben verringert wurden“, sagt Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. „59% der befragten deutschen Konsumenten haben bereits ihr Konsumverhalten verändert, indem die Ausgaben verringert wurden“, sagt Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. Laut einer Erhebung der Black Friday GmbH rechnen fast 90% der befragten deutschen Konsumenten mit weiter steigenden oder konstant hohen Preisen für Konsumprodukte im kommenden Jahr. 63% befürchten, dass auch ihre geplanten Einkäufe davon betroffen sein könnten. 82% planen am Black Friday Sale teilzunehmen. Ein Großteil denkt, dass Händler geringere Rabatte als in den letzten Jahren gewähren werden.

Die hohe Inflation verändert bereits jetzt das Einkaufsverhalten. Es wird bewusster eingekauft, mehr auf einzelne Preise geachtet, vermehrt Schnäppchen und „gezielt bei Verkaufsaktionen wie beim Black Friday gekauft“, sagt die Black Friday GmbH, die 1.512 deutsche Konsumenten zum bevorstehenden Rabattmassaker am 25. November befragte.

Ergebnisse

Laut der Black Friday Markterhebung, haben 59% der deutschen Konsumenten bereits ihr Konsumverhalten verändert, indem die Ausgaben verringert wurden. Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH, meint: „79% der Befragten teilten uns mit, dass mehr auf den Preis geachtet wird, 62% kaufen bewusster ein und laut 58% der Befragten werden vermehrt Schnäppchen gekauft. 46% kaufen weniger ein und sparen mehr. Über 40% sehen in Verkaufsaktionen, wie dem Black Friday Sale, eine Alternative, stark steigenden Preisen entgegenzuwirken.”

82% der befragten Konsumenten planen am Black Friday Sale teilzunehmen, 16% sind noch unschlüssig. 50% der Befragten, die bereits einmal teilnahmen, waren mit den angebotenen Produkten zufrieden oder sehr zufrieden. 71% suchten dabei Waren und Dienstleistungen über Black Friday Sale Seiten, 64% direkt auf Seiten von Händlern, 45% über Preissuchmaschinen, 41% über Google oder ähnliche Suchmaschinen und 11% über Seiten von Social-Shopping-Communities.
„In diesem Jahr rechnen viele Konsumenten, dass es Auswirkungen auf ihren Black Friday Einkauf geben wird. 80% fürchten, dass ihre gewünschten Produkte teurer sind, 75%, dass Händler geringere Rabatte gewähren und 60%, dass die gewünschten Produkte nicht verfügbar sind”, erklärt Kreid.

Mehr als 70% nutzen den Black Friday Sale, um etwas für sich selbst zu kaufen, 68% wollen Weihnachtsgeschenke besorgen und 35% möchten etwas für Freunde oder Familie kaufen. 32% planen dabei, bis zu 300 Euro auszugeben, 19% bis zu 500 Euro und 13% bis zu 1.000 Euro. Durchschnittlich werden Rabatte von 30% bei den einzelnen Produktkategorien erwartet, wie die Umfrage ergeben hat.

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