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Sonntag, 21. Juli 2024
EBITDA stieg um 7,7%

A1 Group meldet mehr als 5 Mrd Euro Umsatz

Telekom | Dominik Schebach | 15.02.2023 | |  
Ein erfolgreiches Jahr 2022 meldet die A1 Telekom Austria Group. Der Telekom-Konzern konnte laut heute veröffentlichtem Jahresergebnis im Vorjahr seinen Umsatz um 5,4% auf 5,005 Mrd Euro steigern. Das EBITDA legte im selben Zeitraum um 7,7% auf 1,838 Mrd Euro zu. Dabei konnte der Anstieg der Erlöse aus den Dienstleistungen in allen Märkten, die Steigerungen bei Betriebskosten mehr als ausgleichen. Besonders stark war dabei laut A1 Telekom Austria Group der Beitrag von Österreich, Belarus und Bulgarien.

„Wir haben unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre, der auch im internationalen Vergleich überdurchschnittlich ist, auch 2022 erfolgreich fortgesetzt. Eine sehr gute finanzielle und operative Leistung kennzeichnete das Gesamtjahr trotz herausfordernder makroökonomischer Rahmenbedingungen. Das Nettoergebnis 2023 stieg von 455,0 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 635 Mio. Euro“, erklärte Thomas Arnoldner, CEO der A1 Group zu den Highlights des Jahres 2022.

Laut Arnoldner plant der Vorstand aufgrund der guten Ergebnisse, der Hauptversammlung eine erhöhte Dividende von 0,32 Euro je Aktie vorzuschlagen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates. Für das Jahr 2023 geht Arnoldner von einem Umsatzwachstum von 4%  für die A1 Group aus. Das Investitionsvolumen wird rund 950 Mio. Euro betragen (ohne Investitionen für Funkspektrum). Der Fokus liegt dabei in Österreich auf Breitband sowie gruppenweit auf den weiteren 5G-Ausbau.

CCO Alejandro Plater ergänzt: „In den meisten Märkten herrschten 2022 positive Trends vor und die starke Nachfrage nach hoher Bandbreite, IKT-Lösungen und Konnektivität blieb stabil. Die Serviceumsätze verzeichneten im Gesamtjahr ein Plus von 5,2% mit Wachstum in allen Märkten. Im Mobilfunk erhöhte sich die Zahl der Teilnehmer um 5,0% auf insgesamt 24 Millionen Ende 2022. Das Wachstum wurde vor allem durch den starken Zuwachs im M2M-Geschäft getrieben. Die Zahl der Internet@home-Kunden stieg in der Gruppe um 5,4%, was auf den Anstieg bei den mobilen WiFi-Routern, aber auch bei den Breitband-RGUs zurückzuführen ist.“

Im Umfeld der steigenden Kosten -insbesondere der Energiekosten – konzentriere sich der Konzern auf die Umsetzung weiterer Effizienzmaßnahmen. Im Oktober wurde schließlich die Kreditwürdigkeit der A1 Group von Standard & Poor´s (S&P) auf A- hinaufgestuft. Das höchste Rating in der Geschichte der Gruppe.

Zum Abschluss nahm PLater auch zu eine Thema Stellung, das in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder in den Media aufgegriffen wurde, die Ausgliederung der A1 Mobilfunktürme aus dem Konzern. Deren Abspaltung werde voraussichtlich im Jahr 2023 abgeschlossen – vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen. Die A1 Group folgt damit dem internationalen Vorbild. Gleichzeitig generiere man damit eine bessere Nutzung der vorhandenen Anlagen.

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