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Donnerstag, 21. Mai 2026
Editor's ChoiceNach 5 Jahren

Murat Yatkin verlässt TP Vision

Multimedia | Stefanie Bruckbauer | 01.08.2024 | | 11  Menschen
Murat Yatkin ist seit Ende 2019 DACH-Chef bei TP Vision. Mit 1. September 2024 verlässt er das Unternehmen hinter der Marke Philips TV & Audio. (Foto: TP Vision) Murat Yatkin ist seit Ende 2019 DACH-Chef bei TP Vision. Mit 1. September 2024 verlässt er das Unternehmen hinter der Marke Philips TV & Audio. (Foto: TP Vision) Murat Yatkin ist seit fünf Jahren DACH-Chef bei TP Vision, dem Unternehmen hinter der Marke Philips TV & Audio. Er hat spürbare Veränderungen im Unternehmen vollzogen, wobei vor allem nachhaltiges Wachstum sowie der Fachhandel im Fokus standen. Nun verlässt Yatkin TP Vision unerwartet.

Im Dezember 2019 kam Murat Yatkin als DACH-Chef (und Nachfolger von Henrik Köhler) zu TP Vision und läutete damit eine nachhaltige Veränderung beim Unternehmen hinter Philips TV & Audio ein. Mit dem sympathischen Deutschen änderte sich tatsächlich vieles bei der einst so starken, angesehenen Marke, die in den Jahren 2010 bis 2020 allerdings viele Federn lassen musste. Nicht mehr Menge und Preis standen im Fokus, sondern der Aufbau nachhaltiger Beziehungen zu Fachhandelspartnern; auch an diversen Qualitätsschrauben wurde gedreht und Yatkin war mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg, wie die Marktzahlen für DACH zeigen. Nun verlässt Yatkin das Unternehmen TP Vision allerdings nach fünf Jahren. Der Grund: Veränderungen in der europäischen Organisation und damit einhergehend unterschiedliche Auffassungen von einer nachhaltigen Marktstrategie. In ein paar persönlichen Zeilen setzte Murat Yatkin die elektro.at-Redaktion von seinem Schritt in Kenntnis.

Murat Yatkin schreibt: „Es gibt Nachrichten, die man am besten selbst verbreitet. Dazu gehört, dass ich zum 1. September 2024 TP Vision verlassen werde.

 In den letzten fast fünf Jahren habe ich für die DACH-Organisation von TP Vision eine weitreichende Transformation geplant, umgesetzt und erfolgreich abschließen können. Das Unternehmen verfügt heute über eine zeitgemäße, effektive Struktur mit hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es ist uns als DACH-Team gelungen, die Marke Philips Ambilight sowohl intern als auch extern positiv zu entwickeln. Zugleich hat die Mehrwertstrategie TP Vision vom fünften Platz auf Platz 3 der TV-Hersteller im DACH-Markt gebracht, was nur das sichtbare Ergebnis des Erfolges ist. Entscheidend war es, dass wir das Vertrauen der Handelspartner (zurück) gewinnen.

Wieviel Anerkennung TP Vision inzwischen erhält, zeigen beispielhaft die zwei Auszeichnungen zum Supplier of the Year von Euronics 2023 und 2024 sowie der Bronze Award von expert Deutschland. Darüber hinaus zeichnete Focus Money TP Vision ebenfalls zwei Mal hintereinander mit dem Preis für Beste Nachhaltigkeit in der UE-Branche aus. 

Der Zeitpunkt meines Ausscheidens bei TP Vision fällt zeitlich zusammen mit Veränderungen in der europäischen Organisation. Ich werde in den folgenden Monaten Energie für neue Aufgaben sammeln, mich um Hof und Familie kümmern und eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) zum Wintersemester 2024 aufnehmen.  

Ich danke sehr herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und freue mich auf ein Wiedersehen.“

In der kommenden E&W Septemberausgabe lesen Sie ein Exklusiv-Interview mit Murat Yatkin.

Yatkins Nachfolger als TP Vision DACH-Chef wird auf der IFA 2024 in Berlin vorgestellt.

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Kommentare (11)

  1. Danke, lieber Murat Yatkin, für die hervorragende Zusammenarbeit.

    Bleib Deinem Motto “ Über den Tellerrand schauen“ auf Deinem weiteren Lebensweg treu.

    Alles Gute für Deine Zukunft.

    Lg Monika & Andreas

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  2. Das zusammenfallen mit „Veränderungen in der europäischen Organisation“ wird bestimmt kein Zufall sein.

    Bei der österreichischen Truppe ist die Liebe zum Fachhandel nach unserer Erfahrung enden wollend ( Außer du gehörst einer bestimmten COOP an ) .

    Klinkenputzen um den Markenwert bei den Profi’s, und somit auch beim Endkonsumenten, zu steigern steht nicht an oberster Stelle.

    Das „Android-TV“ generell die Zukunft sein wird bzw. eine sehr große Rolle spielt steht außer Frage.
    ( Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit )

    Die Vertriebler haben bis heute nicht verstanden, dass dieses System sehr komplex ist ( beim Einstieg sogar für den Profi ), und für den Erfolg Produktschulungen, technische Hilfestellungen … sprich SUPPORT .. der Schlüssel ist.

    Erst dann, wenn der kleine Händler vor Ort, die Marke empfiehlt hast Du das Ziel erreicht. Mit einem schmucken BMW oder „100 Tage Geld zurück – Aktion“ wird das nicht funktionieren.

    Wenn es aber so ist, dass bei den „Veränderungen in der europäischen Organisation“ der Fachhandel nicht vorkommt, ist das sowieso alles egal.

    Die Qualität der TP VISION Produkte kann man als sehr gut bezeichnen… Preislich um einen Deut zu teuer.

    Der Mitbewerb bietet um das selbe Geld die technisch schon weiterentwickelten Versionen an.

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    1. Kann dem überhaupt nicht zustimmen. Ist die einzige Marke welche in den letzten Jahren eine wirkliche Strategie für den stationären Handel hatte. Preise waren auch ohne illegale Absprachen stabil und ich habe wieder Geld verdient. Wenn die TVs etwas mehr kosten ist es auch gut für mich. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Hoffentlich bleiben sie bei der Strategie. Und wenn Sie Kooperationen etwas weniger Aufmerksamkeit geben haben sollen, dann ist es auch nachvollziehbar. Bis heute gibt es Onliner die sich in gewissen Kooperationen die Fachhandelskondition ziehen…….

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      1. Fachhandel und Online Geschäft schließen sich nicht aus. Im Gegenteil, wer heute online nicht präsent ist, dem entgeht ein durchaus potenter Kundenkreis. Wenn Händler einfach die UVP der Industrie umsetzen, dann kaufe ich privat dort nicht. Gibt ja genug Firmen die erfolgreich mit eigener Preisgestaltung sind und trotzdem gutes Geld verdienen. Einheitspreise haben vielleicht in kommunistischen Systemen durchaus eine Berechtigung, in der freien Marktwirtschaft allerdings nicht. Der Name „Handel“ bringt es ziemlich auf den Punkt. Es gibt ja nach wie vor Hersteller wie jener von Großgeräten der mit „M“ anfängt, wo man sogar auf Geizhals auf den Euro genau den gleichen Preis bei fast allen Händlern findet (deutsche Händler sind natürlich wieder billiger), solchen Herstellern ist es nicht einmal peinlich, letztlich kann man ja noch an anderen Stellschrauben drehen, wenn es nicht läuft und Fabriken verlagern. Früher vor der BWB Behörde hat sich das Hochhalten von Wunschpreisen der Hersteller Preispflege genannt, jetzt freut man sich als Konsument über Bewegung am Markt und hofft, dass auch die letzten Hersteller denen das egal ist Post bekommen. Denn Preisabsprachen sind sowieso immer illegal. Wenn also die Strategie einzig und allein darin besteht, den Preis künstlich hochzuhalten und man hofft nicht erwischt zu werden, dann ist das eine Taktik die vor 20 Jahren sicher super war, aber in Zeiten von Internet zum Rohrkrepierer wird. Vor allem sagt ein Einheitspreis nichts über die Marke und Qualität aus, letzteres ist für den Konsumenten das wesentliche Kriterium. Die Aufmerksamkeit nur einer Kooperation wird sich so ergeben haben, dass eben nur diese mit dem Hersteller auf Augenhöhe sprechen wollte, seien wir doch ehrlich. TP wurde hier von vielen vernichtet, nicht einmal anstreifen wollte man und was war deren Alternative? Somit ist die Aufmerksamkeit hin zu einer Kooperation klar und verständlich, jene Händler die auch online präsent sind, werden nicht der Grund sein. Hersteller wollen marktübergreifend verkaufen, für edle Ritterspiele hat kein Unternehmen Geld parat. Und apropos Köder, dieser muss natürlich dem Fisch schmecken, in dem Fall den Konsumenten. Denn auf diesen sollten Hersteller und Händler den alleinigen Fokus haben, sie zahlen nämlich am Schluss die gesamte Kette…..

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  3. Wenn er für den Fachhandel gestanden ist, dann ist es wohl jetzt wieder vorbei mit Philips und Fachhandel?
    Warum sieht man das nicht ein.

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  4. Ich durfte Yatkin Murat beim Verbandstreffen in 2023 und Mai 2024 persönlich(er) treffen, mich mit ihm austauschen und in ihm einen absolut sympathischen Mensch mit Herz und Manager mit unheimlich viel menschlichen Werten, mit klaren Zielen sowie einer nachweislich umgesetzten Marken- Strategie und für die Marke (wieder) sichtbaren Erfolgen kennenlernen. Alles Gute für Dich und deine Familie, Murat. Wir sehen uns sicher in der Branche wieder!

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    1. Das kann ich nur bestätigen! Sympathisch! Handschlagqualität! Visionär! Steht zu seinem Wort! Schade für das Unternehmen! Schade für die Branche! Alles Gute auf dem weiteren Weg!

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