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Montag, 11. Mai 2026
Visa Payment Monitor Österreich

Bezahlen via Smartphone oder Smartwatch stark im Aufwind

Hintergrund | Stefanie Bruckbauer | 10.02.2025 | | 1  Unter der Lupe
(Bild: Screenshot VISA) (Bild: Screenshot VISA) Das kontaktlose Bezahlen per Smartphone oder Wearable nimmt in Österreich kontinuierlich zu, wie der Visa Payment Monitor, eine von VISA in Auftrag gegebene Befragung von forsa unter 1.000 Österreichern, zeigt. Demnach haben 29% der Menschen hierzulande schon einmal mobil an der Kassa gezahlt. Rund die Hälfte der 18- bis 35-Jährigen würde beim Verlassen ihrer Wohnung eher das Smartphone als die Geldbörse mitnehmen. Bargeld wird oft nur noch zur Sicherheit mitgeführt, falls digitales Bezahlen nicht angeboten wird.

Wie der Visa Payment Monitor zeigt, haben 29 % der Menschen hierzulande schon einmal mobil an der Kassa gezahlt (2023: 25 %, 2022: 20 %, 2021: 17 %). 22 % verwenden sogar häufig das Smartphone, 6 % häufig ein Wearable. Vorreiter ist die junge Generation: 45 % der 18- bis 35-Jährigen bezahlen regelmäßig mit einem mobilen Endgerät – das ist ein Anstieg von 21 Prozentpunkten seit dem Jahr 2021.

„In Geschäften mobil zu bezahlen ist nicht nur schnell, sicher und bequem – das Smartphone hat man auch fast immer mit dabei. Wir sehen, dass der Anstieg an mobilen Zahlungen vor allem durch die Jüngeren getrieben wird. Für sie ist es selbstverständlich geworden, Alltägliches über ihr Handy zu erledigen – dazu gehört eben auch das Bezahlen“, so Stefanie Ahammer, Country Managerin Österreich beim Zahlungstechnologieanbieter Visa, und ergänzt: „Laut dem Visa Payment Monitor würden 73 % der 18- bis 35-Jährigen und 65 % der 36- bis 45-Jährigen eher ihr Smartphone als ihre Geldbörse mitnehmen, wenn sie das Haus oder die Wohnung verlassen.“

Bargeld als Sicherheit

Münzen und Scheine sind in Österreich zwar weiterhin beliebt, allerdings sagen 45 %, dass sie Bargeld nur noch aus Angst eingesteckt haben, dass digitale Bezahlmöglichkeiten nicht akzeptiert werden. In der jungen Altersgruppe ist diese Sorge besonders verbreitet (62 %). Dass man im Geschäft oder Restaurant nicht bargeldlos bezahlen kann, kommt bei jeder vierten Person (27 %) mehrmals im Monat vor. „Mit der fortschreitenden Nutzung digitaler Bezahlmöglichkeiten steigt auch die Erwartung der Konsumenten an den Handel und die Gastronomie. Sie legen Wert darauf, überall mit ihrem bevorzugten Zahlungsmittel zahlen zu können“, so Ahammer. Laut der Studie ist das 64 % der Befragten wichtig. Ein Viertel vermisst die Option, digital zu bezahlen, am häufigsten in kleinen Geschäften.

Verändertes Konsumverhalten durch gestiegene Lebenserhaltungskosten

Die wirtschaftliche Lage und Teuerung wirken sich laut Visa Payment Monitor auch auf das Ausgabe- und Sparverhalten der Menschen aus: Über die Hälfte vergleicht häufiger als früher die Preise und achtet mehr auf Sonderangebote und Sparmöglichkeiten (jeweils 53 %). 34 % setzen sich intensiver mit ihren persönlichen Finanzen auseinander, rund ein Viertel (26 %) kann nur noch einen geringen Teil des Einkommens sparen. Aber: 23 % sagen auch, dass sie ihre Ausgaben im Jahr 2024 nicht reduzieren mussten. Jene Personen, die den Gürtel enger geschnallt haben, haben vor allem bei Restaurantbesuchen (51 %), Freizeitaktivitäten (40 %) und Reisen (37 %) gespart.

Digitalisierung beim Einkaufen und Bezahlen in Zukunft weit verbreitet

Fragt man die Österreicher nach ihrer Einschätzung, wie wir in fünf Jahren einkaufen und bezahlen werden, so gehen 40 % davon aus, dass Bargeldzahlungen nicht mehr alltäglich sein werden. Die Möglichkeit, Kleidung vor dem Kauf virtuell anzuprobieren, sehen 35 % als Vision für das Jahr 2030 und auch das Bezahlen aus dem Auto heraus, z. B. an der Tankstelle oder im Drive-in eines Fast-Food-Restaurants, wird für 24 % zur Normalität gehören. Ebenfalls knapp ein Viertel (23 %) glaubt, dass es üblich sein wird, über Soziale Medien einzukaufen.

„Schnelligkeit, Komfort und Sicherheit sind für das Bezahlen essenziell. Ob biometrische Authentifizierung, Echtzeitzahlungen oder künstliche Intelligenz – technologische Innovationen schreiten mit Lichtgeschwindigkeit voran. 2025 verspricht ein Jahr zu werden, in dem neue Technologien und Innovationen die Finanzwelt weiter verändern werden“, so Stefanie Ahammer abschließend.

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Kommentare (1)

  1. Dann fragt man sich schon, warum es EPUs oder anderen kleineren Betrieben so immens schwer gemacht wird, solche Zahlungslösungen zu realisieren.
    Kenne welche, die viele „Anbieter“ um Angebote ersuchten – doch: Meist 0 Antworten oder vereinzelt Angebote, wo schon das „Setup“ einen Jahresumsatz verschlungen hätte.

    Jene, welche selbst jedes Pixel im Web umgedreht haben, um Lösungen zu finden, die deren Webworker einbauen könnten, scheiterten am Gegenteil: An der erdrückenden Vielfalt an „Angeboten“. Websites von Anbietern, welche unglaublich viel fachdenglisch absondern. Jeder ist natürlich #1 Weltmarktführer und nachdem man ein paar Wochen auf die Antwort wartet, logieren die beim nächsten Besuch der Website bereits unter „Hausnummer 404“ oder sind grade auf Kur in „Bad Gateway“ …

    Hier sollte etwa die WKO oder irgend so ein Verein eben unterstützen.
    Irgendwann lesen wir wieder, welche Chancen verpasst wurden und wundern uns, warum die kleinsten Unternehmer nicht die größten Vorteile des digitalen Wandels auch für sich nutzten …

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