Montag, 30. Januar 2023
Von „Gorenje Austria Handels GmbH“ zu „Hisense Gorenje Austria GmbH“

Gorenje: Neues Jahr – neuer Name

Die Branche | Stefanie Bruckbauer | 18.01.2023 | | 4  Unternehmen
Im Gorenje-Stammwerk in Velenje werden seit 2021neben Haushaltsgeräten auch Fernseher produziert. Der Mutterkonzern Hisense hat mehrere Millionen Euro in die Produktionserweiterung investiert. Im Gorenje-Stammwerk in Velenje werden seit 2021neben Haushaltsgeräten auch Fernseher produziert. Der Mutterkonzern Hisense hat mehrere Millionen Euro in die Produktionserweiterung investiert. Mit 4. Jänner 2023 wurde die „Gorenje Austria Handels GmbH“ in die „Hisense Gorenje Austria GmbH“ umbenannt. Für Endkunden soll sich dadurch nichts ändern. Die Produkte beider Marken sind weiterhin im Groß- und Fachhandel erhältlich. Allerdings soll es zu einer „nachhaltigen Veränderung der Elektrobranche“ kommen – bedingt durch „die geballte wirtschaftliche Schlagkraft und Innovationsarbeit zweier erfolgreicher Unternehmen“, wie Hisense-Gorenje sagt.

Hisense erzielte im Jahr 2021 einen historischen Umsatzrekord von über 27,6 Milliarden Euro – dies u.a. auf Grund der verstärkten Präsenz in Europa, wie das Unternehmen sagt. Im gleichen Jahr erreichte Gorenje Austria 31,7 Millionen Euro Umsatz, „2022 avancierte Gorenje zudem zum führenden Anbieter freistehender Kühlgeräte in Österreich“, berichtet Andreas Kuzmits, Geschäftsführer der Hisense Gorenje Austria GmbH.

„Dank der Einbettung in die Hisense-Gruppe hat Gorenje die Pandemie sehr gut überstanden und den positiven Geschäftstrend seitdem fortgesetzt. Es war uns daher ein Anliegen, die Zusammengehörigkeit beider Marken auch in der Firmenbezeichnung deutlich zu machen“, so Kuzmits weiter. Hauptgrund für das steigende Kundeninteresse sind aus seiner Sicht die gemeinsamen F&E-Investitionen: „Die Innovationskraft von Hisense ist am österreichischen Markt besonders wichtig“, betont der GF. „5% des jährlichen Gesamtumsatzes, das sind aktuell rund 1,4 Milliarden Euro, werden in Forschung und Entwicklung investiert. Das eröffnet uns die Möglichkeit, innovative Produkte mit kundenfreundlicher Preisgestaltung zu kombinieren.“

Millionen-Investitionen in die europäische Produktion

Nur noch mal zur Erinnerung: Im Juni 2018 übernahm Hisense 95% der Anteile an Gorenje und führte beide Firmen in der Hisense Europe Group zusammen. Mit dem Slowenischen Hausgerätehersteller übernahm der in China beheimatete Konzern auch drei Produktionsstandorte und vier F&E-Zentren in Europa. Kuzmits erklärt: „Seitdem gilt das Motto ‚Made in Europe‘. Hisense produziert seine TV-Geräte für den europäischen Markt im Gorenje-Stammwerk in Velenje, das dafür erweitert und modernisiert wurde. Zusätzlich wurde in Slowenien ein neues Entwicklungszentrum in Betrieb genommen. Der Mutterkonzern hat am Standort Valjevo (Serbien) sogar mehr als 40 Millionen Euro investiert, um dort die Kühlschrankproduktion auszubauen.“

Die Investitionen schlagen sich in der Angebotspalette nieder. Unter anderem wurden bei Gorenje seit 2018 das „Laundry-A-Projekt“ ins Leben gerufen und somit „besonders energieeffiziente“ Waschmaschinen produziert, die Aufheizzeit von Backöfen mit der „FastPreheat-Funktion“ um 30% reduziert und mit dem „ConnectLife-Programm“ der Grundstein für die „intelligente“ Vernetzung von Menschen und Geräten im Haushalt gelegt. Darüber hinaus setzt Gorenje immer wieder neue Design-Akzente – u.a. mit der Retro-Linie.

Synergieeffekte

Kuzmits sagt: „Somit profitieren auch die Gorenje-Kunden vom Know-how und der Finanzstärke des Weltkonzerns Hisense. Die nunmehrige Umbenennung in Hisense Gorenje Austria GmbH ist also ein logischer Schritt, im Handel angeboten werden die Produkte beider Marken aber weiterhin unabhängig voneinander. Auch bestehende Vereinbarungen mit Groß- und Fachhändlern sowie der Firmenstandort Wien bleiben unverändert. Der neue Name ist allerdings ein Anstoß, Synergieeffekte in den Bereichen Vertrieb und Vermarktung noch mehr als bisher zu nutzen.“

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Kommentare (4)

  1. Allerdings soll es zu einer „nachhaltigen Veränderung der Elektrobranche“ kommen.
    Sorry, aber das ist doch lächerlich….
    In Wahrheit fusionieren eine B und eine C Marke mit Produkten im absoluten Einstiegsbereich.

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    1. Eines muss man aber schon sagen: Auch wenn als B-Marke kategorisiert, halten Gorenje Geräte fast ewig. Von einigen der sogenannten Premium-A-Marken kann man das hingegen nicht behaupten. Da scheppert und hängt es hier, spinnt eine Funktion da und blättert der Lack dort ab … und das nach zwei Jahren Gebrauch

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      1. ER ICH, die alten Gorenje waren wie Lada oder Wolga, fast für die Ewigkeit gebaut. Technisch nicht immer am letzten Stand aber dafür preisgünstig. IST ABER VERGANGENHEIT

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