DAB+: 30 neue Sender gehen „on air“
V.l.n.r.: Michael Wagenhofer (Geschäftsführer, ORS), Wolfgang Struber (Geschäftsführer RTR-GmbH, Fachbereich Medien), Thomas Pöcheim (Geschäftsführer, Verein Digitalradio Österreich), Norbert Grill (Technischer Geschäftsführer, ORS), Roman Gerner (Obmann, Verein Digitalradio Österreich), Michael Ogris (Vorsitzender, KommAustria) (© Verein Digitalradio Österreich)
Heute ist es endlich soweit: Die DAB+-Familie in Österreich wächst weiter. Mit 30 neuen Sendern steigt das digitale Radioangebot auf insgesamt 58 Sender. Darunter bekannte Namen wie Radio Arabella oder Life Radio. Damit sollen Radiofans ein stark erweitertes Angebot an Musik, Information und Unterhaltung genießen.Es ist der größte Start an Radiosendern seit dem Beginn des Privatradios in Österreich 1998. Mit den neuen DAB+ Programmen soll für jeden Geschmack etwas dabei sein- egal ob Klassik, Pop, Rock, Schlager, Nachrichten oder Sport. Auch der Nationalrat hat die Wichtigkeit des Digitalradios erkannt und hat einen Initiativantrag beschlossen, der den Fonds jährlich um eine Million Euro anwachsen lässt. Diese zusätzlichen Mittel sind laut Verein Digitalradio Österreich für die DAB+ Sender von großer Bedeutung, insbesondere in den ersten Jahren, in denen die Refinanzierung oft schwierig ist. Die Anschubfinanzierung stelle sicher, dass der kostenfreie und niederschwellige Zugang zu einer größeren Programmvielfalt in ganz Österreich gesichert wird.
Klares Signal
„Die Erhöhung der Fördermittel ist ein klares Signal für die Bedeutung des digitalen Radios in Österreich. Mit der Erweiterung des Programmspektrums auf 58 Sender bieten wir den Hörerinnen und Hörern eine noch nie dagewesene Vielfalt. Die zusätzlichen Mittel des Digitalisierungsfonds sind entscheidend für den weiteren Ausbau und die Stabilität des DAB+ Angebots. Wir danken dem Nationalrat für diese wichtige Unterstützung“, sagt Roman Gerner, Vorsitzender des Vereins Digitalradio Österreich.
Wie der Verein Digitalradio Österreich zudem mitteilt, hören bereits über eine Million Menschen in Österreich mehrmals pro Monat Radio über DAB+. Der Verein führt den Erfolg auf die vielen Vorteile von Digitalradio zurück. So biete DAB+ kristallklaren Klang, eine breite Sender- und Programmvielfalt, keine Notwendigkeit für Internetempfang und Datenverbrauch sowie kostenfreie Verfügbarkeit. Die Vielfalt der Radioprogramme auf DAB+ sei klar strukturiert und einfach auffindbar. Zusätzlich bieten DAB+ Geräte nützliche Zusatzfunktionen, die den Alltag bereichern sollen.


1. Was hat die ORS Group mit dem Ausbau von DAB+ zu tun?
2. Wer ist Haupteigentümer der ORS Group?
Bonusfrage (für echte Experten):
Warum gibt es genau NULL DAB+, wenn wir den „leidigen Staatsfunk“ endlich abdrehen?
Bewusst andere Sender hören und wenn möglich auf DAB+, dies erzeugt für den STAATSFUNK sicher genug Druck um mit DAB+ zu starten.
Wenn DAB überall funktionieren würde, hört ja kein Mensch mehr Ö3, den angeblich beliebtesten Sender des Landes. (kein Wunder, funktioniert ja sonst nix überall) und wir wissen gar nicht im Westen wie der Verkehr auf der Wiener Tangente ist 🙂
Wenn DAB überall funktionieren würde, hört ja kein Mensch mehr Ö3, den angeblich beliebtesten Sender des Landes. (kein Wunder, funktioniert ja sonst nix überall) und wir wissen gar nicht im Westen wie der Verkehr auf der Wiener Tangente ist 🙂
……jaaa suuuper?
Und was ist mit einem flächendeckenden Ausbau?
Bis dato fehlt ein Großteil Westösterreichs, und hier vor allem der Dauersiedlungsrsum und nicht irgendwelche möglicherweise vorhandenen Möglichkeiten auf entlegenen Bergspitzen?
Nicht nur im Westen auch hier im Osten. Es geht schon, wer suchet der findet.
Bitter ist, dass die öffentlich rechtlichen Radios nahezu keine DAB Sender anbieten.
Sg
Kein Staatsfunk? Genial! Alles nur eine Frage der Zielgruppe und ihrer Qualitätsansprüche… Hoffentlich bleibt das auch so!