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Samstag, 15. Juni 2024
Sichere Stromversorgung

APG will KI bei der Inspektion von Strommasten einsetzen

Energiezukunft | Julia Jamy | 24.05.2023 | |  
Zukünftig soll die KI aufgrund von Drohnenbildern eine realitätsgetreue Abbildung eines Masts erstellen. Zukünftig soll die KI aufgrund von Drohnenbildern eine realitätsgetreue Abbildung eines Masts erstellen. (© APG/PaulJapek) Künstliche Intelligenz (KI) soll zukünftig auch der APG nützlich sein. So soll vor allem bei der Instandhaltung und Erneuerung der 12.000 APG-Maste KI die Arbeit der Freileitungstechniker sicherer und effizienter machen.

Alle APG-Hochspannungsmaste werden nach eigenen Angaben mindestens zweimal im Jahr inspiziert. Dabei sind bei APG bereits seit Jahren Drohnen im Einsatz. „Drohnenflüge setzen wir bei reinen Routinearbeiten ein, die der vorausschauenden Instandhaltung unseres Leitungsnetzes dienen“, so Michael Weixelbraun APG-Leiter Anlagen-Betrieb und Instandhaltung.

Um die Qualität der Beschichtung von Stromleitungsmasten zu kontrollieren, ist trotz des aktuellen Drohneneinsatzes noch eine Besteigung notwendig. Dafür muss die Leitung abgeschaltet werden. Durch den Einsatz von KI in Verbindung mit Drohnen, könnte laut APG dieser Schritt schon bald von der Luft aus, weitaus kostengünstiger und ressourcenschonender erledigt werden.

Großes Interesse

Zukünftig soll nun eine KI eine automatisierte Flugroute für die Mastbefliegung auf Basis einer digitalen Punktwolke erstellen. So können bis zu 2.000 Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven von einem Mast aufgenommen werden. „Zusätzlich macht es diese automatisierte Mastbefliegung möglich, ein realgetreues 3D-Bild eines Masten zu erstellen, das unsere Mitarbeiter via VR-Brille zur weiteren Analyse oder zu Schulungszwecken verwenden können“, so Weixelbraun.

Bis voraussichtlich 2024 werden entscheidende Fortschritte in diesem Projekt erwartet, um diese Technologie standardmäßig einsetzen zu können. „Weil es noch keinem anderen Unternehmen gelungen ist, diese spezielle KI-Anwendung erfolgreich umzusetzen, haben auch schon Übertragungsnetzbetreiber aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden ihr Interesse an der Entwicklung bekundet“, sagt Weixelbraun.

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